Die neue spielbox 1-26 erscheint
Am 18.2. erscheint die spielbox 1-2026.
Hier könnt Ihr mehr zum Inhalt lesen.
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02.02.2026 - Die Mitglieder des Ali Baba Spieleclubs haben ihr liebstes Zwei-Personen-Spiel gewählt: Everdell Duo von James und Clarissa A. Wilson, erschienen bei Pegasus Spiele, wurde auf der Nürnberger Spielwarenmesse mit dem DuAli 2026 ausgezeichnet. Bei dieser zehnten Verleihung des Preises errang der Titel 44,45 von maximal 50 möglichen Punkten, das bisher höchste Ergebnis aller DuAli-Gewinner. Der alte Rekord von 7 Wonders Duel aus dem Jahr 2016 wurde damit übertroffen. Auch die Zahl der Bewerber erreichte mit 26 einen bisherigen Höchststand.
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31.01.2026 - Die Produkte des hessischen Rollenspielverlags Ulisses Spiele und von dessen Marke Ottavio werden künftig über den neuen Partner Asmodee vertrieben. Dabei soll Ottavio als eigenständige Marke positioniert werden. Johannes Kaub von Ulisses Spiele sagte dazu, dies sei ein wichtiger Schritt, um sowohl den etablierten Ulisses-Marken als auch neuen Spielreihen mit innovativen Konzepten zu breit aufgestellter Aufmerksamkeit zu verhelfen.
Wer mit pseudo-poetischen Alliterationen um sich wirft, der sollte einen guten Grund dazu haben. Und genau den hatte ich in meiner Spielpartie Root. Zu viert mit dem Basisspiel inklusive Vagabunden-Varianz konnte ich als ruhmreiche Eyrie-Dynastie die Herrschaft über den Wald für mich gewinnen. Ohne einen einzigen Aufruhr, was wohl selten bis einmalig sein soll.
Der Autor Cole Wehrle hat es einfach drauf. Da präsentiert er uns eine vielfältige und durchgängig tierische Waldbevölkerung. Verpackt das in einer arg niedlichen Optik mit schöner Holz-Haptik und kaum jemand bekommt mit, dass wir mittendrin in einem waschechten Wargame sind. So geht spielerische Verführung auch für diejenigen, die niemals Counter über Hexfeld-Landschaften gezogen hätten. Root verschleiert seine Wurzel perfekt, bleibt im Kern allerdings ein höchst-konfrontatives Spielerlebnis mit gehörigem Hau-drauf-und-erfreue-Dich-daran-Faktor. Genau deshalb mag ich Root, auch wenn vor einer Partie mit Erstspielern die leider etwas umfangreiche Regelerklärung als Einstiegshürde liegt.
Ich habe der Erklärung ebenso gelauscht, weil meine letzte Root-Partie liegt schon etliche Jahre zurück. Eine willkommene Auffrischung sozusagen, die mich daran erinnert hat, wie durchdacht dieses taktische Fraktionen-Scharmützel um 30 Siegpunkte doch ist. Mit der Eyrie-Dynastie hatte ich damals Root kennengelernt und deshalb gerne erneut gespielt. Was ich noch im Gedächtnis hatte, dass man jede noch so kleinste Chance auf Siegpunkte mitnehmen sollte. In der Summe läppert sich das schon und dann ist der Spielsieg nicht mehr fern. Mit diesem Hintergedanken setzte ich meinen Fokus auf die Aktionen „Move“ und „Build“. Weil zum Bau meiner Nester würde ich mich von Lichtung zu Lichtung bewegen müssen und wollte dabei maximale Freiheit haben. Soweit die Theorie.
In der gespielten Praxis scheitern solche hoch taktischen Pläne meist am allerersten Würfelwurf. Diesmal allerdings nicht. Alles sollte irgendwie zusammenpassen und mich auf einer Erfolgswelle im Eiltempo zu dem Ziel der 30 Siegpunkte tragen. Dabei hätten mir diese streunenden Katzen fast alles verdorben. Die breiteten sich in meine angedachte Richtung aus, sodass ich fast nicht zum ersten Kampf auf einer roten Fuchs-Lichtung gekommen wäre. Eine Bewegungs-Blockade durch feindliche Mehrheiten drohte und schon wäre meine erste Eyrie-Dynastie dem Untergang geweiht gewesen. Denn meine Startkarten gaben mir die Richtung fast vor und ließen wenig Spielraum. Und genau diese WTF-Momente, „was bitteschön macht der denn jetzt da“, macht Root für mich so besonders. Besonders spannungsgeladen und voller besonderer Emotionen. Eben genau so, wie ein für mich mehr als nur gutes Brettspiel sein soll.
Es ging aber nochmal alles gut und selbst die kritischen Momente, in denen ich zwingend eine „3“ und ja keine doppelte „3“ würfeln musste, konnte ich irgendwie überstehen. Meine Mitspieler waren derweil zu sehr mit sich selbst und ihrer Aufbauarbeit beschäftigt, während der Vagabund gut Freund mit mir sein wollte. Anscheinend schien ich anfangs noch nicht als Bedrohung. So schaffte ich es, alle Nester zu verbauen und nebenbei noch fleißig Gegenstände herzustellen – einmal für Siegpunkte und für den Vagabunden, der unbedingt diese Armbrust haben wollte. Das summierte sich zu einer hübschen Siegpunktanzahl und als das restliche Waldvolk aufwachte und sah, was zwischen ihnen da gewachsen war, da fehlte mir nicht mehr viel zum flotten Sieg. Zwar wurde ich durch eine fokussierte Kraftanstrengung gegen mich noch ordentlich zusammengestutzt, aber ich konnte mich anschließend noch über die 30-Punkte-Linie retten.
Wäre der gemeinsame Gegenschlag ein oder zwei Spielrunden früher erfolgt, die Partie wäre ganz anders ausgegangen. Aber jeder ist sich halt immer der Nächste und warum sollte ausgerechnet man selbst sich scheinbar im Kampf opfern. Root spielt sich so auch eine Menge auf der psychologischen Ebene ab. Auch das gefällt mir, sofern alle am Spieltisch zwischen Spieler und gespielten Charaktere trennen können. Das konnte wir, haben eine Menge gelacht und geflucht und gejohlt und eine gute Zeit mit Root erlebt. Deshalb immer wieder gerne in entsprechend passender Runde.
Ich glaube, dieses Spiel muss ich auch noch meiner Sammlung einverleiben, damit es schlicht häufiger aufm Tisch kommt oder zumindest die Chance in meinen anderen Spielrunden dazu besteht. Nur mögen die Krieg spielen, selbst wenn es so niedlich verpackt daherkommt? Da muss ich mal trotz aller Euphorie tief in mich gehen, denn ohne Mitspieler taugt Root nix.
Ach ja, meine Start-Dynastie hat erstaunlicherweise bis zum Spielende durchgehalten. Aber das steht ja schon ganz am Anfang dieser Geschichte eines wirklich schönen, weil trotz aller spielerischen Auseinandersetzungen entspannten Brettspieltages. Wie mir das gelungen ist? Keine Ahnung, wohl eine Mischung aus Glück und Fügung und einer schlicht unverschämten Taktik, es so lange zu probieren, bis es denn scheitern wird. Zum Scheitern kam es nur nie, was mich am meisten überrascht hatte. Root formt eben seine ganz eigenen Erlebnisse. Deshalb absolut empfehlenswert, sofern Ihr Euch darauf einlassen könnt. Und genauso geschmeidig wie unsere Spielpartie hat sich dieser Bericht in einem Rutsch geschrieben, wie von selbst. Manche Erinnerungen wollen einfach weitergetragen werden.

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23.01.2026 - Das stetige Wachstum der SPIEL DOCH! in Dortmund erreicht eine neue Stufe: Bereits drei Monate vor dem Start der Messe am 24. April 2026 vermeldet der Veranstalter, der w. nostheide verlag, den Ausverkauf aller Standflächen. Seit dem 16. Januar ist klar: Die Messe ist komplett belegt.

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23.01.2026 - Seit 2009 wählt die Hochbegabtenvereinigung Mensa in Deutschland (MinD) jährlich in mehreren Kategorien ihre beliebtesten Spiele eines Jahres. Dies wird auch 2026 passieren, allerdings mit einer Änderung: "Für Familien- und Kennerspiele gibt es schon diverse Auszeichnungen und Preise", so Jochen Tierbach, seit 16 Jahren der Organisator des MinD-Spielepreises. "Aber für Expertenspiele, für die richtig harten Brocken, gibt es so etwas in Deutschland noch nicht. Und wir haben das Gefühl, die Branche möchte es." Daher werden bei den sogenannten "komplexen" Spielen dieses Mal sechs reine Expertenspiele nominiert.
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20.01.2026 - Die SPIEL DOCH! – Das Magazin für Brett- und Kartenspiele bekommt ab 1.4. einen neuen Chefredakteur. Jan Fischer (42) folgt auf Udo Bartsch, der diese Funktion seit dem Start 2015 innehatte und dem Redaktionsteam als Autor weiter erhalten bleibt. Fischer ist freier Journalist und auch als Redakteur für den Spiel des Jahres e.V. tätig. Seine erste SPIEL DOCH! wird also die September-Ausgabe werden. Das Layout verantwortet weiter Christina Hucke. Mehr dazu im neuesten spielboxcast Nr. 31.









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16.01.2026 - TimeTEX HERMEDIA, ein familiengeführter Lehrmittelverlag im niederbayerischen Riedenburg, hat den schwäbischen Spieleverlag HCM Kinzel übernommen, nachdem dieser Mitte letzten Jahres Insolvenz angemeldet und seine Geschäftstätigkeit eingestellt hatte. TimeTEX-Geschäftsführer Christoph W. J. Hercher will damit HCM Kinzel als Marke erhalten und auch weiter mit der Gründerfamilie Kinzel zusammenarbeiten, darunter die Brüder und früheren Inhaber Markus und Christian Kinzel. Weil sich die Spiele oft auch durch Lernaspekte auszeichnen, betrachtet TimeTEX den Zukauf als passgenaue Erweiterung des eigenen Sortiments. Übernommen wurden Warenlager, Kundendaten, Produkte, Marken und Domains, der bisherige HCM-Firmensitz in Zaberfeld wird jedoch aufgelöst.
Am 23.12. erscheint die spielbox 7-2025.
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04.12.2025 - Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hat die Podiumsdiskussion „Analoge Spielkultur ernst nehmen!“ während der jüngsten SPIEL in Essen jetzt auf YouTube hochgeladen, wahlweise als 20-minütige Kurzfassung mit den wichtigsten Aussagen oder als komplette Dokumentation mit knapp 102 Minuten Dauer. Neben Spieleexpert/innen nahmen daran auch drei nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete von B90/Die Grünen, CDU und SPD teil. Letztere stellten fest, dass ihnen die gesellschaftliche Bedeutung analoger Spiele bisher so nicht bewusst gewesen sei und sie diese Erfahrung nun in den politischen Diskurs einbringen wollten.
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02.12.2025 - Am 24. April öffnet auf dem Gelände der Messe Dortmund die SPIEL DOCH! in Dortmund zum mittlerweile siebten Mal ihre Pforten. Drei Tage lang heißt es dann wieder: Spielen was das Zeug hält!
Dieses Jahr nutzen wir erstmals die ganze Halle 4, um all die vielen kleinen und großen Aussteller, die das ganze Spektrum der Brett- und Kartenspielwelt abbilden werden, auch unterzubringen. Und da unsere Standflächen bereits nahezu ausverkauft sind, kann man sich auf viele altbekannte, aber auch einige neue Aussteller freuen, deren zahlreiche Neuheiten auf der SPIEL DOCH! zum ersten Mal öffentlich gespielt werden können!
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26.11.2025 - Auf der jüngsten Spielemesse in Stuttgart (20.-23.11.) hatten die Besuchenden wieder die Möglichkeit, die besten "Lernspiele des Jahres" zu wählen. Die für den gleichnamigen Verbraucherpreis nominierten Titel konnten vor Ort ausprobiert und in drei Alterskategorien nach Kriterien wie Spielspaß, Optik und Lerneffekt bewertet werden.












It’s time again to turn the tables and get your take, to feel out the collective tastes of you, the listeners of the show. It’s the annual Listener Top 20! You’ve been sending in all of your lists (thank you!), I’ve been compiling all of the data (you’re welcome!) – and here it is, in a convenient list format. Before we ask the audience, we talk about Flip 7, Hot Streak, and Kolejka.
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Timecodes:
02:37 – Flip 7
10:40 – Hot Streak
19:47 – Kolejka
27:42 – Listener Top 20
29:05 – Agricola
29:55 – Gloomhaven
31:26 – Guards of Atlantis II
32:20 – Blood on the Clocktower
33:20 – Arcs
34:40 – Tigris & Euphrates
35:21 – Terraforming Mars
35:54 – Marvel Champions: The Card Game
36:42 – Inis
37:24 – Innovation
38:13 – Race for the Galaxy
39:02 – Root
40:04 – Concordia
41:00 – The Castles of Burgundy
41:41 – Ark Nova
42:03 – Dune: Imperium
43:19 – Ra
43:35 – Brass: Birmingham
45:11 – Spirit Island
46:27 – Hansa Teutonica
Thank you to Heart Society for generously letting us use What’s On Your Mind, Kid? from their album Wake the Queens.
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When playing games it’s easy to fall into the trap of over-anaylsing turns, or questioning whether the move we made was the right one, or even allowing people to roll back whole turns – so we’re asking if maybe we’ve been wrong this whole time, and we should just … embrace it? Are mistakes interesting? Before we have any regrets, we talk about Apiary, Wizards Cup, and Wroth. Be sure to submit your games for the Listener Top 20!
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Timecodes:
02:43 – Apiary
13:43 – Wizards Cup
20:41 – Wroth
31:37 – Mistakes are fun?
Thank you to Heart Society for generously letting us use What’s On Your Mind, Kid? from their album Wake the Queens.
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Erscheinungsdatum: 21. April
spielbox® 2/2026
Wie jedes Jahr hat sich die spielbox in Cannes umgesehen und war auch bei der Verleihung zum As d’Or dabei. Seit fast 20 Jahren bereichert Ryan Laukat (in Personalunion Illustrator, Autor und Chef von Red Raven Games) die Spieleszene, Dávid Turczi ist momentan wohl einer der kreativsten und fleißigsten Autoren. Deshalb widmet die spielbox beiden einige Seiten des Heftes. Dazu gibt es 20 Rezensionen u.a. zu Dewan, Hero Story, Keyside, Landgut, Luthier, Propolis, Star Trek Captain's Chair, Surikata und Tag Team.