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Sonne, Mond und Punkte

28. April 2026 um 11:27

Punktegalaxie ist bei Pegasus Spiele erschienen

Friedberg, 28.04.2026: Nach dem Erfolg von Punktesalat, das 2021 auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres stand, ist mit Punktegalaxie ein eigenständig spielbarer Nachfolger bei Pegasus Spiele erschienen. Dieses Mal bringen nicht Kohl, Möhre und Co. Punkte, sondern Sonne, Mond und mehr. Auch spielmechanisch erfindet sich Punktegalaxie ganz neu, greift jedoch einzelne Elemente des erfolgreichen Vorgängerspiels mit auf.

In jeder Runde wählen die bis zu fünf Mitspielenden zwei Karten aus der offenen Auslage und legen sie in ihre Galaxie, die aus beliebig vielen Sonnensystemen bestehen darf. In jedem Sonnensystem wiederum dürfen jedoch nur eine Sonne und ein Asteroid liegen, aber mehrere Mond-, Wurmloch- und Planetenkarten. Unterschiedliche Planeten- bzw. Weltraumkarten bringen dabei auch verschiedene Legebedingungen mit sich, die stets bedacht werden wollen. Darüber hinaus können Raketenplättchen gesammelt und mit ihnen weitere persönliche Wertungsmöglichkeiten erlangt werden, um noch mehr Punkte zu erzielen. Dadurch bleibt jede Partie über rund eine halbe Stunde hinweg spannend bis zum Schluss.

Das Autor*innen-Team um Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich, welches sich bereits für Punktesalat verantwortlich zeigte, liefert mit dessen Nachfolger einen Titel, der mit neuem Thema, neuen Mechanismen und 140 einzigartigen doppelseitigen Planeten-/ Weltraumkarten ein ganz neues Spielgefühl mit sich bringt. Ähnlich wie beim Vorgänger teilen sich die Spielenden jedoch auch dieses Mal wieder einen gemeinsamen Markt und ordnen ihre Karten in möglichst punktebringenden Spalten an. Abgerundet wird das Ganze noch durch die grafische Gestaltung von Dylan Mangini.

Punktegalaxie ist für Spielende aus der ganzen Familie ab zehn Jahren ebenso interessant wie für alle, die Lust darauf haben, sich ihre eigene, möglichst punktebringende Galaxie aufzubauen. Außerdem ermöglicht ein Solomodus diesmal sogar Single-Reisen ins Weltall. Punktegalaxie ist ab sofort zu einer UVP von 19,99 € bei Pegasus Spiele erhältlich.

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Published — 27. April 2026 Verlage und Verbände

Furioser Start ins Messejahr 2026

27. April 2026 um 13:48
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Furioser Start ins Messejahr 2026

, 27. April 2026

3 Minuten

Die erste Messe des Jahres ist vorüber! Wir hatten phänomenale Tage auf der SPIEL DOCH in Dortmund. Endlich wieder Messeluft schnuppern, Spiele erklären bis die Stimme versagt und erleben, wie begeistert die Spielefans von unseren Spielen sind!😊

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Top Team mit guter Laune!

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Unserer Würfelhits in diesem Jahr: PANDA ROYAL und HOP `N` ROLL
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Patricia und Felix, die kreativen Köpfe hinter unserer Neuheit!

Tolle Messe, tolle Menschen

In Dortmund ist immer eine ganz besondere Atmosphäre. Fast 18.000 Besuchende tummelten sich auf der Messe. Unser Team hatte keine Langeweile! Viele spielten Probe und nahmen unsere Spiele anschließend mit. Es war zudem die erste Messe auf der wir unsere Frühjahrsneuheit Hop `n` Roll zeigen konnten: unser Roll and Write mit ganz besonderem Kniff ! 😊 

Außerdem haben wir wieder viele tolle Menschen kennengelernt oder wieder getroffen. JäDie von alles außer Toplisten hat uns am Stand interviewt und wie immer einfach nur lustig und herzlich - so macht eine Messe Spaß! 🤩

Der absolute Verkaufsschlager war PANDA ROYALE. Die über 100 bunte Würfel haben auch hier wieder alle begeistert und ihr habt uns die Exemplare (incl. Demoexemplare) aus den Händen gerissen. Keine Angst, Nachschub ist auf dem Weg!

Im Juli könnt ihr auf der BERLIN CON mit uns spielen! Seid ihr dabei? 😎

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Gut gelaunte Menschen mit unseren Spielen! Wir wünschen allen viel Spaß beim Ausprobieren!

… und immer auf dem Laufenden!

Folge uns in den sozialen Netzwerken und verpasse keine Neuigkeiten!

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Published — 23. April 2026 Verlage und Verbände

Wir sind auf der Spiel Doch! in Dortmund

Von: Stefan
23. April 2026 um 23:03

Besucht uns and unserem Stand (C0.9) auf der Spiel Doch! in Dortmund. Von Freitag 24.4. bis zum Sonntag 26.4. erwarten euch viele Angebote, exklusive Einblicke in kommende Neuheiten und die Möglichkeit, unsere Spiele zu testen.

Zum ersten Mal könnt ihr am Stand Entropy, Wuselige Wiesen, Stibitzt, Das Voynich Mysterium, Space Lab, Tir Na Nog, Paper Tales und Horologium sehen, zum Teil sogar schon in finaler Produktionsversion. Ein paar dieser Titel werden sogar auf unseren Spieltischen zum direkten Ausprobieren liegen.
In der Spieleausleihe der Meeplebox findet ihr noch weitere Spiele aus unserem Programm. Eine ausreichende Menge an Rebirth, Endeavor: Die Tiefsee, One Hit Heroes und Astro Knights sollte da für euch zur Verfügung stehen.

Im Verkauf haben wir die aktuellen Titel aus unserem Verlagsprogramm.
Die Highlights sind die neuen Artikel zu Too Many Bones.
Wir haben Aus der Tiefe, 40 Wellen von Daelore, Dart, Laborratten und Gearloc Kind dabei. Dazu gesellt sich noch das Grundspiel von Too Many Bones, das zum ersten mal seit 2024 wieder auf einer Messe verfügbar ist.
Wir haben auch noch die letzten Exemplare von Star Trek Captain´s Chair inkl. Promo dabei. Wenn die weg sind, ist das Spiel verlagsseitig komplett ausverkauft. In letzter Minute hat uns auch noch eine winzig kleine Menge unserer Neuheit Paper Tales Ultimate erreicht.
Wie immer haben wir auch wieder das komplette Sortiment an Promos dabei.

Bei den Angeboten erwarten euch unter anderem:
Townsfolk Tussle  80€
TT Neue Nachbarn 70€
TT Toller Trödel 35€
Frostpunk 80€
Aeon´s End Legacy 50€
Chu Han 10€
Beide Fateflip Titel im Bundle für 20€

Zusätzlich haben wir noch ein paar Reste und B-Ware aus unserem Keller dabei. Darunter finden sich auch ein paar Dinge, die schon lange nicht mehr verfügbar sind, wie zB die letzten Exemplare von Cooper Island.

Wie ihr seht, haben wir eine Menge vor! Kommt vorbei und sagt hallo.
Vom Verlag sind Fabian, Vincent und Hesy vor Ort und freuen sich immer darüber, Menschen aus unserer Community mal in Person kennenzulernen.

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Published — 22. April 2026 Verlage und Verbände

Göttinger Spieleautor*innen-Treffen 2026

22. April 2026 um 17:13

Die Anmeldung für das 44. Spieleautor*innen-Treffen in Göttingen am 06. und 07. Juni 2026 startete am 20.04.2026. Bereits nach wenigen Stunden waren alle 152 Tische vergeben.

Das Treffen findet dieses Jahr wieder in der Göttinger Sheddachhalle statt. Veranstalter sind die Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ) und die Stadt Göttingen – Fachdienst Kultur. Verlagsvertreter sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Natürlich sind uns auch Pressevertreter herzlich willkommen.

Alle Informationen und das Formular zur Online-Registrierung gibt es unter diesem direkten Link oder unter AKTUELLE TERMINE auf dieser Website.

Play Forward 3 – Zielgruppen-Spiele

22. April 2026 um 15:22

Häufig entwickeln wir in unserem Workshop Play Forward! Mithilfe von Anhaltspunkten wie Mechaniken, Themen oder Variationen von bekannten Systemen. Dieses Mal ging es darum, Spiele von Grund auf aus zu erfinden – und zwar ausgehend von Zielgruppen.

Warm-up: Brettspiele rückwärts entwickeln

Gestartet wurde wie öfter mal mit „Unboxed“, einem Spiel, bei dem aus gefundenen Materialien Spielmechaniken abgeleitet werden müssen. So ist man in der Situation, gewohnte Denkmuster zu verlassen und aus Formen, Texturen und Objekten mögliche Spielregeln zu „lesen“.

Das Ziel dabei war nicht Perfektion, sondern Kreativität aktivieren, Outside-the-box-Denken trainieren und ein besseres Verständnis für Symbolik und Ikonografie entwickeln

Design Challenge in 4 Gruppen

Im Anschluss ging es in die zentrale Aufgabe: vier Gruppen, vier Spielkonzepte, eine gemeinsame Grundlage: die zuvor im Marketingteil entwickelten Personas.

Vor drei Monaten haben wir Personas entwickelt: Konkrete Menschen, die für jeweils eine mögliche Zielgruppe für Brettspiele stehen. Diese Personas dienen als Werkzeug, um Zielgruppen greifbar zu machen: Wer spielt? Was motiviert diese Person? Welche Themen, Emotionen oder Mechaniken sprechen sie an?

Ausgehend davon entstanden sehr unterschiedliche Spielideen:

Suppenschwein – Semi-Coop Social Deduction

Eine Mischung aus Kooperation und Misstrauen: Die Spieler*innen kochen gemeinsam ein Gericht, aber nicht alle verfolgen dieselben Ziele. Hat da etwa jemand einen Apfel in die Karottensuppe gelegt?

Die Zielperson war Eva, die Dachdeckerin aus Berlin, eine der entwickelten Personas. Das Spiel verbindet Alltagsthemen, soziale Dynamiken und subtile Täuschung – wer hilft wirklich, und wer sabotiert das gemeinsame Essen?

Monopoly in Space

Ein Klassiker wird komplett neu interpretiert: Monopoly im Weltall. Mit Spezialeffekten, erweitert um Rollenspiel-Elemente, es gibt Warp-Tunnel statt Straßen und chaotische Raumfahrten mit unvorhersehbaren Konsequenzen.

Da blieb nur noch die Frage: Schafft es Baby Yoda, sich aus dem Pluto-Gefängnis zu befreien?

Game of Crowns

Ein tierisch episches Abenteuer: Tiere als Ritterfiguren begeben sich auf eine Journey, um den Thron zu erobern.

Das Spiel kombiniert Quests und Aufgaben, Wettbewerb um Macht und Einfluss, eine fantasievolle Fantasy-Welt mit animalischen Charakteren.

Entwickelt wurde das Konzept unter anderem für die Persona Nico, mit Fokus auf Interaktion und narrative Progression.

Am I a Gay Hobbit

Das wohl emotionalste und narrativste Konzept des Tages. Ein Spiel über Selbstfindung, Identität und persönliche Entwicklung. Im Laufe der Story erfährt die spielende Person immer mehr über ihren Charakter – und damit auch über sich selbst.

Eine besondere Persona: Eine Rentner*in, ehemalige Investigativjournalistin, die heute DnD-Runden leitet und sich mehr queere Spiele wünscht. Genau hier setzt das Konzept an: Rollenspiel als Spiegel der eigenen Identität, sensibel, offen und entwicklungsorientiert.

Der nächste Schritt: Der Elevator Pitch

In den nächsten Sessions können die Teilnehmenden ihre Prototypen weiterentwickeln – etwa mit passenden Startspielermechaniken oder zusätzlichen Balancing-Elementen.

Doch zuerst wartet eine neue Challenge:

Alle Gruppen bereiten einen 60-Sekunden-Elevator-Pitch für ihr Spiel vor.

Denn wer weiß – vielleicht trifft man ja tatsächlich einmal eine Person aus einer Verlagsredaktion im Fahrstuhl. 😉

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Nominierung für Sea Salt & Paper – Extra Pepper

22. April 2026 um 14:23

Das Spiel Sea Salt & Paper – Extra Pepper, unseres Vertriebspartners MM-Spiele, ist in der Kategorie Beste Erweiterung bei den Golden Geek Awards nominiert.

Die Golden Geek Awards sind prestigeträchtige Auszeichnungen in der Brettspielgemeinschaft und würdigen herausragende Spiele basierend auf den Stimmen der Nutzer der BoardGameGeek-Community.

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Published — 21. April 2026 Verlage und Verbände
Published — 20. April 2026 Verlage und Verbände

Neue Held*innen, neue Bosse, neue Geschichten

20. April 2026 um 09:30

Pegasus Spiele vergrößert die Teburu-Reihe um neue Erweiterungen für The Bad Karmas und Vampire: The Masquerade – Milan Uprising

Friedberg, 20.04.2026: Nach der Veröffentlichung des elektronischen Spielbretts Teburu und den beiden Spielen The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac und Vampire: The Masquerade – Milan Uprising sind kürzlich Miniaturen- und Story-Erweiterungen für beide Titel erschienen. Die gesamte Teburu-Reihe ist in der DACH-Region exklusiv über Pegasus Spiele erhältlich.

Nachdem im März 2025 bereits das Teburu Board sowie die beiden Grundspiele The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac und Vampire: The Masquerade – Milan Uprising bei Pegasus Spiele erschienen sind, wird die Reihe in diesem Frühjahr um zahlreiche Neuerscheinungen erweitert. Darüber hinaus sind parallel dazu auch das Board und die beiden Grundspiele wieder erhältlich.

Die Spielwelt The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac erhält gleich acht neue Produkte: Die drei neuen Miniaturen-Erweiterungen, The Zodiac Apocalypse Heroes, The New World Heroes und The Dark Ages Heroes, enthalten je vier zusätzliche Held*innenfiguren. Die enthaltenen Krieger*innen verkörpern die in anderen Epochen wiedergeborenen Charaktere des Grundspiels, bringen aber jeweils eigene digitale Inhalte wie neues Artwork, eine eigene Hintergrundgeschichte und neue, individuelle Fähigkeiten ins Spiel. Darüber hinaus erscheinen auch vier Erweiterungen mit neuen Spielbrettern und Bossen. Zwei davon, Teburu: The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac: Volume 2 und Volume 3, sind Erweiterungen des Grundspiels. Sie bringen jeweils vier neue Zodiacs, also vier neue Bosse, ins Spiel. Teburu: The Bad Karmas and the Curse of Cthulhu: Volume 4 und Volume 5 sind dagegen eigenständige Erweiterungen. Sie sind thematisch in den 1920er Jahren angesiedelt und in jedem Teil müssen sich die Spielenden drei neuen Bossen aus dem Cthulhu-Mythos stellen: Cthulhu, Ithaqua und Hastur in Volume 4. Nyarlathotep, Ghatanothoa und Shub-Niggurath in Volume 5. Für ihren Kampf stehen ihnen je fünf neue Held*innenfiguren zur Verfügung, die auch im The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac Grundspiel und allen Erweiterungen eingesetzt werden können. Um die beiden Cthulhu-Erweiterungen zu spielen, werden neben dem Teburu-Board auch ein W6 Teburu-Würfel (Teburu: The Bad Karmas – 2W6 Würfelset) und der Teburu: LED-Ring benötigt. Beide Extras sind in The Bad Karmas and the Curse of the Zodiac enthalten oder separat erhältlich.

Auch für Teburu: Vampire: The Masquerade – Milan Uprising erscheint ein Würfelset mit 2W10 sowie ein Würfelteller. Darüber hinaus bringen die Miniaturenerweiterungen Allies & Ghouls und Playable Characters Verbündete und Ghule bzw. neue spielbare Charaktere von bisher nicht verfügbaren Clans ins Spiel, mit denen neue Inhalte freigeschaltet werden können. Die Faction Control Miniatures, die die Fraktionskontrollplättchen des Grundspiels durch hochwertige Miniaturen ersetzen, sowie die Prospero, Prince of Milan Miniatur sind Add-Ons, die keine neuen Herausforderungen mit sich bringen. Wer dagegen tiefer in Mailands dunkle Geheimnisse eintauchen möchte, kann dies mit den drei Story-Erweiterungen tun: In The Unending Dream betritt eine weitere Vampirsekte die Bühne, mit Mystical Milan tauchen die Spielenden tiefer in die Geschichte Mailands ein, während sie erbitterter denn je gejagt werden, und in Prospero’s Legacy steht der Prinz von Mailand höchstpersönlich im Zentrum der Geschehnisse. Alle drei Story-Erweiterungen enthalten jeweils über 4 Stunden neue Spielinhalte.

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Published — 17. April 2026 Verlage und Verbände

The Elder Scrolls Update 17.04.26

Von: Stefan
17. April 2026 um 20:09

Hier das aktuelle Update zum Bearbeitungsstand von Elder Scrolls: Betrayal of the Second Era aus unserer Redaktion:

https://frostedgames.de/tes_wkw/

Alle Daten sind abgegeben. Chip Theory Games hat die Gazetten, Rulebook und Tutorialheft bereits gesichtet und wir haben die Updates dazu eingearbeitet. Viele Dinge sind im Eproof schon abgesegnet (in der Tabelle 50%), bei anderen warten wir noch auf die Eproofs (in der Tabelle 25%).
Jetzt kommen wir in die Zeit geringfügigerer Updates, da wir nach dem Eproof erstmal auf das MPC warten.

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Published — 16. April 2026 Verlage und Verbände

Wizard 30-Jahre-Edition: Wichtige Hinweise zur Verfügbarkeit

16. April 2026 um 11:59

Die Wizard 30-Jahre-Edition ist derzeit sehr gefragt. Wir würden euch allen gern sofort ein Exemplar anbieten, müssen aufgrund der hohen Nachfrage jedoch einige Maßnahmen ergreifen, damit möglichst viele von euch die Chance auf ein Spiel erhalten:

  • Im Webshop kann derzeit nur ein Exemplar pro Haushalt bestellt werden. Mehrfachbestellungen an identische Lieferadressen beziehungsweise an denselben Haushalt behalten wir uns vor, zu kürzen oder zu stornieren.
  • Das täglich verfügbare Kontingent im Webshop ist begrenzt. Sobald der Vorrat für einen Tag ausgeschöpft ist, sind keine weiteren Bestellungen möglich. Bitte schaut in diesem Fall an einem anderen Tag erneut vorbei.

Alternativ empfehlen wir, auch beim Spielefachhändler eures Vertrauens nachzufragen. Wir bemühen uns, den Handel über das gesamte Jubiläumsjahr hinweg regelmäßig mit neuen Exemplaren zu versorgen.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Ab ins Beet – die Bohnengarten-Aktion 2026 startet jetzt!

16. April 2026 um 07:33
Bohnanza Bohnengartenaktion 2026

Ab geht’s ins Beet für die Bohnen-Fans!

Es ist schon eine Tradition geworden, denn immer dann, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Garten wärmen, startet bei AMIGO die Bohnengarten-Aktion. Bereits seit über 15 Jahren pflanzen Bohnanza-Fans ihre Bohnen in der Hoffnung, die schönste und größte Pflanze zu bekommen und damit tolle Preise zu gewinnen.

Zwischen dem 16. und 23. April habt ihr die Chance auf den AMIGO-Profilen auf Instagram und Facebook ein Bohnen-Starter-Set zu gewinnen. Dieses Starter-Set besteht aus Feuerbohnen, einem Pflanzstecker, der euch alle wichtigen Informationen zur Pflege der Feuerbohnen bietet, sowie einem Bohnanza-Rezeptebuch, in dem die AMIGO-Belegschaft Bohnanza-Fans ihre liebsten Bohnenrezepte gesammelt haben. Kommentiert unseren Beitrag und wandert in den Lostopf! Wir wünschen euch viel Glück!

Was mache ich denn mit den Bohnen?

Ihr habt ein Bohnenpaket gewonnen? Herzlichen Glückwunsch. Aber wie geht es jetzt weiter?

Ganz einfach! Pflanzt eure Bohnen, hegt und pflegt eure Pflanzen und dokumentiert alles. Teilt eure Fotos dann als öffentlichen Post oder Story bis zum 31.07.2026 unter dem Hashtag #Bohnengarten26 auf Instagram und Facebook. Schon seid ihr im Lostopf für eins unserer 2 BohnanzaFanpakete.

In dem Paket erwarten euch unter anderem ein Glas-Schneidebrett und ein Exemplar des bereits vergriffenen Spiels Bohnhansa.

Wir pflanzen natürlich parallel mit euch mit und teilen unseren Fortschritt auf Social Media mit euch. Viel Spaß beim Züchten!

Übrigens: Ihr könnt auch einfach selbst Bohnen anpflanzen und bei dem Gewinnspiel mitmachen. Sagt es weiter!

Published — 15. April 2026 Verlage und Verbände

Wir trauern um Reinhold Wittig

15. April 2026 um 14:47

Reinhold Wittig, unser hochgeschätztes Ehrenmitglied, verstarb am 11. April.

Die Spiele-Autoren-Zunft dankt dir, Reinhold, für deine zahlreichen Initiativen, den Blick auf das Miteinander und nicht zuletzt für die Bereicherung unseres Lebens.

So spielst du Wuselige Wiesen

Von: Service
15. April 2026 um 10:10

Wuselige Wiesen ist ein entspanntes Plättchenlegespiel für die ganze Familie. Stück für Stück lässt du die blühende Landschaft deines Gartens wachsen und kannst so Wesen anlocken. Mit etwas Geschick lockst du Bienen, Kolibris und sogar geheimnisvolle Wiesengeister an.

Spielvorbereitung

Bevor das Wuseln beginnen kann, bekommt jeder Spieler seine erste kleine Wiese, ein Start-Plättchen, das du vor dir platzierst. Die übrigen Gartenplättchen landen gut gemischt im Beutel. Zieht 3 davon und legt sie offen in die Tischmitte. Dazu kommen die Bienen-, Kolibri-, und Wiesengeisterholzfiguren und je eine Wiesengeister-Karte pro Farbe.

Rundenablauf

Das Spiel verläuft in reihum gespielten Zügen. Jeder Zug besteht aus drei Aktionen: Pflanzen, Anlocken und Auslage auffüllen.

Beim Pflanzen wählst du ein Plättchen aus der offenen Auslage und legst dieses an deine Wiese an. Hierbei sind jedoch die Pflanzregeln zu beachten: Mindestens eine Seite des Plättchens muss vollständig an ein bereits ausgelegtes Plättchen angrenzen, sodass kein Gartenplättchen einzeln liegt. Hierbei darf eine Seite nicht an zwei unterschiedliche Plättchen angrenzen. Gartenplättchen dürfen dabei beliebig gedreht und gewendet werden. Am besten versuchst du, gleiche Beete zu verbinden- so entstehen größere Felder.

Nachdem du neuen Lebensraum geschaffen hast, kannst du dort Wesen anlocken. Wenn eine zusammenhängende Fläche aus mindestens drei gleichfarbigen Beeten besteht, bildet sich ein nektarreiches Feld, auf welchem sich zahlreiche Bienen niederlassen.

Gehört jedes Beet auf einem Gartenplättchen zu einem nektarreichen Feld, nistet sich ein Kolibri in dem Nest in der Mitte des Plättchens ein.

Abgesehen von Bienen und Kolibris lassen sich in den Wiesen bei passenden Bedingungen auch wundersame Märchenwesen auffinden, die Wiesengeister. Jedes dieser Fabelgeschöpfe hat eigene Anforderungen, mit denen du es ködern kannst.

Nachdem du deinen Garten mit Gewusel gefüllt hast, wird die Auslage in der Mitte des Tisches aufgefüllt, indem du ein neues Gartenplättchen aus dem Beutel ziehst, damit wieder 3 zur Auswahl stehen. Danach ist der nächste Spieler am Zug, seinen Garten aufblühen zu lassen.

Das Spiel ist zu Ende, sobald keine Plättchen mehr im Gartenbeutel sind.

Auswertung

Bevor die letztendliche Punktzahl ermittelt wird, gibt es aber noch Boni zu gewinnen! Für jede der drei Wiesengeisterarten wird überprüft, wer die jeweilige Mehrheit hat. Der Spieler mit der Mehrheit darf sich von der zugehörigen Wiesengeisterart zwei weitere Figuren nehmen.

Bei Gleichstand kriegen alle Gewinner den Bonus. Am Ende gilt ganz einfach: Jedes Wesen bringt einen Punkt. Wer die meisten hat, gewinnt.

Kurz gesagt

Plättchen legen, Flächen clever verbinden und die richtige Mischung aus Planung und Gelegenheit nutzen – so wächst deine Wiese zu einem wuselig-lebendigen Paradies heran.

 

 

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Published — 13. April 2026 Verlage und Verbände

Der Frühling lädt zum Spielen ein

13. April 2026 um 15:33

Die Pegasus Spiele Tage finden noch bis zum 10. Mai statt

Friedberg, 13.04.2026: Auch diesen Frühling gibt es für Spielbegeisterte und alle, die es noch werden wollen, wieder Grund zur Freude, denn die Pegasus Spiele Tage sind zurück! Bis zum 10. Mai können an über 200 teilnehmenden Eventstätten sechs Spiele kostenlos ausprobiert werden: Magic Maze Pocket, Light Speed Arena oder Boss Fighters QR ebenso wie Symbiose, Burst und Punktegalaxie.

Pegasus Spiele hat abermals Pakete mit Neuheiten gepackt und sie an zahlreiche Spieleläden sowie -clubs in Deutschland und Europa geschickt, damit die Spiele dort in geselligem Umfeld gespielt werden können. Das Mitspielen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Zum Spielen von Boss Fighters QR und Light Speed Arena wird jedoch ein mobiles Endgerät benötigt (Handy oder Tablet). Die jeweiligen Apps können kostenlos aus dem Apple oder Android App Store heruntergeladen werden. Alle Titel sind ab acht bzw. zehn Jahren empfohlen und punkten mit leicht zugänglichen Spielkonzepten. Damit eigenen sie sich für Familien ebenso wie für Fans kurzweiliger Partien. Für weitere Informationen sowie eine Auflistung aller Veranstaltungen steht die Pegasus Spiele Tage Infoseite bereit.

Mit Magic Maze Pocket ist ein kooperatives Spiel mit dabei, bei dem die Spielenden in Echtzeit den Raubzug einer Held*innen-Gruppe durchführen. Dabei kann jede*r potenziell alle Figuren steuern, aber diese nur in bestimmte Richtungen bewegen. Eine gute Abstimmung zwischen den Spielenden ist da unerlässlich – allerdings ohne zu sprechen.

Ebenso flott gespielt ist Light Speed Arena. Hier müssen alle Mitspielenden gleichzeitig in nur wenigen Sekunden ihre Raumschiffe so in einer Weltraum-Kampfarena positionieren, dass deren Laserstrahlen möglichst Asteroiden oder gegnerische Raumschiffe anvisieren – und nicht aus Versehen die eigenen treffen. Bei der Auswertung hilft dann eine kostenlose Begleit-App.

Ebenfalls App-begleitet ist das SPIEL 2025 Highlight Boss Fighters QR. Bis zu vier Mitspielende versuchen sich gemeinsam daran, mithilfe ihrer zusammengestellten Kartendecks digitale Bosse zu bekämpfen. Dank der nahtlosen App-Integration wird nicht nur der Effekt der gescannten Karten sofort angewendet, sondern die Spielgruppe sieht auch direkt die Reaktion des Bosses. So entsteht ein dynamischer wie taktischer Schlagabtausch.

In dem Kartenspiel Symbiose geht es nicht um Geschwindigkeit oder Schlagkraft, sondern darum, die beste Teichlandschaft zu kreieren. Dazu wird in jeder der insgesamt sieben Runden eine Karte des eigenen Teichs mit einer aus der offenen Auslage getauscht. Bei der Wertung sind dann jedoch auch die Teiche der Nachbar*innen von Interesse. Nicht zuletzt wegen der simplen Regeln ist Symbiose Teil der Spielereihe Einfach! Schnell! Clever!.

Ein weiteres Kartenspiel mit simplen Regeln ist Burst: Karten nachziehen oder ausspielen – nur bloß nicht die Auslage auf eine Summe von über 21 treiben! Für Personen, die die Kartenauslage zum Bersten bringen, gibt es nämlich leider keine Punkte.

Nachdem Punktesalat im Jahr 2021 auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres gelandet ist, geht es bei Punktegalaxie nun in die Weiten des Universums. In jeder Runde werden zwei Karten gezogen, um – clever kombiniert – in der eigenen Galaxie Sets zu sammeln, Reihen zu vervollständigen und Ziele zu erreichen.

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Swantjes Sexismus-Tagebuch — Eintrag 1

Von: Swantje
13. April 2026 um 11:10

Im ersten Eintrag habe ich beschrieben, wie ein scheinbar harmloser Satz — „du bist zu hübsch für …“ — mich in einer beruflichen Situation nicht nur verwirrt, sondern auch wütend gemacht hat. Er hat die Aufmerksamkeit von meiner Arbeit weg auf meinen Körper gelenkt, Rollen verschoben und unterschwellige Bewertungen sichtbar gemacht. Ich schrieb dort, dass so ein Spruch weder harmlos noch charmant und auch nicht nett ist.

Seitdem hat mich ein Kommentar nicht losgelassen: Jemand schrieb, das sei nicht nur doof, sondern verletzend, weil zugleich andere Frauen* abgewertet würden. Das hat mich getroffen! Nicht nur persönlich, sondern weil ich in diese Richtung gar nicht gedacht hatte. Ich brauchte eine Weile, um zu begreifen, warum mich das so beschäftigt. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Hier schimmern mehrere Machtmechanismen durch, die ich genauer anschauen will.

„Swantje, bist du nicht viel zu hübsch für Blood on the Clocktower?“

Warum ist es für die kommentierende Person überhaupt wichtig, hübsch gefunden zu werden? Welche sozialen, emotionalen und normativen Kräfte wirken hier zusammen?

Wenn jemand sagt „du bist zu hübsch für dieses Spiel“ oder „zu hübsch für diese Rolle“, passiert eine Umschichtung sozialer Aufmerksamkeit: Blicke, Gespräche und Erwartungen verändern sich. Äußerungen sind also nicht bloß Komplimente, sondern oft Handlungen, die ein soziales Urteil fällen. Wer das Urteil ausspricht, beansprucht Deutungshoheit.

Und da haben wir’s: Noch mehr Wut bei mir — und eine komplexere Sicht für euch. Mir hilft es, zu verstehen, warum scheinbar kleine Situationen sich so groß anfühlen. Ich möchte euch exemplarisch drei Denker*innen vorstellen, die soziale Macht auf unterschiedliche Weise betrachten. Es lohnt sich, sich damit zu befassen. Nicht nur, weil man dann schlaue Dinge sagen kann, sondern auch, weil man sein eigenes Erleben besser versteht.

Michel Foucault — Normen als Mikro-Macht

Foucault würde den Spruch als kleine Praxis lesen, durch die Macht im Alltag wirkt. Macht wirkt nicht nur in Gesetzen, sie wirkt in Blicken, Urteilen und Gewohnheiten. Ein „Kompliment“ kann so zur Disziplinarmaßnahme werden: Es markiert, was „normal“ oder „erwartet“ ist, und trainiert uns, uns daran auszurichten. Indem eine Person die Bewertung „hübsch“ verteilt, reproduziert sie eine Norm — und vermittelt gleichzeitig, dass andere davon abweichen. Für Foucault ist das kein bloßer Zufall oder nur ein unhöflicher Typ, sondern ein sozialer Mechanismus: Wiederholung schafft Normalität. Und das, was wir für „normal“ halten, beeinflusst unser Denken und Handeln.

Eva Illouz — Attraktivität als emotionales Kapital

Illouz würde fragen: Was zählt hier als Ressource? In unserer Kultur ist Attraktivität eine Art soziales Kapital: Sie generiert Aufmerksamkeit, öffnet Türen und verschafft manchmal Autorität. Wenn eine Person einzelne Frauen* hervorhebt und andere abwertet, ordnet sie Menschen nach wahrgenommenem Wert. Das ist eine Verteilung von ökonomisch anmutenden Gütern — nur dass die Güter hier Anerkennung, Netzwerke und Zugang sind. Der Kommentar ist damit auch eine kleine ökonomische Handlung: Er entscheidet, wo emotionale und soziale Investitionen hingehen.

Pretty Privilege: Was ist das?

Pretty Privilege bezeichnet die gesellschaftlichen Vorteile, die Menschen aufgrund einer als „hübsch“ gelesenen Erscheinung erhalten — mehr Aufmerksamkeit, Vertrauen, bessere Chancen oder ein Nachsehen bei Fehlverhalten. Es ist keine bloße Nettigkeit, sondern soziales Kapital.

Wie es praktisch wirkt:
Pretty Privilege zeigt sich bei Personalentscheidungen, Gehalt, Sichtbarkeit und Behandlung im Alltag. Die direkten Vorteile, die die Zuschreibung „hübsch“ mit sich bringen, lassen sich sogar messen.

Was Eva Illouz dazu sagt:
Illouz analysiert, wie Liebe, Begehren und Emotionen durch Konsum- und Marktlogiken geformt werden: Attraktivität wird zu einem kulturellen/ökonomischen Phänomen.

Wo sich die Konzepte decken:
Beide sehen, dass Aussehen Kapital ist: Attraktivität produziert soziale/ökonomische Vorteile und wird durch kulturelle Bilder, Märkte und Institutionen verstärkt.

Wo sie anders funktionieren:

  • Pretty Privilege betont kurzfristige Vorteile und Bias auf individueller Ebene (Wer wird bevorzugt behandelt?).
  • Illouz geht tiefer in die kulturelle/ökonomische Vermittlung: wie Medien, Märkte und Diskurse das Begehren formen und so Attraktivität langfristig als „Wert“ produzieren — also eher eine systemische Analyse.

Pretty Privilege beschreibt das sichtbare Ergebnis (wer profitiert), Illouz erklärt die tieferliegenden Strukturen dahinter.

Judith Butler — Performanz und normativer Zwang

Butler würde betonen, dass solche Zuschreibungen nicht nur beschreiben, sondern herstellen. Gender und Schönheit sind Performanzen, also wiederholt ausgeführte Handlungen, die Normen stabilisieren. Wer sagt „du bist hübsch“, vollzieht die Rolle des Bewertenden mit Blick und Urteil. Die wiederholte Performanz macht Normen real, nicht weil sie objektiv wären, sondern weil sie sprachlich und praktisch immer wieder erzeugt werden. Das kann zur normativen Gewalt werden: nicht unbedingt körperlich, aber wirksam.

Was mir das zeigt — und was euch das sagen könnte

Diese Perspektiven zeigen: Der Kommentar ist nicht nur Geschmack. Er ist:

  • Normstabilisierend (Foucault): Er bestätigt, welche Erscheinungen erwünscht sind.
  • Ressourcenzuteilend (Illouz): Er verteilt Aufmerksamkeit und Zugang.
  • Performativer Zwang (Butler): Er reproduziert Rollen und Machtpositionen.

 

Intentionsfrage: Nett gemeint, reicht das?
Intention und Wirkung sind zwei Paar Schuhe. Natürlich kann jemand etwas nett meinen. Aber nette Intentionen sind keine Impfung gegen das Reproduzieren von Normen — und Normen können Schaden anrichten. Ein Kompliment, das andere abwertet, wird schnell ein Instrument sozialer Ordnung. Deshalb reicht ein entschuldigendes „war doch nur nett gemeint“ nicht, wenn der Effekt Exklusion oder Entwertung fördert. (Na, habt ihr auch das altbekannte „Man darf doch wohl noch Komplimente machen!“ im Ohr?)

Es gibt kein Recht auf Komplimente

Wer sind die Gewinner*innen solcher Komplimente? Die, denen Attraktivität als Kapital zugeschrieben wird — mehr Sichtbarkeit, leichterer Zugang zu Ressourcen.
Und die Verlierer*innen? Jene, die nicht in dieses enge, von Menschen (meistens endo cis* Männern) gemachte Bild von „hübsch“ passen. Sie werden unsichtbar, entwertet oder auf sekundäre Rollen reduziert. Und das passiert vor allem Frauen*. Das lässt schon der Duden-Eintrag zum Wort „hübsch“ vermuten. Es gibt dort eine Begriffswolke zu typischen Verbindungen. Dort findet man keine männlich gelesenen Begriffe, dafür aber Blondine, Mädel, Mädchen, Frau und Sängerin.

Was konkret in der Interaktion passiert

Wenn ein solches „Kompliment“ fällt:

  • Die Sprecher*in beansprucht Deutungshoheit: „Ich bestimme, wie du gesehen wirst.“
  • Die Gruppe übernimmt die Markierung oft stillschweigend: Andere sehen dich nun durch diese Linse.
  • Die markierte Person muss sich erklären, verteidigen oder anpassen, ihr Handeln wird beeinflusst.

Zuschreibungen ohne Einverständnis haben reale Konsequenzen. Nicht jede Bewertung ist ein Übergriff. Aber Bewertungen, die Rollen und Chancen verschieben, sind es. Übergriff ist hier nicht nur physische Grenzverletzung; es ist die Besitznahme der Interpretation über Körper und Rolle. Also ja, man darf noch Komplimente machen. Man sollte nur vorher nachdenken.

"Ja, man darf noch Komplimente machen. Man sollte nur vorher nachdenken."

Ein Mikro-Instrument der Macht

Die Zuschreibung, wer „hübsch“ ist und wer nicht, ist ein Mikro-Instrument der Macht: klein, beiläufig, aber sehr wirksam. Sie zeigt, wie Normen, Gefühle und Performanzen eng miteinander verknüpft sind. Wenn ich verstehen will, warum mich der Kommentar unter meinem letzten Eintrag so beschäftigt hat, muss ich diese Verknüpfungen sehen und benennen.

Empfehlungen zum Weiterlesen

(Mach das, Wissen ist Macht!)

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Published — 11. April 2026 Verlage und Verbände
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