Normale Ansicht

Frisch gezockt 29.11.2024

Von: Andi
29. November 2024 um 17:26

King of Tokyo: Origins

Gibt es derzeit exklusiv bei Thalia (wenn ich das richtig verstanden habe). Das Spiel kommt auch gleich mit einer Promo, nämlich dem Bücherwyrm. Hier haben wir King of Tokyo in kleiner. Kleinere Schachtel, nur für 4 Spieler. Ein paar Powerkarten sind neu, dafür fehlen ein paar. Ich habe mit King of Tokyo ja eine On/Off Beziehung. Mir hat es immer gut gefallen aber ich hatte Probleme es regelmäßig auf den Tisch zu bekommen. Die kleinere Schachtel macht für mich schon sehr viel aus muss ich sagen. Spielerisch ist es wie beim großen Spiel. Kniffel mit mehr Interaktion und Sonderkarten.

Unmatched Adventures: Tales to Amaze

Auch Unmatched war ein Spiel, dass ich sehr mochte aber viel zu selten gespielt bekommen habe. Die meisten waren nicht so die Fans von kompetitiven Kampfspielen. Hier haben wir das ganze aber mit kooperativer Option! Kostet nochmal um die Hälfte mehr aber du hast 2 Spielpläne mit dazugehörigen Bösewichten die es zu besiegen gilt. 4 neue Helden. Das ganze ist Solo spielbar, kooperativ und natürlich auch kompetitiv und gegeneinander in Zweierteams. Solo hab ich es schon 5-6 Mal gespielt. Einer Partie dauert ja nur ca 20min. Solo würde ich aber auf jeden Fall die Variante mit den Amaze Karten verwenden sonst ist es zu einfach.

E-Mission

Ich habe das aktuelle Kennerspiel des Jahres angespielt. Das ist man sich ja fast selbst schuldig. Ich habs auch im Angebot gekauft weil mir der Normalpreis zu teuer war. Thematisch schön gemacht ohne belehrend zu sein. Die bisherigen Partien waren auch immer recht knapp. Der Spielablauf ist einfach. Bin gespannt wie es weiter geht

Altleiningen – 2024

Von: Peter
27. November 2024 um 22:15
Seit 2017 haben wir nicht mehr über unsere Erlebnisse in Altleiningen berichtet. Dabei waren wir mit Ausnahme der Coronajahre mit einer Ausnahme immer vor Ort. Die Ausnahme war 2023, da studierten wir die Maya in Mexiko.  Dieses Jahr war aber wieder alles wie immer, mit einer Ausnahme. Jochen gab bekannt, dass er nach 20 Jahren …

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Rezension „Tic Tac Town“

24. November 2024 um 19:23
  • Verlag: moses Verlag
  • Autor: Ignasi Ferré
  • Spieleranzahl: 2 - 4 Spiele
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 10 - 20 Minuten
  • Jahrgang: 2022
Tic Tac Town (moses)

Ehrlich gesagt reizt die Box von „Tic Tac Town“ nicht wirklich, das Spiel auf den Tisch zu bekommen. Die Optik ist insgesamt eher zweckmäßig ausgefallen… hübsch ist anders. Aber Schönheit ist ja nun mal nicht alles, wie man ja weiß. In der relativ kleinen Box findet man 72 Aufgabenkarten, ein doppelseitiges Tableau (also der kleine Spielplan), 12 Würfel in 4 Farben und die kurze Spielanleitung.

Erstmals haben wir „Tic Tac Town“ in Berlin bei der BrettspielCon gespielt. Ohne das Spiel vorher groß im Visier zu haben, waren grad zwei Plätze frei und wir haben uns dazu gesetzt und mitgespielt… und da hat uns das Spiel tatsächlich überrascht.

In der Tischmitte liegt der kleine Spielplan. Er besteht aus einem 4 x 4 Raster (bei 2 Spielern aus einem 3 x 3 Raster). Das Raster bietet Ablageplätze für die Würfel. Die Aufgabenkarten werden nach ihren Rückseiten gemischt und bereit gelegt. Die Rückseite gibt die Schwierigkeitsstufe vor… wie schwierig also diese Aufgabe zu erfüllen ist. Jeder Spieler zieht eine Karte von jedem Stapel und zusätzlich noch eine Karte von einem beliebigen Stapel. Die Aufgabenkarten legt jede(r) Spieler/Spielerin verdeckt vor sich ab. Man kann die Karten aber jederzeit selbst anschauen. Diese Aufgaben gilt es nun zu erfüllen.

Der Startspieler würfelt alle 12 Würfel (einmalig darf er alle 12 Würfel nochmals werfen). Dann schauen alle Spieler ihre Aufgaben und die vorhandenen Würfel genau an. Der aktive Spieler entscheidet sich für einen Würfel, nimmt diesen Würfel aus der Auslage und platziert ihn auf ein beliebiges freies Feld des Tableaus. Dann prüft man, ob man eine der Aufgabenkarten erfüllt hat. Auch in einem fremden Zug kann eine Aufgabe erfüllt sein, auch dann darf man seine Aufgabenkarte aufdecken und vor sich offen sammeln. So geht es reihum weiter, bis alle Würfel platziert wurden. Dann werden alle Würfel vom Spielplan entfernt, jeder zieht wieder auf 4 verdeckte Aufgabenkarten auf, dann geht es weiter. Wieder werden die Würfel geworfen und reihum Würfel platziert und möglichst viele Aufgaben erfüllt. Nach dem zweiten Durchgang gewinnt die höchste Punktzahl (= Summe der erfüllten Aufgabenkarten).

Im 1er Stapel sind Aufgaben enthalten, bei denen es um die Farben der Würfel geht. Beim 2er Stapel geht es um Summenkarten. Hier muss man die angegebene Würfelsumme erreichen. Beim 3er Stapel geht es um Gleichungen. Hier muss man die angezeigte Gleichung erfüllen, um die Karten zu punkten.

Der Einstieg in „Tic Tac Town“ ist wirklich sehr easy. In 5 Minuten hat man das Spiel an neue Spieler erklärt. Auch Wenigspieler haben hier einen leichten Einstieg. Wie oben schon erwähnt, finde ich das Material nicht wirklich hübsch, was aber dem Spielspaß nicht schadet. Es sind halt Würfel und Karten, was erwartet man da denn sonst? Bezüglich des Spielspaßes bin ich etwas zwiegespalten. Zu dritt und zu viert, mit dem 4 x 4 Spielfeld, finde ich das Spiel wirklich sehr gut. Da liegt der Spielspaß sogar bei einer guten „5“. Zu zweit dagegen (und wir spielen halt oft zu zweit) und dem 3 x 3 Spielfeld sind der Spielspaß für mich deutlich. Deshalb gibt es in Summe „nur“ eine „4“, was ja immer noch recht gut ist.

Fazit: optisch unscheinbar, spielerisch gut (zumindest zu dritt oder viert)

(c)2024 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

Kathrin spielt, Peter spielt, Darmstadt spielt

Von: Peter
18. November 2024 um 23:14
Zum ersten Mal, seit wir vor 25 Jahren nach Süddeutschland kamen, haben wir es geschafft Darmstadt spielt zu besuchen. Irgendein anderes Ereignis stand sonst immer im Wege. Manchmal haben wir den Termin auch einfach vergessen. Jetzt war es aber so weit. Wir wollten eh noch ein paar Neuheiten ausprobieren, und so machten wir uns auf den Weg …

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5 Techniken gegen schlechte Anleitungen

17. November 2024 um 13:26
Niemand mag schlechte Spielanleitungen. Sie sind wahlweise zu lang, zu kurz, zu detailliert oder zu ungenau. Manche sind zu trocken geschrieben, andere sind zu flapsig formuliert. Aber wie die englische Lebensweisheit schon bemerkt: „Only a bad craftsman blames his tools“ (Nur ein schlechter Handwerker gibt seinem Werkzeug die Schuld.) Egal wie schlecht die Anleitung auch […]

Spielerisch Fachbegriffe und Vokabeln lernen

17. November 2024 um 05:20

Beim ersten Online-Treffen der Initiative „Schule und Spiel“ durfte ich mich mit einem kleinen Praxisworkshop beteiligen. Leider konnte ich tatsächlich nur während des Workshops dabei sein und habe daher den Rest des Tags verpasst, aber es war toll zu sehen und zu hören, wie viel spannende Ideen und was für ein guter Austausch in der Gruppe zusammenkommen. Wie bei einem Barcamp geht ein großer Dank raus an die „Teilgebenden“. Deren Ideen und Ergänzungen habe ich auf den Folien ergänzt, die ich hier für alle Interessierten zur Verfügung stelle:

Rezension „Die Stunde der Maus“

15. November 2024 um 14:09
  • Verlag: Plaid Hat Games
  • Autor: Sawyer West
  • Spieleranzahl: 1 - 4 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: ca. 60 - 120 Minuten
  • Jahrgang: 2023
Die Stund der Maus (Plaid Hat Games)

Tatsächlich habe ich „Die Stunde der Maus“ als Schnapper von ner Messe mitgenommen. Ich hatte mich davor nicht großartig mit dem Spiel beschäftigt. Um so mehr war ich überrascht, als ich das Material gesehen habe. Das ist nämlich wirklich sehr schön. Der Spielplan ist eine Kuckucksuhr. Diverse Tafeln werden seitlich unten auch unten angelegt. Sogar das Pendel unterhalb der Uhr hat eine spieltechnische Funktion. Auch die Plastikzeiger sind wichtig für das Spiel. Die Trophäentafeln, die jeder Spieler erhält sind Double-Layer, die Spielsteine sind aus Kunststoff, aber hübsch anzuschauen. Außerdem hat jeder Spieler noch verschiedene Mausbögen, um die Trophäen zwischenzulagern. Dann gibt es noch diverse Karten (Gunstkarten, Questkarten) sowie Aktionsfeldplättchen, die um das Ziffernblatt herum angeordnet werden. Die Mausfiguren, die es in den Spielerfarben gibt, sind auch ganz niedlich. Es gibt pro Spielerfarbe fünf Figuren: Schlaumaus, Springmaus, Guckmaus, Beutelmaus und das Klettemäuschen. Jede Figur hat ein eigenes Aussehen. Das ist wirklich alles ganz hübsch gemacht, wie das bei Plaid Hat Games oft der Fall ist. Das Material erhält von mir schon mal die Höchstnote, das ist direkt schon klar.

Es werden fünf Runden (Stundenzeiger von 7 Uhr bis 12 Uhr) gespielt. In jeder Runde bewegt man den Minutenzeiger in 5-Minuten-Schritten. Das wird „Ticktack“ genannt. Nacheinander werden dann alle Mäuse aktiviert, die auf dem Minutenzeiger stehen, die vorderste Maus beginnt. Nacheinander aktiviert man dann alle Mäuse, die auf dem aktuellen Innenfeld stehen. Die Reihenfolge wird auf der Zusatztafel vorgegeben. Man kann mit einer Maus auch auf den Minutenzeiger aufspringen, um dann später wieder an einer anderen Stelle abzuspringen. Auf dem Außenfeld des aktiven Bereichs kann man einen Spielstein einsammeln und auf das entsprechende Maustableau packen. Es gibt dann immer unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten. Man kann Objekte für Punkte abliefern, man kann Spielsteine tauschen, man kann stöbern (aus dem Beutel ziehen), man kann die Schlaumaus rufen, man kann den Kaufladen der kleinen Spinne besuchen, man kann das Klettermäuschen am Pendel hochklettern lassen… und und und.

Die Mäuse haben unterschiedliche Fähigkeiten… hier mal ein kurzer Überblick, um ein Gefühl dafür zu bekommen:

Beutelmaus: kann mehr Objekte tragen
Springmaus: hat beim Abspringen mehr Möglichkeiten, bis zu zwei Felder nach vorne
Guckmaus: hat beim Ziehen von Objekten aus dem Beutel mehr Möglichkeiten
Schlaumaus: kann mit einer Aktion zu einem beliebigen Feld springen
Klettermäuschen: dient nur als Marker auf dem Pendel

Punkte bekommt man für erfüllte Quests, für Reihen und Spalten, die man beim Trophäentableaus füllen konnte, für Kletterleistungen auf dem Pendel, für Objekte, die man beim Kuckuck abliefern konnte. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt das Spiel.

Der Mechanismus mit der Uhr, den Zeigern und den Mäusen, die dann beim passenden Aktionsfeld abspringen, ist wirklich sehr cool und macht auch direkt Lust auf das Spiel. Das war auch das, was ich auf der Rückseite der Box gesehen hatte, bevor ich mir das Spiel gekauft habe. Im Spiel selbst, zeigte sich dann aber, dass diese Idee das Spiel insgesamt nicht ganz tragen kann. Ja, es funktioniert schon und es macht auch Spaß. Insgesamt empfand ich dann die Partien aber zunehmend langweiliger, weil man letztlich immer das Gleiche gemacht hat. Natürlich ist das schade, da mir das Material so gut gefällt und eben auch die Idee erst mal Lust auf das Spiel macht. Aber es ist so, nach wenigen Partien war bei uns schon die Luft raus und aktuell liegt das Spiel auf meinem Verkaufsstapel.

Fazit: tolles Material, witziger Uhrenmechanismus, Spiel selbst kann da nicht ganz mithalten.

(c)2024 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

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4 Spielregeln und ein Halleluja

10. November 2024 um 11:01
Ja, ich schreibe wieder über Spielregeln. Dieser Blogpost ist zur Hälfte ein wohlgemeinter Hinweis an Redakteure und zum anderen ein Ventil für meinen Frust. Vielleicht findet ja aber auch der oder die Leser:in hier heraus, warum die letzte Spielregel so gar nicht in den eigenen Kopf wollte. Der Roman Anna Karenina beginnt mit dem berühmtesten […]

Verlagsvorstellung Perdix – Spiele

08. November 2024 um 11:00
Ein neuer Deutscher Kleinverlag! Das heißt, so neu ist Perdix-Spiele gar nicht, aber er hat erst jetzt durch zwei erfolgreichere Kartenspiele auf sich aufmerksam gemacht: What the Rule?! und Medium werde ich unten ausführlicher vorstellen, in der Zwischenzeit habe ich mich mit den beiden Verlagsgründern unterhalten: Bitte stellt euch doch erst einmal kurz vor! Wir […]

Bomb Busters Basics für zwei

Von: Peter
07. November 2024 um 07:37
Strategien ohne Zahnschmerzen Kooperative Spiele sind ziemlich „in“ und zwar zurecht. Kooperativ gibt es momentan einfach die spannenderen Ideen. Bomb Busters ist so ein Spiel. Zunächst ist unklar, wie sich das Spiel zu knacken lässt. Doch beim Grübeln und Hadern folgt schnell eine Idee der nächsten und, Stück für Stück ergeben sich Muster, die sich …

Mehr über "Bomb Busters Basics für zwei" Lesen

Drei Begriffe in einem Trenchcoat

03. November 2024 um 12:47
Einer der vielen wiederkehrenden Streitpunkte, wenn es um Brettspiele geht, ist die Frage ob und wie thematisch ein Spiel eigentlich ist. Ist das Thema absolut plastisch dargestellt, fühlt man sich als wäre man „wirklich“ drin? Oder ist es künstlich aufgesetzt und austauschbar? Ist das Thema derart schlecht in die Spielmechanismen verwoben, dass es auch ein […]

Verlagsvorstellung Alfaset

01. November 2024 um 11:51
Spieleschaffende abseits der großen Verlage sind für mich immer unwiederstehlich. In diesem Fall sah ich das oppulente Spiel Stairz in Essen am Stand von Alfaset und wusste gleich: Über einen Verlag mit so tollen Holzprodukten muss ich mehr erfahren! Also habe ich ein Interview geführt: Mit Patrick Loertscher, dem Pressevertreter des Verlages und dem Autoren […]
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