Wer seine Brettspiel-Sammlung auf Boardgame Geek pflegt hat man die Möglichkeit sich von seiner Sammlung ganz einfach einen Katalog zu erstellen. Und zwar mit Hilfe der Webseite My board game collection. Hier muss man nur auf Create klicken und gibt dort seinen BGG-Nutzernamen ein. Die Seite lädt dann deine Brettspielsammlung von BGG und du kannst dann einfach einen Katalog deiner Sammlung erstellen.
Bildquelle:
Man kann dann auf der Seite noch diverse Einstellungen vornehmen, zum Beispiel wie die Spiele sortiert werden sollen oder wie die Spielecover im Katalog dargestellt werden (komplett oder ins Cover reingezoomt).
Nur mit Umlauten und Sonderzeichen hat die Webseite leider Probleme und stellt sie nicht dar. Und die Beschreibung der Brettspiele ist auf Englisch. Das hier (siehe Bild unten) ist das Spiel, mit dem die Seite die größten Probleme hatte (12 Chip Trick von Mandoo Games).
Trotzdem ist das ein toller und vor allem sehr einfacher Weg sich einen Katalog seiner Sammlung zu erstellen. Der weitaus größte Teil sieht auch super aus.
Wenn der Katalog fertig erstellt ist kann man ihn als PDF „Drucken“, um ihn herunterzuladen. Und wenn man dann noch möchte kann man sich die PDF-Datei z. B. von Wir machen Druck professionell drucken lassen.
Wer seine Brettspiel-Sammlung auf Boardgame Geek pflegt hat man die Möglichkeit sich von seiner Sammlung ganz einfach einen Katalog zu erstellen. Und zwar mit Hilfe der Webseite My board game collection. Hier muss man nur auf Create klicken und gibt dort seinen BGG-Nutzernamen ein. Die Seite lädt dann deine Brettspielsammlung von BGG und du kannst dann einfach einen Katalog deiner Sammlung erstellen.
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Man kann dann auf der Seite noch diverse Einstellungen vornehmen, zum Beispiel wie die Spiele sortiert werden sollen oder wie die Spielecover im Katalog dargestellt werden (komplett oder ins Cover reingezoomt).
Nur mit Umlauten und Sonderzeichen hat die Webseite leider Probleme und stellt sie nicht dar. Und die Beschreibung der Brettspiele ist auf Englisch. Das hier (siehe Bild unten) ist das Spiel, mit dem die Seite die größten Probleme hatte (12 Chip Trick von Mandoo Games).
Trotzdem ist das ein toller und vor allem sehr einfacher Weg sich einen Katalog seiner Sammlung zu erstellen. Der weitaus größte Teil sieht auch super aus.
Wenn der Katalog fertig erstellt ist kann man ihn als PDF „Drucken“, um ihn herunterzuladen. Und wenn man dann noch möchte kann man sich die PDF-Datei z. B. von Wir machen Druck professionell drucken lassen.
Im Vorfeld der SPIEL 2024 bin ich durch eine Ankündigung von Playte auf das Spiel Sardegna aufmerksam geworden. Playte ist der Name einer Brettspielmarke des süd-koreanischen Verlags Gameology Inc. Junghee Choi hat Playte 2016 aus der Taufe gehoben und es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Spiele neu aufzulegen und diese dabei optisch aufzuwerten und in eine möglichst kleine, handliche Spieleschachtel zu stecken.
Besonders sind auch ihre sogenannten „L-Games“: Durch einen Magnetverschluss lässt sich die Schachtel so aufklappen, dass aus dieser ein L-förmiges Spielbrett entsteht. Auch bei Sardegna ist die Spieleschachtel gleichzeitig der Spielplan, jedoch ist dieser nicht L-förmig.
Das Spiel Sardegna wurde ursprünglich unter dem Namen Kreta im Jahr 2005 vom deutschen Verlag Goldsieber Spiele veröffentlicht. Der Autor des Spieles ist Stefan Dorra, von dem in den letzten Jahren unter anderem Spiele wie Skull Queen (2024), Triqueta (2023) oder Oracle (2020) veröffentlicht wurden.
Kreta/Sardegna ist ein Mehrheitenspiel, welches über 11 Wertungsrunde gespielt wird. Wann diese Wertungen ausgelöst werden, bestimmen die Spieler selbst, in dem einer von ihnen die Wächter-Karte (bei Kreta: Kastellan-Karte) spielt. Das Spiel ist nämlich Karten getrieben. Wenn man am Zug ist, spielt man eine seiner Charakterkarten aus und führt abhängig davon die damit verbundene(n) Aktion(en) aus. So kann man mit dem Admiral eines seiner 2 Schiffe in einem der Häfen platzieren oder eines seiner Schiffe zu einem anderen Hafen bewegen. Die Schiffe sind wichtig für die Ernte, man darf nämlich mit der Karte Landwirt nur in einer Provinz ernten, in deren Hafen sich ein eigenes Schiffe befindet. Alternativ muss man zu diesem Hafen eine ununterbrochene Kette eigener Dorfbewohner haben.
Jeder Spieler hat zu Spielbeginn die gleichen 7 unterschiedlichen Charaktere auf der Hand. Neben dem Admiral und dem Landwirt gibt es noch den Kommandant, mit dem man seine Dorfbewohner auf der Insel einsetzt und bewegt, den Priester, mit dem man seinen Priester in einer Region platziert und in von dort aus weiter bewegen kann, den Architekt, der Festungen und Dörfer errichtet, und die Königin, mit der man die Fähigkeit einer bereits gespielten Charakterkarte noch 1-Mal nutzen kann.
Last but not least gibt es noch den Wächter. Mit dem Wächter löst man die Provinzwertung aus. Gewertet wird immer die Provinz, deren offen ausliegende Festungskarte (siehe Bild oben, die Karten mit den Zahlen 19 und 16) am nächsten zum Nachziehstapel liegt. Gewertet werden dann alle Provinzen, die an die betreffende Festung angrenzen. Nach der Wertung deckt dann der aktive Spieler die nächste Festungskarte auf und hat dabei noch die Option, diese durch die oberste Karte des Nachziehstapels zu ersetzen. Danach nehmen alle Spieler ihre Charakterkarten wieder auf die Hand und die nächste Runde beginnt.
Charakterkarten
Ihr findet ein englisches Regelvideo, inklusive einem Vergleich der Spielkomponenten von Kreta und Sardegna, auf dem Youtube-Kanal von Board Games with B7.
Wer sich Kreta noch einmal ausführlicher anschauen möchte, der findet auch hierzu ein Regelvideo auf Youtube, auf dem Kanal von Undiscovered Games.
Ich selbst habe eine deutsche Kurzspielregel zu Sardegna erstellt und auf BGG hochgeladen: Kurzspielregel Sardegna.
Aktuell ist es leider etwas schwierig an das Spiel heranzukommen. Kreta findet man ab und an mal auf Kleinanzeigen oder eBay. Allerdings würde ich hierfür keine 40€ und mehr ausgeben. Ich habe Sardegna von der SPIEL mitgebracht bekommen. Dort hat es nur 18€ gekostet. Ich denke mal, dass das auch die beste Option ist, an das Spiel zu kommen, wenn man es nicht doch zufälligerweise mal günstig gebraucht bekommt.
Im Vorfeld der SPIEL 2024 bin ich durch eine Ankündigung von Playte auf das Spiel Sardegna aufmerksam geworden. Playte ist der Name einer Brettspielmarke des süd-koreanischen Verlags Gameology Inc. Junghee Choi hat Playte 2016 aus der Taufe gehoben und es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Spiele neu aufzulegen und diese dabei optisch aufzuwerten und in eine möglichst kleine, handliche Spieleschachtel zu stecken.
Besonders sind auch ihre sogenannten „L-Games“: Durch einen Magnetverschluss lässt sich die Schachtel so aufklappen, dass aus dieser ein L-förmiges Spielbrett entsteht. Auch bei Sardegna ist die Spieleschachtel gleichzeitig der Spielplan, jedoch ist dieser nicht L-förmig.
Das Spiel Sardegna wurde ursprünglich unter dem Namen Kreta im Jahr 2005 vom deutschen Verlag Goldsieber Spiele veröffentlicht. Der Autor des Spieles ist Stefan Dorra, von dem in den letzten Jahren unter anderem Spiele wie Skull Queen (2024), Triqueta (2023) oder Oracle (2020) veröffentlicht wurden.
Kreta/Sardegna ist ein Mehrheitenspiel, welches über 11 Wertungsrunde gespielt wird. Wann diese Wertungen ausgelöst werden, bestimmen die Spieler selbst, in dem einer von ihnen die Wächter-Karte (bei Kreta: Kastellan-Karte) spielt. Das Spiel ist nämlich Karten getrieben. Wenn man am Zug ist, spielt man eine seiner Charakterkarten aus und führt abhängig davon die damit verbundene(n) Aktion(en) aus. So kann man mit dem Admiral eines seiner 2 Schiffe in einem der Häfen platzieren oder eines seiner Schiffe zu einem anderen Hafen bewegen. Die Schiffe sind wichtig für die Ernte, man darf nämlich mit der Karte Landwirt nur in einer Provinz ernten, in deren Hafen sich ein eigenes Schiffe befindet. Alternativ muss man zu diesem Hafen eine ununterbrochene Kette eigener Dorfbewohner haben.
Jeder Spieler hat zu Spielbeginn die gleichen 7 unterschiedlichen Charaktere auf der Hand. Neben dem Admiral und dem Landwirt gibt es noch den Kommandant, mit dem man seine Dorfbewohner auf der Insel einsetzt und bewegt, den Priester, mit dem man seinen Priester in einer Region platziert und in von dort aus weiter bewegen kann, den Architekt, der Festungen und Dörfer errichtet, und die Königin, mit der man die Fähigkeit einer bereits gespielten Charakterkarte noch 1-Mal nutzen kann.
Last but not least gibt es noch den Wächter. Mit dem Wächter löst man die Provinzwertung aus. Gewertet wird immer die Provinz, deren offen ausliegende Festungskarte (siehe Bild oben, die Karten mit den Zahlen 19 und 16) am nächsten zum Nachziehstapel liegt. Gewertet werden dann alle Provinzen, die an die betreffende Festung angrenzen. Nach der Wertung deckt dann der aktive Spieler die nächste Festungskarte auf und hat dabei noch die Option, diese durch die oberste Karte des Nachziehstapels zu ersetzen. Danach nehmen alle Spieler ihre Charakterkarten wieder auf die Hand und die nächste Runde beginnt.
Charakterkarten
Ihr findet ein englisches Regelvideo, inklusive einem Vergleich der Spielkomponenten von Kreta und Sardegna, auf dem Youtube-Kanal von Board Games with B7.
Wer sich Kreta noch einmal ausführlicher anschauen möchte, der findet auch hierzu ein Regelvideo auf Youtube, auf dem Kanal von Undiscovered Games.
Ich selbst habe eine deutsche Kurzspielregel zu Sardegna erstellt und auf BGG hochgeladen: Kurzspielregel Sardegna.
Aktuell ist es leider etwas schwierig an das Spiel heranzukommen. Kreta findet man ab und an mal auf Kleinanzeigen oder eBay. Allerdings würde ich hierfür keine 40€ und mehr ausgeben. Ich habe Sardegna von der SPIEL mitgebracht bekommen. Dort hat es nur 18€ gekostet. Ich denke mal, dass das auch die beste Option ist, an das Spiel zu kommen, wenn man es nicht doch zufälligerweise mal günstig gebraucht bekommt.
Alle Jahre wieder veranstaltet Boardgamegeek einen Wettbewerb für das tollste, kreativste Foto eines Brettspieles. Den zugehörigen Thread findet ihr hier The 2024 Picture of the Year contest
Und wie jedes Jahr sind da einige wirklich tolle und zum Teil sehr kreative Bilder dabei. Mein Favorit in diesem Jahr ist bisher das Foto von Sandra aka Pikaboardgames zum Spiel Coffee Rush.
Und zu guter Letzt möchte ich euch noch das Foto von Martin Montecillo zum Spiel Marrakech (nicht zu verwechseln mit dem Spiel Marrakesh von Stefan Feld) zeigen.
Alle Jahre wieder veranstaltet Boardgamegeek einen Wettbewerb für das tollste, kreativste Foto eines Brettspieles. Den zugehörigen Thread findet ihr hier The 2024 Picture of the Year contest
Und wie jedes Jahr sind da einige wirklich tolle und zum Teil sehr kreative Bilder dabei. Mein Favorit in diesem Jahr ist bisher das Foto von Sandra aka Pikaboardgames zum Spiel Coffee Rush.
Und zu guter Letzt möchte ich euch noch das Foto von Martin Montecillo zum Spiel Marrakech (nicht zu verwechseln mit dem Spiel Marrakesh von Stefan Feld) zeigen.
Ich finde es immer schade, dass auf den meisten Youtube-Kanälen und in den meisten Blogs immer nur über die aktuellen Spiele gesprochen wird und da dann auch immer über die immer gleichen Spiele, da jeder Blog und jeder Kanal natürlich immer den neuesten „Scheiß“ präsentieren möchte.
Ich möchte deshalb mal eine Lanze für ältere Spiele brechen und habe mir dafür heute das Spiel Taverna, aus dem Jahr 2015, von Geek Attitude Games aus meinem Spieleregal gezogen.
In Taverna sind wird Gastwirt einer Taverne im Königreich Averna. Wir versuchen hier in 6 (3 bis 5 Spieler) bis 8 Runden (2 Spieler) den meisten Profit zu machen. Das Spiel ist selbst in Vollbesetzung in knapp 90 Minuten gespielt, wenn man keine AP-Spieler (Analyse-Paralyse) am Tisch hat. Und das ist für mich, zusammen mit der maximalen Spielerzahl, schon mal sehr positiv. Wir können das Spiel nämlich mit bis zu 5 Spielern spielen.
Spielplan Taverna (Seite für 2-3 Spielende)
Auf dem Spielplan gibt es 5 Kneipen, an denen wir Besitzrechte erwerben können. Dabei kann eine der Taverne immer bis zu 4 Besitzer haben. In der Spielplan-Mitte befindet sich ein Pentagramm, die Burg des Königs, mit den 5 Wertungsmöglichkeiten des Spiels. Um die Burg herum werden noch 5 sogenannte Privilegien ausgelegt, welche ich im Spielverlauf erlangen kann. Diese bringen mir am Spielende noch zusätzliche Siegpunkte. Außerdem haben wir am oberen rechten Rand noch 4 Völkerleisten die unser Ansehen bei den 4 Völkern (Orks, Menschen, Elfe und Zwerge) anzeigen.
Das Spiel ist kartengetrieben. Sind wir am Zug nehmen wir eine von vier ausliegenden Kundenkarten und platzieren dann ein entsprechendes Kundenplättchen an einem freien Tisch in einer der Tavernen. Dabei gilt es mehrere Dinge zu beachten, zum Beispiel ist es von Vorteil, wenn wir den Kunden auch an einem passenden Platz platzieren. Jeder der Plätze ist nämlich bevorzugt von einer der vier Rassen zu besetzen, was man an dem farblich unterschiedlichen Rand erkennen kann (Grün sind hier z. B. die Elfen und orange die Zwerge). Aber ich möchte den Kunden auch gerne in einer Taverne platzieren, an der ich Anteile besitze. Und den letzten freien Tavernenplatz zu belegen bringt mir auch einen Vorteil.
Und dann gibt es noch die 4 Würdenträger (Notar, Prinzessin, Botschafterin und Gob’Trotter) deren Dienste ich in Anspruch nehmen kann, wenn sie sich in der selben Taverne befinden, in der ich meinen Kunden platziert habe.
Zudem gibt es noch Zaubersprüche, von denen ich pro Zug einen wirken darf. Diese sind zum Teil sehr mächtig und können einem große Vorteile bringen. Man beginnt das Spiel bereits mit 3 Spruchkarten und kann im Spielverlauf durch verschiedene Kunden weitere erhalten.
Kundenkarten & Zaubersprüche
Das Spiel hat auf BGG eine Wertung von 6.2 bei 582 Bewertungen, was eher wenige sind. Ich habe ihm eine 6.75 gegeben.
Bei der Gelegenheit möchte ich auch noch mal kurz auf die Bewertungskriterien bei BGG eingehen. Eine 6 bedeutet da „Das Spiel ist ist in Ordnung und ich würde es spielen, wenn ich dazu gerade in der Stimmung bin.“ und eine 7 bedeutet „Gutes Spiel, ich würde es normalerweise immer spielen wollen.“ Viele sind ja schon der Ansicht, dass Spiele, die eine Wertung von 7 oder darunter haben nichts taugen. Dem ist aber nicht so.
Vor allem handelt es sich bei Taverna um ein recht einfaches Kennerspiel, das man auch mit Leuten spielen kann, die keine lange Regelerklärungen mögen. Und die Möglichkeit es zu fünft zu spielen und dabei auch noch in rund 90 Minuten sind für ich auch Argumente für das Spiel.
Auf Youtube gibt es übrigens 2 gute Regelvideos zu Taverna: Das eines ist vom Brettspiel Snob und das andere von den Boardgamejunkies. Die Regeln gibt es auf Deutsch auf BGG.