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Published — 22. Oktober 2025 Spieleverlage e.V.

Spieleverlage e.V. zur SPIEL 2025 in Essen

Von: dev
22. Oktober 2025 um 16:55

22. Oktober 2025

UMSATZTREIBER SPIELE & PUZZLE

Nürnberg, 22.10.2025: Spiele & Puzzle koppeln sich von der Entwicklung des Spielwarenmarktes ab. Während die gesamte Spielwarenbranche von Januar bis Mitte September 2025 ein Plus von 4 % erzielte, baute die Warengruppe Spiele & Puzzle mit einem Wachstum von 18 % ihre Position im Spielwarenmarkt weiter aus. Damit stieg sie zur umsatzstärksten Kategorie im Markt auf. Allein das Segment Spiele legte mit über 22 % überproportional zum Vorjahr zu.

Nach Auffassung der Verlage dürfte sich der Aufwärtstrend bis Ende des Jahres fortsetzen. 73 % der vom DVSI und dem Spieleverlage e.V. im Rahmen des neuen BOARD GAMES INDEX befragten Verlage rechnen jedenfalls mit besseren Verkaufsergebnissen für das gesamte Geschäftsjahr 2025.

Die Warengruppe Spiele & Puzzle ist trotz eines nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes zurück auf der Erfolgsspur. Zwar glauben 59 % der befragten Unternehmen, dass geopolitische Konflikte und die anhaltende Konjunkturschwäche in Deutschland – 2025 steht laut führender Wirtschaftsforschungsinstitute im Zeichen der Stagnation – die Verbraucherstimmung eintrüben, aber dennoch rechnen die Spieleverlage mit moderatem Wachstum.

Ein wichtiger Motor dafür ist der anhaltende Trend zu Sammelkarten, aber auch Karten-, Party-, Erwachsenen- und Familienspiele befeuern den Markt. Klassiker spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Für 40 % der Verlage sind sie der zweitwichtigste Wachstumstreiber. Rechnet man Sammelkarten heraus, legten reine Spiele immer noch über 6 % zu.

„Familien- und Erwachsenenspiele stehen wie kaum eine andere Kategorie für die deutsche Brettspielkultur, die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark ausdifferenziert hat“, sagt Hermann Hutter, Vorstandsvorsitzender des Spieleverlage e.V. und Geschäftsführer der Hutter Trade GmbH + Co KG. „Sie haben durch ihre Qualität, innovativen Spielmechaniken und Vielseitigkeit den internationalen Ruf der German Board Games begründet.“

Obwohl internationale Anbieter in den deutschen Markt drängen, sehen die deutschen Verlage weiterhin Wachstumspotenziale in Europa und den USA – vor allem in Frankreich und Amerika. Bereits 30 % der befragten Unternehmen erzielen über 40 % ihres Umsatzes im Ausland, bei weiteren 25 % liegt der Anteil zwischen 20 % und 40 %.

ZUVERSICHT IST ZURÜCK

Die Verlage blicken optimistisch auf das Weihnachtsgeschäft, das in den letzten Jahren für die Branche durchwachsen verlief. 68 % der Befragten erwarten 2025 bessere Ergebnisse als 2024.

„Das Wachstum der Warengruppe Spiele & Puzzle in den ersten neun Monaten zeigt einmal mehr, dass Brettspiele die Menschen unvermindert anziehen“, so Dieter Strehl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Spieleverlage e.V. und Geschäftsführer der Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne.

Preiswerte, kompakte, schnelle und familientaugliche Kennerspiele stehen derzeit hoch im Kurs, aber auch hochpreisige Spiele finden Käufer, wenn Idee und Umsetzung überzeugen. Der Trend zu kooperativen Spielen hält an: Schon 1988 erhielt mit „Sauerbaum“ das erste kooperative Spiel einen Sonderpreis der Jury Spiel des Jahres – und auch 2025 wurde erneut ein kooperatives Familienspiel ausgezeichnet.

In Deutschland betrug 2024 der Anteil der Alleinstehenden an allen Lebensformen rund 45 % – Tendenz steigend. Während Solospiele von 57 % der Verlage als Nischenprodukte gesehen werden, gewinnen Zwei-Personen-Spiele an Bedeutung.

Der BOARD GAMES INDEX zeigt zudem:

  • 62 % der Verlage beobachten eine Zunahme von Onlinekäufen
  • 48 % einen Rückgang des stationären Handels

Daher setzen 53 % auf klare Preisgrenzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

NACHHALTIGKEIT UND POLITISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

Trotz des Rückgangs öffentlicher Debatten um Nachhaltigkeit sehen 85 % der Verlage das Thema weiterhin als wichtig oder sehr wichtig an.

Wichtige Maßnahmen sind:

  • Optimierung von Verpackungs- und Schachteldesign (75 %)
  • Verbesserung der Lieferketten (45 %)
  • stärkere Verlagerung der Produktion nach Europa (65 %)

Zudem wünscht sich die Branche von der Politik:

  • Abbau unnötiger Regularien
  • faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Billig-Online-Plattformen

Mit rund 1.500 Neuheiten, die 2025 auf der SPIEL in Essen präsentiert werden, unterstreicht die Branche ihre Innovationskraft und Stabilität als eines der wachstumsstärksten Segmente der Spielwarenindustrie.

DER SPIELEVERLAGE e.V.

Der Spieleverlage e.V. ist der Zusammenschluss der führenden Spieleverlage im deutschsprachigen Raum und eine Fachgruppe im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) e.V. Er

  • kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
  • fördert Spielen an Schulen
  • erschließt neue Zielgruppen
  • unterstützt Messen mit kostenlosen Spieleexemplaren
  • setzt sich für die Anerkennung des Spiels als Kulturgut ein
  • betont die Bedeutung spielerischen Lernens bei Kindern
  • dient als Forum für den Austausch unter den Mitgliedern

DER DVSI

Die deutsche Spielwarenindustrie ist Schrittmacher bei Entwicklung und Produktion von Spielwaren. Der DVSI vertritt über 200 Hersteller, Händler und Verlage – darunter viele „Hidden Champions“.

Die Branche erzielt einen Umsatz von 4,4 Mrd. Euro und beschäftigt etwa 11.000 Menschen. Der Verband hat seinen Sitz in der ToyCity Nürnberg, Geschäftsführer ist seit 2012 der Jurist Ulrich Brobeil.

IHR ANSPRECHPARTNER

Hermann Hutter

Vorsitzender Spieleverlage e.V.

Hutter Trade GmbH + Co KG
Bgm.- Landmann-Platz 1 – 5
D – 89312 Günzburg

T +49 (0) 8221 369 630
info@spieleverlage.com

Published — 02. Oktober 2024 Spieleverlage e.V.

Spieleverlage e.V. zur SPIEL 2024 in Essen

Von: dev
02. Oktober 2024 um 16:12

SPIELE: STABILITÄTSANKER IM SPIELWARENMARKT
Nürnberg, 01.10.2024: Die Popularität von Gesellschafts-, Brett- und Kartenspielen sowie Puzzles und das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Geselligkeit ist ungebrochen. Das zeigen aktuelle Marktforschungsdaten. Games & Puzzles, die seit über 11 Jahren eine beispiellose Erfolgsgeschichte vorzuweisen haben, bleiben in einem sich auf Konsolidierungskurs befindenden Spielwarenmarkt ein Stabilitätsanker.
Die Umsätze des gesamten deutschen Spielwarenmarkt gingen bis Ende August um 4,9%zurück. Das Segment Spiele & Puzzles konnte sich allerdings entgegen der allgemeinen Konsumzurückhaltung und anhaltenden Sparneigung mit Umsätzen auf Vorjahresniveau (-0,1%) einmal mehr der allgemeinen Branchenentwicklung entziehen. Während das Puzzle-Segment mit -6,8%* unter dem Vorjahr liegt, wuchsen Spiele mit +0,9%. Erneut waren Strategic Trading Cards sowie Sammelkarten Treiber der Konjunktur, aber auch das Segment Adult Games mit seinen Party- und Wissensspielen sorgte mit einem Wachstum von über 50% für entscheidende Impulse. „Das Konsumklima ist trotz verbesserter Einkommensaussichten eine Achterbahnfahrt der Gefühle“, sagt Hermann Hutter, Vorsitzender Spieleverlage e.V. und Geschäftsführer vom Huch Verlag. „Die erneut nach unten korrigierten Prognosen führender Wirtschaftswissenschaftler für Deutschland dürften ebenfalls nicht zu einer spürbaren Erholung der Konsumneigung beitragen.“
Die strukturelle Krise der deutschen Wirtschaft und ausbleibende Reformen hinterlassen selbst in einer stabilen Branche Spuren. Deutschland weist mit 28% den niedrigsten Anteil des Handels an den Konsumausgaben der Verbraucher in Europa auf. Vor dem Hintergrund einer anhaltend konjunkturellen Schwäche der deutschen Wirtschaft bewerten die Spieleverlage die Entwicklung des vergangenen Jahres als ausgesprochen positiv und als einen weiteren Indikator dafür, dass Spiele immer breitere Zielgruppen ansprechen.„Gesellschaftsspiele werden für zunehmend mehr Menschen zum Hobby“, sagt Herrmann Hutter, „was sich u.a. daran zeigt, dass Spiele-Abende immer beliebter werden.“ Oft sind es gerade Kartenspiele zum Mitnehmen, die einen leichten (Wieder-)Einstieg ermöglichen. Einige Hoffnungen setzen die Spieleverlage auf das für die gesamte Spielwarenbrache so wichtige Weihnachtsgeschäft. „Spiele sind ein beliebter Geschenkartikel zu Weihnachten“, stellt Hermann Hutter fest. „Wir erwarten deshalb, dass in den nächsten Monaten die Nachfrage nach innovativen und unterhaltsamen Spielen stark zunimmt“.

SPIELE STÄRKEN FAMILIEN
Die Aussichten für Gesellschaftsspiele sind sowohl im globalen Kontext als auch unter den herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland insgesamt gut. Der weltweite Markt für Spiele soll nach Angaben des Marktforschungsinstitutes Fortune Business Insights von aktuell 13 Mrd. € bis 2032 auf 28 Mrd. € wachsen. Im deutschen Markt zeigen ebenfalls die Indikatoren nach oben. Laut einer repräsentativen Onlinebefragung bei 3.000 Menschen ab 18 Jahren durch die GfK in Deutschland gaben 13 %** der Befragten an, dass sie wenigstens einmal in der Woche zu Karten- und/oder Gesellschaftsspielen greifen. Vor genau 10 Jahren waren es lediglich 8 %. Erfreulich ist besonders, dass es bei Familien sogar 24 % sind. Übersetzt: Jede vierte Familie nutzt Gesellschaftsspiele als ‚sozialen Kitt‘, um Spaß und ein Wir-Gefühl zu haben. 53%** der Befragten gaben außerdem an, dass sie gerne häufiger spielen würden. Die Entwicklung zeigt, dass es der Branche nicht nur gelungen ist, Familien anzusprechen, sondern auch, sich einen relevanten Erwachsenenmarkt aufzubauen. Durchschnittlich werden pro Kopf in Deutschland 0,9 Spiele verkauft. Vielspieler lassen sich ihr Hobby deutlich mehr kosten. Sie kaufen in der Regel über 10 Spiele pro Jahr.
Die Gründe für die anhaltende Popularität von Gesellschaftsspielen sind vielfältig. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft, die temporäre Flucht aus dem Alltag, Stressabbau, das Trainieren von Soft-Skills, Gehirn-Jogging, das Eintauchen in Rollenspiele sowie direkte Interaktion und der Spaßfaktor zählen zu den wichtigsten Triebfedern. Nach wie vor prägen kooperative Spiele den Markt, aber auch der Markt für Kartenspiele erlebt eine Renaissance.
Wichtigster Vertriebsweg bleibt der stationäre Fachhandel, der sich oft mit eigenen Online-Shops auf die Veränderungen der Einzelhandelslandschaft eingestellt hat. Der anhaltende Trend zu Gesellschaftsspielen führte in den letzten Jahren zudem zu einer weiteren Spezialisierung im Fachhandel, der als „Spezialist“ Spiele unterschiedlicher Genres und Schwierigkeitsgrade in den Fokus stellt. Die „Initiative Hoher Spielwert“ steht beispielhaft für diese Entwicklung, bei der rund 33 Spielehandlungen in Deutschland und der Schweiz für ausgewiesene Kompetenz stehen. Der Preis bei Spielen ist dabei oft nicht ausschlaggebend, entscheidend ist die Qualität der Spielidee, die zum Spieler persönlich passen muss. Der Onlineanteil bewegt sich auf einem hohen Niveau von über 40%, damit aber signifikant unter dem der gesamten Spielwarenbranche.
Zu einer weiteren Durchdringung des Marktes sowie der Umsetzung ungewöhnlicher Spielideen in geringer Auflage und internationaler Brett- und Kartenspiele in eine deutsche Sprachversion tragen Crowdfunding-Projekte und digital gedruckte Spiele bei. Der Spieleverlage e.V. begrüßt diese Entwicklung.„Crowdfunding gibt kleinen und nicht so finanzstarken Verlagen die Möglichkeit“, sagt Herrmann Hutter, „Risiken zu minimieren, während gleichzeitig mehr Spiele auf den Markt kommen, was wiederum der ganzen Spielebranche zugutekommt.“ Erfolgreiche Spiele schaffen es dann auch oft in den normalen Markt.

QUELLEN: Circana POS Panel
** Stiftung für Zukunftsfragen

Der Spieleverlage e.V.

Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen Raum. Die Fachgruppe im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI)

• kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich

• fördert Spielen an Schulen umfassend

• initiiert und fördert die Erschließung neuer Zielgruppen für die Sache des Spiels

• fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel

• unterstützt Spiele-Events und Publikumsmessen mit kostenlosen Exemplaren für die Ausleihe von Spielen

• setzt sich ein für die Anerkennung des Spiels als gesellschaftlich und sozialpädagogisch relevantes Kulturgut

• unterstreicht in seiner Medienarbeit die Bedeutung des spielerischen Lernens bei Kindern

• dient seinen Mitgliedern als Forum für die Erörterung allgemein interessierender unternehmenspolitischer Problemstellungen

Der DVSI

Seit mehr als 30 Jahren gestaltet der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) als Inter­essenvertretung die Rahmenbedingungen der Branche mit, um die internationale Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit seiner Mitglieder zu stärken. Der DVSI vertritt die Interessen von über 200 Her­stellern, Händlern und Verlagen unterschiedlicher Größenordnungen, darunter viele „Hidden Cham­pions“. In einer Branche, die rund 4,5 Mrd. Euro umsetzt und ca. 11.000 Menschen einen Arbeitsplatz bietet, steht er für mehr als 80 Prozent der Spielwaren in Deutschland. Der Verband ist Ansprech­partner für Mitglieder wie für Politik, Gesellschaft und Medien, Mitglied im europäischen Dachverband TIE (Toy Industries of Europe) und im internationalen Branchenverband ICTI (Inter­national Council of Toy Industries). Sitz des Verbandes ist in der ToyCity Nürnberg. Geleitet wird der DVSI von einem siebenköpfigen ehrenamtlichen Präsidium, das von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Geschäftsführer ist seit 2012 der Jurist Ulrich Brobeil.

Ihr Ansprechpartner

Hermann Hutter

1. Vorsitzender Spieleverlage e.V.

Hutter Trade GmbH + Co KG

Bgm.- Landmann-Platz 1 – 5

D – 89312 Günzburg

Telefon 08221/369630

info@spieleverlage.com

Published — 26. Januar 2024 Spieleverlage e.V.

Spiele-Markt kehrt zurück auf Wachtumspfad

Von: dev
26. Januar 2024 um 07:39

Nürnberg, 26.01.2024: Das Geschäft mit Familien-, Gesellschafts- und Kinderspielen, Kenner- und Expertenspielen sowie Puzzle und Trading Cards ist trotz eines angespannten Konsumklimas und hoher Sparquoten im vergangenen Jahr auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. Die Umsätze der seit Jahren mit stabilen Wachstumsraten glänzenden Warengruppe, die lediglich im von Ukraine-Krieg und Energiekrise geprägten Jahr 2022 einen kleinen Dämpfer hinnehmen musste, stiegen insgesamt um 9%. Damit konnte sich die Warengruppe von der Entwicklung des Gesamtmarktes abkoppeln, der nach ersten Hochrechnungen ein Minus von rund 5% hinnehmen musste. Spiele & Puzzle lieferten sich damit erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Warengruppe Building Sets. Zusammen halten beide Kategorien inzwischen einen Anteil von über 38% am Gesamtmarkt.

„2023 war für die Spiele-Branche ein echtes Erfolgsjahr“, sagt Hermann Hutter (Huch Verlag), Vorsitzender des Branchenverbandes Spieleverlage e.V., in dem 19 Verlage unter dem Dach des DVSI organisiert sind. „Zwar hegten wir vor einem Jahr zum erfolgreichen Re-Start der Spielwarenmesse die Hoffnung, dass die Spiele-Branche 2023 ein leichtes Plus erzielt, aber dass es angesichts der konjunkturellen schwierigen Gesamtlage Deutschlands tatsächlich so eintrat, kam für unsere Branche denn doch etwas überraschend.“

Das vergangene Jahr war geprägt von starken Produkten. Zu den Wachstumsmotoren 2023 zählten vor allem die Bereiche Sammelkartenspiele, die einigen Verlagen regelrecht eine Sonderkonjunktur bescherten. Besonders Themen wie „Pokemon“, „Magic: The Gathering“ und „Disney Locarna“ beflügelten den Spiele-Markt. Aber auch ohne dieses Segment wuchs der Markt in einem schwierigen Umfeld um 3%. Hier sind es vor allem reguläre Kartenspiele, Erwachsenenspiele, Brainteaser und Familien- und Strategiespiele, die für weitere Wachstumsimpulse sorgten. „Die Polykrisen sind an der Spielwarenbranche nach den Boomjahren mit seinen Lockdowns natürlich nicht völlig vorbeigegangen“, sagt Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des DVSI und des Spieleverlage e.V. „Mit ihrer inkonsistenten, handwerklich schlecht gemachten Politik und unnötiger Bürokratie hat die Ampelregierung zu einer Verunsicherung der Verbraucher und Eintrübung des Konsumklimas beigetragen. Umso erfreulicher ist es, dass die Branche mit innovationsstarken Produkten für jeden Geschmack und jede Zielgruppe, aber auch mit Klassikern wieder an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen konnte.“

Während das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3% und der private Konsum sogar um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr sank, zählt das Segment Spiele & Puzzle zu den wenigen Gewinnern des vergangenen Jahres. Das zeigt für den DVSI, dass Spielen und Spiele nicht allein nur unter volks- und betriebswirtschaftlichen Kategorien zu bewerten sind, sondern einen Wert an sich haben, den „Value of Play“, der weit über die Kernzielgruppe hinausgeht. Das unterstreicht einmal mehr der diesjährige Trend auf der Spielwarenmesse 2023. Im Fokus stehen erneut die „spielenden Erwachsenen“, die Kidults. „Das Bedürfnis nach Entschleunigung in einer schnelllebigen Zeit, in der viele fast schon zu Sklaven ihrer Smartphones geworden sind“, sagt Hermann Hutter, „trägt maßgeblich dazu bei, dass analoge Spiele aktueller denn je sind.“

Während je nach Produktgruppe oft unterschiedliche Facetten des Spielens im Fokus stehen, dominiert bei Spielen & Puzzles der Aspekt um Unterhaltung und Entspannung, wie eine aktuelle Umfrage des DVSI zur kulturellen Relevanz des Spielens in der heutigen Zeit zeigt. „Ein erster Schritt, Spiele, die für die individuelle psychosoziale Entwicklung von enormer Bedeutung sind, als Kulturgut im öffentlichen Bewusstsein zu verankern“, so Hermann Hutter, „wäre z. B. die Aufnahme von Gesellschaftsspielen in die Sammlung der Deutschen Nationalbibliothek.“ Der DVSI setzt sich aus diesem Grund auch dafür ein, dass die Spielwarenindustrie als Teil der Kultur and Kreativwirtschaft anerkannt wird. „Spielen ist aus meiner Sicht eine kulturelle Basistechnik und Gesellschaftsspiele nehmen hier eine besondere Rolle ein“, sagt Ulrich Brobeil, „weil sie alles bieten, was Spielen so reizvoll macht: Wettbewerb oder Kooperation, Eintauchen in Rollen oder Wissensaneignung. Mit der Aufnahme als Teilmarkt in die Kultur- und Kreativwirtschaft würde ein wichtiger Impuls gesetzt, um die gesellschaftliche Relevanz der Branche zu stärken.“

Zum zentralen Treffpunkt der Spiele-Branche wird vom 30. Januar bis zum 3. Februar erneut die Spielwarenmesse in Nürnberg. Erneut sind alle Marktführer präsent, die hunderte von Neuheiten präsentieren. Mit 288 Ausstellern aus
39 Ländern stellt die Branche die stärkste Warengruppe.

Der Spieleverlage e.V. ist der Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen Raum und

  • kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
  • fördert Spielen an Schulen umfassend
  • initiiert und fördert die Erschließung neuer Zielgruppen für die Sache des Spiels
  • fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel
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1. Vorsitzender Spieleverlage e.V.
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T +49 (0) 8221 369 630
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Geschäftsführer DVSI
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Published — 02. Oktober 2023 Spieleverlage e.V.

Spiele & Puzzles setzen Erfolgsgeschichte fort

02. Oktober 2023 um 09:54

Nürnberg, 02.10.2023. Nach einer kleinen Verschnaufpause 2022 setzen Spiele und Puzzles mit einem aufgelaufenen Plus von 10 Prozent bis Ende August 2023 das seit zehn Jahren anhaltende, überpro¬portional starke Wachstum fort. Treiber sind hier vor allem die Spiele, die um 6% zulegen konnten, sowie das Segment der Strategic Trading Cards, die, beflügelt vom anhaltenden Pokémon-Trend, eine Steigerung von über 45% gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Gesellschafts-, Brett- und Kartenspiele sowie Puzzles entpuppen sich damit erneut als Impulsgeber der Spielwarenbranche und als attraktives generationsübergreifendes Freizeitangebot, das nicht nur in den zurückliegenden Krisenjahren für Menschen ein wichtiger Anker war.

Der bisher gute Jahresverlauf von Spielen & Puzzles wird auch durch die jüngste Umfrage des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) zur sozio-kulturellen Relevanz des Spielens indirekt bestätigt. Für fast ¾ der Befragten ist Spielen „gesellschaftlicher Kitt“. 92 Prozent der Befragten sehen deshalb die Verankerung des „Value of Play“ im öffentlichen Diskurs als Urphänomen des Menschen als ein wichtiges bzw. sehr wichtiges Ziel, um die gesellschaftliche Relevanz von Spielen zu stärken. DVSI und der im DVSI organisierte Spieleverlage e.V. setzen sich u.a. deshalb dafür ein, dass die Spielwarenbranche als 12. Teilmarkt in die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesre¬gierung aufgenommen wird.

Deutschland befindet sich im Abschwung. Industrie und Konsum erholen sich nur langsam. Ver-braucherzurückhaltung, eine nach wie vor hohe Inflation und Energiepreise sowie kriegsbedingte Unsicherheiten dämpfen die Verbraucherstimmung und führen zu Umsätzen auf niedrigem Niveau in vielen Branchen. Der Grund liegt auf der Hand. Kein anderes europäische Land profitierte so massiv von preiswerter Energie und kein anderes Land verdankt seinen Wohlstand so stark dem Export. Kein anderes Land muss deshalb auch solche Anstrengungen unternehmen, um die Transformation zu schaffen.

Trotz der allgemeinen konjunkturellen Schwäche – Experten rechnen für 2024 mit einem Wachstum von etwa 1,3 % – konnten sich Spiele und Puzzles der konjunkturellen Flaute entziehen. Das zeigt er-neut, dass Spielen und Spiele nicht allein unter volks- und betriebswirtschaftliche Kategorien zu be-werten sind, sondern einen Wert an sich haben (Value of Play). Das unterstreicht die aktuelle DVSI-Umfrage. 73% der Befragten gaben an, dass generell Spielen für die soziale Interaktion und die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls von zentraler Bedeutung ist. 62 % glauben, es trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und 60 % sind sogar überzeugt, Spielen hilft der Gesundheit und dem Wohlbefinden. Der Faktor Spaß folgt mit 56 % erst auf Platz 4 – eine kleine Überraschung. „Die Branchenbefragung zeigt“, so DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil im Vorfeld der weltweit größten Publikumsmesse für Brettspiele SPIEL in Essen (5.-8.10.2023), „dass es eine Kluft gibt zwischen dem, was Spielen an praktischer Relevanz im gesellschaftlichen Alltag besitzt und dem, welchen Stellenwert wir Spielen und Spielwaren im öffentlichen Diskurs einräumen. Der Value of Play wird auch in der Politik oft unterschätzt oder als selbstverständlich angesehen.“

Seit 2014 entwickelte sich der Spielemarkt in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, deutlich weiter. Der Umsatz mit Spielen und Puzzles verdoppelte sich fast. Das Angebot an Spielen wurde in diversen Segmenten deutlich erweitert und internationalisiert. Viele Startup-Verlage entstanden, während mit Crowdfunding Plattformen neue Absatzkanäle dazukamen. Aber auch der Onlinemarkt trug zu einer großen Verbreiterung des Marktes bei. Zudem sind Spiele und Puzzles über den Spielwarenhandel hinaus beliebte Artikel im Angebot von Buchhandlungen, Schreibwarengeschäften, aber auch Conceptstores und Museumshops. Selbst in Modehäusern sind sie als Impulsartikel zu finden. Der klassische Spielwarenhandel setzt ebenfalls verstärkt auf Spiele und Puzzles, die inzwischen dort die stärkste Warengruppe sind. Mit der Initiative „Hoher Spielwert“ haben sich rund 36 Spieleläden mit 48 Spielwarengeschäften zu einem Netzwerk zusammengefunden, um gute Spiele unters Volk zu bringen. Auch klassische Fachhändler erfahren wieder eine höhere Frequenz in den Geschäften und bieten Veranstaltungen vor Ort, um den Kunden Gelegenheiten zum Kennenlernen von Spielen zu bieten. Die Corona-Pandemie nutzten viele stationäre Fachgeschäfte, um ihr Onlineangebot auszubauen, neue Zielgruppen zu erreichen und die Kundenbasis zu verbreitern. Die Lieferketten- und Transportprobleme der letzten Jahre sind weitestgehend gelöst, auch die hohen Rohstoffpreisschwankungen haben sich normalisiert. Die großen Produzenten haben ihre Kapazitäten ausgebaut und in moderne Maschinen investiert. Der Durchschnittspreis für Spiele und Puzzles hat sich in der gleichen Zeit nur leicht erhöht.

Während der Geschäftsschließungen in der Coronazeit erzielte der Onlinehandel große Zuwächse. Aktuell ist der Umsatz bei großen Onlineshops eher rückläufig. Diese Entwicklung spürten zuletzt manche Anbieter. Der zweitgrößte Onlineshop im Kinder- und Spielwarenbereich, myToys, wird zum Jahresende seinen Betrieb einstellen und versuchen, Teile des Geschäftes auf den Mutterkonzern www.otto.de zu lenken. Für eine große Überraschung sorgte die Insolvenz in Eigenverwaltung der HABA FAMILY GROUP, die mit internen Problemen und daraus folgenden Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte. Summa summarum ist der Markt für Spiele und Puzzles auf einem stabilen, gesunden Wachstumspfad und in den nächsten Jahren weiterhin von steigendem Interesse. Er profitiert von dem verstärkten Fokus auf Qualität und den veränderten Freizeitinteressen.

Neben dem klassischen Familien- und Kinderspielsegment hat die Anzahl der Gelegenheitsspieler, auch durch positive Erfahrungen in der Corona Zeit, deutlich zugenommen. Während Familien gemeinsam die Zeit verbringen, sind Gelegenheitsspieler verstärkt in Gruppen mit Freunden am Spielen. Dies trifft besonders auf die „Kidults“ zu, die Altersklasse der 14–35-Jährigen. Hier liegen weiterhin Party-Spiele und/oder Krimi- und Rätselspiele im Trend. Hohe Qualitätsansprüche stellt die Gruppe der Brettspiel-Fans, die herausfordernde, taktische oder strategische Spiele mit großer Ausstattung lieben.

Für das jetzt kommende Weihnachtsgeschäft, das im Spielwarenhandel für rund 40% des Jahresumsatzes sorgt, erwarten die Spielverlage eine positive Entwicklung. „Spiele sind ein ideales Geschenk für alle Generationen und bieten einen hohen Wert für das gemeinsame Miteinander. Gerade wenn die Menschen wieder mehr zu Hause sind, sorgen Spiele und Puzzles für viel Freude “ sagt Hermann Hutter, 1. Vorsitzender des Spieleverlage e.V. und Inhaber des Verlages Huch! & friends. Auch der Handel erwartet eine wieder steigende Kauflust. „Die Löhne sind deutlich gestiegen“, so Hutter weiter, „das dürfte die Verbraucherstimmung aufhellen.“

Der Spieleverlage e.V. ist der Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen
Raum und
• kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
• fördert Spielen an Schulen umfassend
• initiiert und fördert die Erschließung neuer Zielgruppen für die Sache des Spiels
• fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel
• unterstützt Spiele-Events und Publikumsmessen mit kostenlosen Exemplaren für die Ausleihe von Spielen
• setzt sich ein für die Anerkennung des Spiels als gesellschaftlich und sozialpädagogisch relevantes Kulturgut
• unterstreicht in seiner Medienarbeit die Bedeutung des spielerischen Lernens bei Kindern
• dient seinen Mitgliedern als Forum für die Erörterung allgemein interessierender unternehmenspolitischer Problemstellungen

Die deutsche Spielwarenindustrie ist Schrittmacher bei der Entwicklung und Produktion von Spielwaren. Seit mehr als 30 Jahren gestaltet der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) als Interessenvertretung die Rahmenbedingungen der Branche aktiv mit, um die internationale Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit seiner Mitglieder zu stärken. Der Verband ist nicht nur kompetenter Gesprächspartner für seine Mitglieder, sondern auch für Politik, Gesellschaft und Medien. Der DVSI vertritt die Interessen von über 200 Herstellern, Händlern und Verlagen unterschiedlicher Größenordnungen. Kleine und mittelständische Unternehmen, darunter viele „hidden champions“, prägen die Mitgliederstruktur. In einer Branche, die rund 4,0 Milliarden Euro umsetzt und ca. 11.000 Menschen einen Arbeitsplatz bietet, steht der DVSI für mehr als 80 Prozent der Spielwaren in Deutschland. Der DVSI ist Mitglied im europäischen Dachverband TIE (Toy Industries of Europe) und im internationalen Branchenverband ICTI (International Council of Toy Industries). Sitz des Verbandes ist in der ToyCity Nürnberg. Der Verband wird von einem siebenköpfigen ehrenamtlichen Präsidium geleitet, das von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Geschäftsführer ist seit 2012 der Jurist Ulrich Brobeil.

Ihre Ansprechpartner:

Hermann Hutter
1. Vorsitzender Spieleverlage e.V.

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Published — 08. Februar 2023 Spieleverlage e.V.

Spiele + Puzzles im Branchentrend

Von: dev
08. Februar 2023 um 15:54

Nürnberg, 31.1.2023. Auch die im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) als Spieleverlage e.V. organisierten Spieleverlage konnten sich 2022 der Eintrübung des Konsumklimas nicht entziehen. Trotz der drei Entlastungspakete der Politik hinterließen der Ukraine-Krieg, die Energiekrise sowie eine galoppierende Inflation Spuren in den Auftragsbüchern der Verlage, die damit ihren seit acht Jahren anhaltenden Aufwärtstrend nicht fortsetzen konnten. Am Ende schlug ein Minus von 5% zu Buche. Damit folgten die Spieleverlage exakt dem Branchentrend. Das Umsatzniveau der Verlage liegt allerdings mit einem Plus von über 20% immer noch um ein Fünftel über dem des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Warengruppe zählte auch 2022 zu den zwei wichtigsten Warengruppen des Spielwarenmarktes

2022 war auch für die Spielebranche ein herausforderndes Jahr. Beruhigten sich die Lieferketten­probleme zwar im Laufe des Jahres, während gleichzeitig die Corona-Krise abflachte, drückte die „militärische Sonderaktion“ Putins massiv auf die Konsumstimmung. Im Frühjahr und Sommer kämpfte der Einzelhandel deshalb mit einer großer Kaufzurückhaltung, angefacht durch explodierende Energie­preise und eine seit Jahrzehnten nicht mehr gekannte Inflation. Papierknappheit und drastisch steigende Papierpreise setzen die Verlage zusätzlich unter Druck. Dennoch konnte die Branche die Preise weitestgehend stabil halten. Spuren hinterließ auch das veränderte Verbraucherverhalten. Nach zwei Jahren Pandemie und Lockdowns legten sie ihren Fokus verstärkt auf Reisen und Gastro­nomie. Dennoch bleiben Gesellschaftsspiele im Trend. Im 4. Quartal zog das Geschäft mit Spielen und Puzzles wieder spürbar an.

„Brett- und Kartenspiele stehen weiterhin hoch im Kurs, auch international, weil sie Familien und ‚Cliquen‘, die einen entspannten Abend haben wollen, eine gute Gelegenheit für Austausch, Spaß und soziale Interaktion bieten“, sagt Hermann Hutter (Huch Verlag), Vorsitzender des Branchenverbandes Spieleverlage e.V. In vielen Ländern ist das Angebot und die Nachfrage nach Spielen in den letzten Jahren stark gestiegen. Belebt wird die Branche durch den intensiven Austausch zwischen den internationalen Verlagen und Autoren. So finden sich in Deutschen Regalen viele Titel, die ihren Ursprung bei ausländischen Verlagen haben, aber auch der Export der Deutschen Verlage hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Die Segmente der Warengruppe

Reine Kinderspiele belegen ungefähr ein Fünftel des Umsatzkuchens, Familien und Erwachsenenspiele machen ungefähr ein Drittel aus. Puzzle und Kartenspiele je ca. 15%. Nach Jahren des Booms bei den Escape-Spielen verloren diese in 2022 deutlich an Fahrt. Im Gegenzug gewannen Rätsel- und Krimispiele an Bedeutung. Großen Zuspruch finden Spiele bei den sogenannten „Kidults“, junge Er­wachsene zwischen 14 und 35 Jahren, die bevorzugt Partyspiele kaufen. Aber auch ältere Erwachsene nutzen Spiele gerne als generationenübergreifendes Medium, um mit Freunden Spannung und Herausforderung zu finden.

Nach den durch die Restriktionen der Corona-Pandemie erheblichen Umsatzverlusten verzeichneten die stationären Geschäfte ein „Comeback“, während der Onlinehandel den Rückwärtsgang einlegen musste. Besonders auf Spiele spezialisierte Fachgeschäfte verbuchten eine höhere Frequenz, zu der Aktionen und Spieleveranstaltungen maßgeblich beitrugen. 2022 konnten nach der Zwangspause zu­dem wieder etliche öffentliche Spieleveranstaltungen und Messen durchgeführt werden. Ein weiterer Trend: Spieleautoren suchen auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter die finanzielle Basis für die Publikation eines Titels. Erfolgreiche finden auch danach ihren Platz im Regal der Geschäfte.

„Spiele sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Sie bieten viele positive Aspekte für die Ent­wicklung der Menschen und der gemeinsamen Kommunikation. Gerade im digitalen Zeitalter leisten Spiele einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft,“ beschreibt Hermann Hutter das Thema Spiel. Diverse Aktivitäten von Organisationen und Verlagen unterstützen die weitere Entwicklung und den Zugang zum Spiel, das als Kulturgut die entsprechende politische Wahrnehmung und Unterstützung erfahren sollte.

Ein wichtiger Treffpunkt mit hoher internationaler Besucherzahl ist die in diesen Tagen stattfindende Spielwarenmesse in Nürnberg. Nach 3 Jahren wollen die Verlage endlich wieder ihre Neuheiten live präsentieren und neue Kontakte knüpfen. Für 2023 rechnet die Branche wieder mit einem leichten Wachstum und will mit vielen neuen Innovationen und Spielideen punkten.

Der Spieleverlage e.V. ist der Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen

Raum und:

  • kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
  • fördert Spielen an Schulen umfassend
  • initiiert und fördert die Erschließung neuer Zielgruppen für die Sache des Spiels
  • fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel
  • unterstützt Spiele-Events und Publikumsmessen mit kostenlosen Exemplaren für die Ausleihe von Spielen
  • setzt sich ein für die Anerkennung des Spiels als gesellschaftlich und sozialpädagogisch relevantes Kulturgut
  • unterstreicht in seiner Medienarbeit die Bedeutung des spielerischen Lernens bei Kindern
  • dient seinen Mitgliedern als Forum für die Erörterung allgemein interessierender unternehmenspolitischer Problemstellungen

Weitere Informationen:                                                                

Hermann Hutter                                                                              

1. Vorsitzender Spieleverlage e.V.                                               

Hutter Trade GmbH + Co KG                                                                          

Bgm.- Landmann-Platz 1 – 5                                                           

D – 89312 Günzburg                                                                        

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Published — 03. Januar 2023 Spieleverlage e.V.

Spiele + Puzzles: leichter Rückgang in der Krise

Von: dev
03. Januar 2023 um 11:52

Essen, 05.10.2022

Nach dem Umsatzboom der letzten 2 Jahre kann sich auch die Spielebranche nicht der aktuellen Krise entziehen. In den ersten 8 Monaten des Jahres ging der Umsatz mit Spielen und Puzzles in Deutschland in 2022 um rund 7% zurück. Der Markt liegt, verglichen mit 2019, jedoch weiter deutlich zweistellig im Plus. Die Branche erwartet für das Weihnachtsgeschäft wieder ein hohes Interesse am Thema Spiel.

(Quelle: NPD Eurotoys)

Spielen liegt seit Jahren im Trend und hatte gerade während der Corona Krise noch einmal stark an Bedeutung gewonnen. Viele Familien nutzten Spiele und Puzzles während den Lockdownzeiten intensiv für die gemeinsame Beschäftigung. Die Ukrainekrise, explodierende Energiekosten, als auch eine galoppierende Inflation schlagen inzwischen auf das Gemüt und das Konsumverhalten der Verbraucher durch. Der aufgelaufene Absatz 2022 fällt deshalb etwas schwächer als im Boom-Jahr 2021 aus.

Das allgemeine Interesse an Spielen bleibt auf hohem Niveau. Spielen entwickelt sich immer mehr als beliebtes Thema, um abzuschalten und gleichzeitig mit Freunden oder der Familie sich gemeinsam zu beschäftigen und auszutauschen. Spielen besitzt zudem einen großen Stellenwert als sinnvolle, kreative und mitunter herausfordernde Freizeitbeschäftigung. Das war im Lockdown wichtig und wird sich sicherlich in den nächsten schwierigen Monaten fortsetzen.

Die Spielethematik und Szenerie, in der sich die Spieler bewegen, fordert auf der einen Seite Konzentration, lässt sie aber auch temporär in andere Welten abtauchen. Neben historischen Themen sind gerade auch Partyspiele sehr beliebt, die einen schönen Abend miteinander garantieren.

In unsicheren Zeiten sorgen Spiele für Entspannung und Ausgleich; gleichzeitig bringen sie Freunde und Familie generationenübergreifend zusammen. Persönliche Kommunikation und das gemeinsame Erlebnis suchen und schätzen im digitalen Zeitalter immer mehr Menschen. Die wachsende Anzahl kooperativer Spiele fördert das gemeinsame Erlebnis, das Vertrautheit und Freude mitbringt.

Die Marktentwicklung im gesamten Spielwarenmarkt ist mit – 7% ähnlich wie bei Spielen und Puzzles. Während Plüsch deutlich im Jahr 2022 zulegen konnte, wurden Outdoorspielzeug und Puppen weniger gekauft. Bei Spielen waren gab es vor allem ab dem Beginn des Ukrainekrieges und im Frühjahr schwache Umsatzzeiten, im Sommer lief es wieder besser. Kinderspiele und Kartenspiele lagen etwas besser im Rennen, Erwachsenenspiele leiden mehr unter der aktuellen Krise. Sehr gefragt sind auch Ein-Personenspiele, wie zum Beispiel Logikspiele. Erwartungsgemäß wurden weniger Puzzle verkauft, nachdem während Corona hier das größte Wachstum zu verzeichnen war.

Nach der problematischen Corona Phase haben die Verlage ihre Programme weiter ausgebaut und viele innovative Neuheiten entwickelt. Manche Neuheiten, die zurückgestellt wurden, erscheinen jetzt in den nächsten Wochen.

Hermann Hutter (Huch! Verlag), Vorsitzender des im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie organisierten Branchenverbandes „Spieleverlage e.V“., blickt zuversichtlich in die Zukunft: Die vielen spannenden Neuheiten geben Anlass für Optimismus. Wir erwarten für die jetzt bald startende Winter- und Weihnachtssaison eine starke Nachfrage nach Spielen und Puzzles. Hohe Qualität und gemeinsamer Spielspaß für schöne Spielabende werden Spiele zu einem der attraktivsten Geschenke an Weihnachten, aber auch für andere Anlässe, machen.

In den letzten 2 Jahren sorgten Lieferkettenprobleme bei den Verlagen für etliche Herausforder­ungen. Hier zeichnet sich eine Entspannung ab, so dass die Lieferzeiten und Verfügbarkeiten sich deutlich verbessert haben. Problematisch ist die immer noch mangelnde Kapazität an den deutschen Häfen für Containerlieferungen. Merklich spürbar für die Verlage ist die Inflation, die mit großen Papierpreissteigerungen, Transportkostenerhöhungen, Währungsverlusten sowie extremen Energiepreissteigerungen bei der Produktion einhergeht. Die Verlage haben die Verteuerungen bisher nur im begrenzten Umfang weitergegeben. Das Preisniveau für Spiele ist in Deutschland nach wie vor niedriger als in den Europäischen Nachbarländern.

Der stationäre Handel konnte nach den Schließungen in den letzten beiden Jahren wieder Marktanteile gewinnen und hat sein Spiele- und Puzzles Sortiment ausgebaut. Viele kleiner Händler sind inzwischen verstärkt im Onlinegeschäft aktiv und bieten Ihren Kunden damit ein erweitertes Angebot. Schwierig sind für die Einzelhandelsgeschäfte die immer noch schwache Frequenz in den Innenstädten und die hohen Energiekosten, für deren Belastung der Staat dringend Hilfen dem Handel anbieten muss.

Die Spiele -Verlage freuen sich auf die jetzt kommende weltweit größte Spielemesse in Essen „Spiel 2022“, auf der wieder über 1500 Neuheiten dem Publikum präsentiert werden und die ideale Möglichkeiten gibt, die neuen Programme zu testen und in Kontakt mit den Verlagen und Spieleautoren zu kommen: „Nach Corona wünschen sich die Spieler wieder den verstärkten persönlichen Austausch“, so Hermann Hutter, „und das gemeinsame Ausprobieren neuer Spiele. Die hohe Innovationskraft der Branche lässt sich nirgends besser erleben als auf der Messe und auf Spielefesten.“

Der Spieleverlage e.V. ist der Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen Raum und:

  • kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
  • fördert Spielen an Schulen umfassend
  • initiiert und fördert die Erschließung neuer Zielgruppen für die Sache des Spiels
  • fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel
  • unterstützt Spiele-Events und Publikumsmessen mit kostenlosen Exemplaren für die Ausleihe von Spielen
  • setzt sich ein für die Anerkennung des Spiels als gesellschaftlich und sozialpädagogisch relevantes Kulturgut
  • unterstreicht in ihrer Medienarbeit die Bedeutung des spielerischen Lernens bei Kindern
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Hermann Hutter                                                                              

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Published — 10. Februar 2022 Spieleverlage e.V.

Spiele bleiben „angesagt“

Von: dev
10. Februar 2022 um 14:05

Nürnberg, 04.02.2022

Die im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) als Spieleverlage e.V. organisierten Spieleverlage setzten auch im siebten Jahr ihren Wachstums­kurs fort. Nach einem überdurchschnittlich starken Jahr 2020 für Spiele und Puzzle, in dem die Pandemie für die Branche gleichsam als Booster wirkte, gelang es den wichtigsten Verlagen im deutschsprachigen Raum, auch 2021, trotz der Corona-Lockerungen, ein Umsatzplus von 4%* im deutschen Markt zu erzielen. Damit liegt das zweitumsatzstärkste Segment „Games“ auf dem Niveau des gesamten Spielwarenmarktes, der das Jahr 2021 mit einem Plus von 4% * abschließen konnte.

„Brett- und Kartenspiele, aber auch Puzzle und Trading Cards“, sagt Hermann Hutter, Vorsitzen­der des Spieleverlage e.V., „liegen seit Jahren im Trend. Die Corona-Pandemie hat dieser erfreu­lichen Entwicklung zusätzliche Nahrung gegeben.“ Auch der Geschäftsführer des DVSI zeigt sich überzeugt, dass man es mit einem Megatrend zu tun hat. „Die Pandemie zwang zwar die Fami­lien an die Küchen- oder Wohnzimmertische“, so Ulrich Brobeil, „aber unsere Umfrage von No­vember 2021 zeigt deutlich, dass das keine Eintagsfliege ist. 37% der Befragten wollen Spielen auch zukünftig einen größeren Stellenwert in ihrem Alltag einräumen.“ Der anhaltende Boom von Gesellschaftsspielen ist kein deutsches oder coronainduziertes, sondern ein globales Phäno­men, wie die seit Jahren wachsende Zahl der Verlage und Neuheiten zeigt. 

Neuheiten sind das Salz in der Suppe, aber auch alte Besen, die ihre Ecken kennen, kehren gut. Dieses Bild trifft auch auf die Spielwarenbranche zu. Dass die Branche besonders kreativ ist, beweisen die Verlage und Autoren seit vielen Jahren. Der anhaltende Escape-Boom unterstreicht diese These. Immer ausgeklügeltere, schönere, grafisch aufwändige und komplexere Spiele kommen auf den Markt. Die Auswahl ist inzwischen riesig; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Gleichwohl waren es auch Klassiker und Dauerbrenner, die dem Markt in den zurückliegenden zwei Jahren mit seinen Corona-Achterbahnfahrten entscheidende Impulse verleihen konnten. Für Hermann Hutter, Geschäftsführender Gesellschafter des Huch Verlages, ist die Neigung zu Klassikern kein Wunder. „Neue Spiele, gerade in Einstiegslagen, sind oft auch Impulskäufe“, so Hutter, „wenn aber der stationäre Handel als Touchpoint fehlt, entscheiden sich die Kunden für das, was sie kennen.“

Der Trend zu kooperativen Spielen setzt sich weiter fort – auch das kein Wunder. Teamfähigkeit ist heute eine Schlüsselqualifikation. Auch der Trend zu Zweier- und Escape Spielen hält unvermindert an – auch das überrascht wenig, steigt die Zahl der Single- oder Zweipersonen­haushalte von Jahr zu Jahr. Besonders gefragt waren 2021 erneut Kinderspiele, Kartenspiele und Reisespiele. Familien- und Erwachsenenspiele konnten ihr in den letzten Jahren stetig gewachsenes Niveau fast halten. Im Aufwind befinden sich derzeit Krimi-Spiele. Hier erweiterten viele Verlage ihr Portfolio, von Detektivspielen bis zu Rätsel-, sowie Krimipuzzle. „Ich glaube“, so Hermann Hutter, „viele Erwachsene haben ihre Liebe zu Spielen wieder entdeckt.“

Die massive Störung der Lieferketten bekamen auch die Spieleverlage zu spüren. Rohstoffman­gel auf dem Papiersektor, längere Produktionszeiten und vor allem Transportprobleme auf­grund fehlender Schiff- und Hafenkapazitäten belasten weiterhin das Geschäft. Die Explosion der Rohstoffpreise und Transportkosten werden sich maßvoll in den Abgabepreisen für 2022 niederschlagen. Der Spieleverlage e.V. und der DVSI rechnen damit, dass der Markt für Spiele & Puzzle moderat wachsen wird. „Ich bin überzeugt“, so Herrmann Hutter, „das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die Spiele-Szene wird größer, auch international.“

Ausdrücklich bedauert der Spieleverlage e.V. die Absage der Spielwarenmesse, die er allerdings angesichts der epidemiologischen Entwicklung als alternativlos betrachtet. Die erneute Absage führt dazu, dass es für die Verlage deutlich schwieriger wird, Neuheiten zu zeigen und sie in persönlichen Gesprächen den Kunden zu erklären. Größere Sorgen bereitet den Verlagen aller­dings die Restriktionen der Politik, unter denen der stationäre Fachhandel leidet. „Wir erwarten eine schnelle Aufhebung der restriktiven Maßnahmen und wirkungsvolle Unterstützung,“ so Hermann Hutter, der auch Vizepräsident des Handelsverband Deutschland HDE ist, „insbesondere für den Innenstadthandel, der trotz sicheren Einkaufens ein Sonderopfer in der Pandemie erbringen muss“.

* Quelle: Handelspanel der npdgroup deutschland GmbH

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Published — 06. Oktober 2021 Spieleverlage e.V.

Spiele + Puzzle: weiter zweistelliges Wachstum im Spiele-Markt

Von: dev
06. Oktober 2021 um 17:09

Essen, 06.10.2021

Nach nun 6 Jahren mit durchschnittlich 10% Wachstum und einem enormen Wachstumsschub in 2020 ist die Spiele- und Puzzlebranche weiter im Aufwind. Auch nach dem letztjährigen Rekordjahr ist in 2021 die Beliebtheit von Spielen und Puzzle weiter gestiegen. So ist der deutsche Spiele- und Puzzlemarkt in den ersten 8 Monaten des aktuellen Jahres mit rund 14% gewachsen.

(Quelle: NPD Eurotoys)

War 2020 noch stärker von Corona geprägt, so hat sich das Freizeitverhalten der Deutschen auch in diesem Jahr, trotz wegfallender Beschränkungen, weiterhin positiv für das Spiel entwickelt. Während des Lockdowns gab Spielen und Puzzeln eine wertvolle Hilfe bei der Beschäftigung zuhause, nun scheinen die positiven Erfahrungen mit dem Medium Spiel aus vielen Gelegenheitsspielern Fans zu machen. So konnte die Branche in allen Kategorien gut wachsen und ihre Rolle als stärkste Warengruppe bei Spielwaren behaupten. Für das jetzt bald beginnende Weihnachtsgeschäft rechnet man ebenfalls mit einem ähnlichen Wachstum.

Stark im Plus mit rund 14% lagen Erwachsenenspiele. Gerade diese Zielgruppe und die der jungen Erwachsenen sorgen seit geraumer Zeit für dauerhaftes Wachstum. Neben dem bekannten Thema „Escape“ Spiele sind es auch Spiele mit Krimi- oder Detektiv ähnlichen Themen, die beliebt sind. Der etwas anspruchsvollere Bereich findet in dieser Zielgruppe die meisten seiner Käufer.

Aber auch Reisespiele, die um 9% zulegten, als auch Kartenspiele (+9.3%) sind wichtige Warengruppen für alle Altersklassen. Soziale Interaktion, gemeinsames Entdecken und Erleben prägen das Spielerlebnis, so verwundert es nicht, dass oft kooperative Spiele gern auf den Tisch kommen. Klassiker stehen weiterhin hoch im Kurs. An Beliebtheit gewinnen auch 2 Personenspiele, die ohne große Spiele-Runden auskommen.

Auch der Kinderbereich legte mit rund 12% Wachstum gut zu, Kinderpuzzle entwickelten sich sogar noch ein bisschen stärker. Kartenspiele wachsen im Trend und nahmen um ca. 12% zu. Erwachsenenpuzzle, die im Vorjahr knapp 50% Zuwachs erzielten, konnten das neue hohe Niveau fast halten. Lizenzbasierte Spiele und Puzzle legten zu und gewannen rund 10% mehr Kunden.

Hermann Hutter (Huch! Verlag), Vorsitzender des Branchenverbandes Spieleverlage e.V., teilt dazu mit: „Die Begeisterung für Spiele wächst zunehmend. Die hohe Spielqualität und das gemeinsame Erlebnis sind weiter Garanten für eine hohe Nachfrage nach Spielen und Puzzle. Wir sind optimistisch, dass Spiele an Weihnachten begehrte Geschenke sein werden und wir eine steigende Anzahl an Menschen jeglichen Alters haben werden, die gerne spielen“

Großen Einfluss auf die Branche haben aktuell die Lieferkettenprobleme. Insbesondere der Containermangel und fehlende Logistikkapazitäten verlängern die Lieferzeiten und führen zu deutlich höheren Kosten für die Verlage. Bis jetzt wurden die Rohmaterial-Preissteigerungen und zunehmenden Transportkosten von den Verlagen abgefedert. Mittelfristig werden sich aber diese Kosten in einer angemessenen Preisanpassung wiederfinden. Nach und nach erholt sich der stationäre Fachhandel, der durch die staatlichen Schließungsanordnungen einen schweren Schaden erhalten hat, der meist nur zu einem kleineren Teil von den staatlichen Coronahilfen ausgeglichen wurde. So haben die stationären Händler bisher in 2021 im Schnitt rund 15% Umsatzminus verkraften müssen, während der Onlinehandel weiterhin boomt. Auch die Handelsformate, die nicht schließen mussten, konnten Ihren Umsatz steigern.

In der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien wächst das Interesse am Thema Spiel. So sind viele neue Blogs entstanden und auch große Printmedien beschäftigen sich verstärkt mit Spielen. Nach und nach starten auch wieder Spieleveranstaltungen und Messen, die von vielen Besuchern gern genutzt werden, um sich über die Neuheiten zu informieren. Für die nächste Zeit wird eine größere Anzahl an Neuheiten erwartet, da manche Spiele, die durch Corona nicht erscheinen konnten, nun jetzt auf den Markt kommen.

Hermann Hutter freut sich auf die Vorstellungen vieler Neuheiten auf den Spielemessen:

„Mit großer Spannung erwartet die Branche die neue Ausgabe der Messe „Spiel“ in Essen, die einer der Höhepunkte im Spielejahr ist und weltweit die bekannteste Messe der Branche ist. Viele Neuheiten, die aufgrund von Corona geschoben wurden, oder nur mühsam entwickelt werden konnten, werden dort präsentiert und treffen auf eine hochinteressierte und erwartungsvoll Spielergemeinde.“

Die Messe „Spiel“ ist immer der Startschuss in die Weihnachtssaison, die die umsatzstärkste Zeit darstellt und in der rund 40-50% des Jahresumsatzes in der Branche erzielt werden.

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Published — 03. Februar 2021 Spieleverlage e.V.

Spiele + Puzzle: Stark wachsende Nachfrage im Coronajahr 2020

Von: dev
03. Februar 2021 um 17:54

Nürnberg, 01.02.2021

Schon in den letzten 5 Jahren haben sich Brettspiele und Puzzle einer wachsenden Beliebtheit erfreut. In 2020 hat sich die Nachfrage noch weiter stark gesteigert und einen Boom für Brettspiele und Puzzle erzeugt. So hat sich der Spielemarkt um 21% gegenüber dem Vorjahr gesteigert und ist damit mehr als doppelt so stark gewachsen als die allgemeine Spielware(+9%). Auch für 2021 wird eine positive Entwicklung erwartet.

(Quelle: NPD Eurotoys)

Gemeinsame Erlebnisse, Entspannung und Kommunikation. Miteinander spielen, aber auch allein puzzeln, bieten den Menschen insbesondere in einer Zeit der Anspannung und mit vielen Beschränkungen, viele Potentiale einer sinnvollen und kreativen Freizeitbeschäftigung. Während Kinos, Theater oder der Restaurantbesuch ausfallen, kann Zuhause, aber auch im Videomeeting, mit Spielen die fehlende Kommunikation ausgeglichen werden und gemeinsam in der Familie viel Freude generiert werden.

So ist es kein Wunder, dass die Kategorie Familienspiele und Erwachsenenspiele mit 37% Steigerung die größte Nachfrage verzeichnete. Generationenübergreifend bietet diese Kategorie ein breites Portfolio vom schnellen Einsteigerspiel bis hin zu abendfüllenden, hochwertig gestalteten Spielen.

Ein ordentliches Wachstum hatten Kinderspiele mit knapp 11% Steigerung und Kartenspiele mit ca. 17% Plus. Beliebt waren auch Klassiker, die gerade bei den Familien wieder oft aus dem Regal geholt, aber auch mit neuen Spielen ergänzt wurden. Reisespiele waren erwartungsgemäß mit einem kleineren Wachstum von 12% dabei.

Spitzenreiter in der Entwicklung waren Puzzle, bei denen insbesondere Erwachsenenpuzzle mit knapp 50% Wachstum höchst beliebt waren, Kinderpuzzle verbesserten sich um 15%.

Exotische Landschaften oder reizvolle Kunstmotive, beim Puzzeln kann man abtauchen und abschalten und derzeit nicht erreichbare Orte besuchen. Als ideale Beschäftigung auch für Singles Zuhause bieten Puzzle einen viel genutzten Rahmen für Herausforderungen und Entspannung.                                                                              Als Folge waren Puzzle in den Geschäften oftmals ausverkauft, so dass Hersteller Probleme hatten, mit ihrer Produktion der hohen Nachfrage nachzukommen.

Seit Jahren anhaltende Trends wie Exit/Escape-Spiele sind weiter gefragt, wie auch zunehmend Logik- und Brainteaser-Spiele. Die Nachfrage nach komplexeren Experten- und Kennerspielen hat sich etabliert. Lizenzbasierte Produkte blieben mit rund 24% Wachstum im Trend. 

Hermann Hutter (Huch! Verlag), Vorsitzender des Branchenverbandes Spieleverlage e.V., teilt dazu mit: „Wir freuen uns, dass unsere Angebote an hochwertigen Spielen und Puzzle in 2020 eine so großartige Resonanz bei den Menschen gefunden haben und wir einen positiven Beitrag in der Krise leisten konnten“. 

Diskussion und Austausch über neueste Spieltrends findet verstärkt auf allen Social Media- Kanälen statt. Neben den Bloggern und Fachmedien herrschte auch ein reges Interesse der Publikumsmedien und TV am Thema Spiel. Mit den ausfallenden Messen leidet der Kontakt der Verlage und Autoren mit der Spielerszene und erschwert die Entwicklung neuer Spiele und die Kommunikation innerhalb der Szene. Einige Veranstaltungen wurden durch digitale Messen und Präsentationen ersetzt. Auch die jetzt geplante Spielwarenmesse in Nürnberg bietet ersatzweise ein digitales Infoportal. Dennoch hofft die Branche, dass ab nächsten Herbst wieder Spieleveranstaltungen möglich sind.

Schwer zu kämpfen hat der stationäre Spielwaren-Fachhandel, dem durch die coronabedingten Schließungen ein Großteil des Geschäftes über Wochen abgeschnitten wurde. Mit vielen kreativen Ideen haben die Händler den Kontakt zu ihren Kunden gehalten und wo möglich auch mit Online-Shops oder mit Click + Collect einen Teil des Umsatzes halten können. Die staatlichen versprochenen Hilfsmaßnahmen sind für diese engagierten Händler nur spärlich und oft sehr spät geflossen. Marktanteile haben dagegen der Onlinehandel, sowie die großen Lebensmittel und Drogeriemärkte gewinnen können, die von der Schließung der Fachgeschäfte profitieren konnten. Zunehmend an Bedeutung gewannen auch der Buchhandel und der Geschenke-/Schreibwarenhandel als Absatzkanäle für Spiele.

Hermann Hutter, der auch Vizepräsident des Handelsverband Deutschland HDE ist, fordert deshalb: „…, dass die Regierung den Fachhändlern, die unverschuldet in die Krise gekommen sind, schnell die notwendigen Hilfen zukommen lässt, um die Existenz der Händler und die Vielfalt des Angebotes zu sichern“.

Die vielfältigen positiven Spiel-Erlebnisse der Verbraucher in 2020 führen sicherlich dazu, dass auch in diesem Jahr Spiele und Puzzle weiterhin gut nachgefragt werden. 

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Published — 16. Oktober 2020 Spieleverlage e.V.

Spiele + Puzzle ein attraktives Thema – Spielen weiter voll im Trend

Von: dev
16. Oktober 2020 um 12:55

Der Trend zum Spielen setzt sich auch nach Lockdown und Quarantänezeiten fort und sorgt für eine hohe Nachfrage nach Spielen und Puzzles Die Menschen haben Spiele und Puzzles wieder für sich entdeckt und bleiben dabei – nicht nur in Krisenzeiten. Das zeigt sich in den weiterhin guten Absatzzahlen:

An der Spitze der positiven Entwicklung stehen Erwachsenenspiele. Deren Abverkauf hat sich um knapp 30% gesteigert. Weiter hohe Absatzzahlen bei Exit/Escape- Spielen, aber auch Logikspiele tragen zu dieser Entwicklung bei. Seit einiger Zeit stehen Partyspiele stark im Fokus, die besonders gerne von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gespielt werden.


Kinderspiele sind weiterhin sehr beliebt und haben sich um rund 13% gesteigert, Kartenspiele ebenfalls um 13%, Reisespiele nahmen um 12% zu.
Trotz Corona bedingt fehlender Kino-Blockbuster konnten auch Lizenzthemen mit rund 20% am Branchenwachstum teilhaben und sind bei rund 12% der Spiele und Puzzle mit im Boot. Der Bereich Puzzle konnte besonders viele neue Freunde gewinnen. Das Abtauchen in fremde Welten beim Legen schöner Motive und der hohe Entspannungswert von Puzzle führten dazu, dass in vielen Geschäften Puzzle regelmäßig ausverkauft waren. So hat sich der Umsatz mit Erwachsenen-Puzzle um sagenhafte 61% gesteigert, auch der Bereich der Kinderpuzzle konnte knapp 20% Wachstum verzeichnen. Für die Zukunft erwartet Hermann Hutter, Vorsitzender der Spieleverlage e.V. und Inhaber des Huch! Verlages, “ dass Puzzle die neu gewonnenen Einsteiger dauerhaft begeistern werden und Puzzle ein neues Image als perfektes Freizeitgestaltungsthema erreichen können.“


Auch trotz der Corona Krise werden in 2020 über 1.500 Neuheiten auf dem Spielmarkt erscheinen und jedem Kunden eine große Auswahl in allen Kategorien bieten. Nur wenige Novitäten wurden verschoben, manches Produkt hat aber aufgrund der schwierigen Produktionskapazitäten erst
verspätet das Licht des Marktes erblickt. Hermann Hutter ist positiv gestimmt und informiert „Die Spieleverlage erwarten weiterhin ein hohes
Interesse an Spielen und Puzzles. Spielen wird auch längerfristig viele Menschen begeistern und gerade in der Phase, in der die Menschen weniger verreisen, oder andere Aktivitäten einschränken, ein attraktives Thema für das Miteinander sein. An Nikolaus und Weihnachten werden deshalb Spiele zu den beliebtesten Geschenken gehören, oder auch am Silvesterabend gerne integriert werden.“ Beim Kauf von Spielen haben verstärkt höherwertig und ausgesuchte Materialien, emotionale Illustrationen und spannende Spielmechanismen eine große Rolle.

Schmerzhaft ist die Corona bedingte Absage vieler Messen und Spiele-Veranstaltungen im Herbst/Winter, die üblicherweise hohe Besucherzahlen erreichen und Verlagen, Autoren und Spieler eine gemeinsame Plattform bieten. Einiges davon wird nun in digitale Kanäle verlegt, wo sich die
Spieler informieren, austauschen und diskutieren können. Aber manche Spielidee und Geschäftsbeziehung, die nur in der persönlichen Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen entsteht, wird vermisst werden.

Ein schwieriges Jahr hat auch der stationäre Handel zu überstehen, der aufgrund der Ladenschließungen bis jetzt rund 11% des üblichen Umsatzes verloren hat. Gewinner in dieser Zeit waren die geöffneten systemrelevanten Geschäfte, wie der Lebensmittelhandel und die
Onlinehändler. In letzter Zeit ist jedoch zu beobachten, dass die Käufer wieder verstärkt in die Läden gehen und sich gerne beraten lassen, bzw. vor Ort die Herbstneuheiten anschauen wollen. Neben dem klassischen Spielwarenhandel bauen auch der Buchhandel, sowie Geschenkartikel- und
Schreibwarengeschäfte ihr Sortiment mit Spielen und Puzzles aus. Die Spieleverlage unterstützen dabei vielseitig die Aktivitäten des Handels.

Der Spieleverlage e.V. ist der Verbund der wichtigsten Spieleverlage im deutschsprachigen Raum und:

  • kommuniziert Absatzentwicklungen und Trends im Spielebereich
  • fördert Spielen an Schulen umfassend
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  • fördert ideell das Netzwerk von großen und kleinen Publikumsveranstaltungen zum Thema Spiel
  • unterstützt Spiele-Events und Publikumsmessen mit kostenlosen Exemplaren für die Ausleihe von Spielen
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