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Lese-Ansicht

SPIEL 2026 Neuheit als konfronatives Fest: For the Gods!

Mächtige Monumente ragen zum Ruhm der griechischen Götter in den strahlenden Himmel. Wir befahren die Seewege dazwischen und treten im Wettstreit mit unseren Mitspielern um die höchsten Bauwerke an. Dabei ist an der Höhe direkt abzulesen, wer wo die Nase vorn und die Siegpunkte sicher haben wird. Für Abwechslung und Chaos sorgen zudem die göttlichen Fähigkeiten, die wir im rechten Moment beschwören können. Die sind von Partie zu Partie verschieden. Ein echter Hingucker und wie sich das alles so spielt, wurde mir im Audio-Interview direkt auf der Neuheitenschau der SPIEL 2026 in Essen verraten.

Verlag: Mighty Boards
Titel: For the Gods!
Autor: Trevor Benjamin, Brett J. Gilbert, David Thompson (I)

Übersichtlich und zeitgleich gut aussehend, das ist hier kein Widerspruch. Die Spielabläufe schienen ebenso geradlinig und deshalb klingt das alles für mich nach einem fokussierten Spiel für Freunde des konfrontativen Schlagabtauschs im Mehrheiten, die hier in die Höhe wachsen und so greifbar werden. Wer beim Kickstarter mitgemacht hat, kann sich auf eine Version mit aufgewerteten Premium-Komponenten freuen. Im November ist dann auch die deutschsprachige Normalversion im Fachhandel angekommen. Sicher mehr als nur einen Blick wert, ob lokalisiert oder als Restposten der Limited Edition ab Dezember direkt im Mighty Boards Webshop.

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SPIEL 2026 Neuheit: Xylophone spielen in Music Nonsense

Der japanische Brettspielverlag itten ist für seine ungewöhnlichen bis skurrilen Spiele in kleinen Schachteln bekannt. Bei Music Nonsense aus der Funbrick-Serie werden wir zum Xylophone-Spieler, indem wir unterschiedlich lange Holzplanken auf die Spieleschachtel als Resonanzkörper legen und mit zwei Holzschlägern virtuos bespielen. Hoffentlich so, dass unser Publikum aus bis zu vier weiteren Mitspielern den Song aus einer ausliegenden kombinierten Auswahl von Setlisten erkennt. Eine Art musikalisches Dixit. Auf der Neuheitenschau der SPIEL 2026 in Essen wurde mir das leider viel zu schnell ausverkaufte Spiel im Audio-Interview erklärt.

Verlag: itten
Titel: Music Nonsense
Autor: Yoshiaki Tomioka, Mandy Tong

Die Sprachhürde ist bei Music Nonsense klar vorhanden und hielt mich vom Spontankauf ab. So liegen immer drei (oder gar fünf im Hardcore-Modus) Songs aus, die sich aus zwei Wörtern kombinieren – auf Japanisch oder Englisch. Originaltitel sucht Ihr in diesem Partyspiel allerdings vergebens, eher ergeben sich zufällige Kombinationen wie „Straying Angel“, das man bei seiner improvisierten Darbietung von „Straying Monster“ und „Hardcore Ghost“ oder auch „Crazy Surprise“ klar erkennbar abgrenzen sollte. Dafür reichte mein musikalisches Verständnis dann doch nicht aus. So blieb Music Nonsense für mich bei einer netten Idee, für die ich allerdings kaum bis keine Mitspieler hätte. Schade eigentlich!

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