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Rezension „Word Bits“

12. November 2025 um 19:37
  • Verlag: Piatnik
  • Autor: Reiner Knizia
  • Spieleranzahl: 2 - 4 Spiele
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Jahrgang: 2023 (frühere Version deutlich älter)
Word Bits (Piatnik)

Tatsächlich liebe ich mittlerweile die kleinen Spiele. Sie sind gut zum Mitnehmen; sie sind meist schnell erklärt; sie nehmen nicht viel Platz im Regal weg. Fast nur Vorteile. Ok, meistens sind sie halt auch nicht so anspruchsvoll, das ist klar. Nun liegt hier ein wirklich kleines Spiel vom Altmeister Reiner Knizia vor. In der kleinen Box findet man ein Kartendeck von 60 Karten, vier Buchstabenwürfel und eine kurze Spielanleitung. Die Würfel zeigen unterschiedliche Buchstabenkombinationen auf den Seiten, wobei manche Buchstaben nicht vorkommen (z.B. B, X, Y, Z…).

Das Spiel ist in 2 Minuten erklärt und man kann direkt loslegen. Dazu nimmt es auf dem Tisch nicht viel Platz ein, so dass man es auch gut in der Kneipe oder sonst unterwegs spielen kann. Es läuft so: es wird eine Karte aufgedeckt. Diese Karte gib vor, wie viele der Würfel man werfen muss und welcher Begriff gesucht wird, z.B. „eine Hunderasse“. Ein Spieler wirft dann die passende Anzahl an Würfeln und die Spieler müssen ein Wort, passend zum gesuchten Begriff, finden und rein rufen. Der erste Spieler, der ein passendes Wort hat, erhält die Karte als Punkt. Standardmäßig werden 20 Karten als Stapel bereitgelegt und nachdem der Stapel aufgebraucht ist, gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktzahl, also mit den meisten gesammelten Karten. Das ist schon alles.

Natürlich kann man die Spieldauer etwas variieren, in dem man die Kartenanzahl der bereitgelegten Karten entsprechend anpasst. Beim werfen der Würfel sollte man immer wieder mal andere Würfel nehmen, denn die vier Würfel zeigen unterschiedliche Buchstabenkombinationen, das ist wichtig.

Man kann also sagen, „Word Bits“ ist ein einfaches Wortfindungsspiel, ohne unnötigen Schnickschnack. Das Spiel ist kein „Überflieger“, aber in unseren Runden hat es gut funktioniert und es dient bei uns als einfacher Absacker, speziell für Runden mit Wenigspielern.

(c)2025 Dirk Trefzger

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Spielreiz

NEWS – SPIEL 2025 in Essen (Messebericht)

28. Oktober 2025 um 12:44
SPIEL 2025 in Essen

Was und wer ist eigentlich Spielmonster.de? Angefangen hat es bereits 2001 mit meiner ersten Webseite (oder wie man heute so schön sagt: meinem ersten Blog). Insgesamt sind es bereits über 600 Rezensionen, die ich dort verfasst habe. Immer wieder wurde die Webseite verändert, angepasst, upgedatet. 2012 kam dann die passende Facebook-Seite und später dann der Instagram-Account dazu. Leider gab es aus gesundheitlichen Gründen immer wieder mal kleinere Pausen, in denen ich nicht so viel gemacht habe, doch ich fand immer wieder zu unserem tollen Hobby zurück. Zwischenzeitlich habe ich die Webseite auf neue technische Beine gestellt, ohne davon wirklich besonders viel Ahnung zu haben. Auch nach langer Recherche hatte ich keine Möglichkeit gefunden, die ganzen bestehenden Rezensionen der „alten Seite“ auf die „neue Seite“ zu migrieren, so musste ich das manuell machen, einzeln… mühsam, richtig! Deshalb haben es auch noch nicht alle Rezensionen auf die „neue Seite“ geschafft. Unter www.surrealist.de/spielmonster findet man jedoch immer noch die „alte Seite“, mit allen – bis dahin – erstellten Rezensionen. Die „neue Seite“ findet man auf www.spielmonster.de.

Immer wieder werde ich gefragt, weshalb ich nicht Videos mache (YouTube und Co.). Das ist – ehrlich gesagt – nicht mein Ding. Ich zeige mich ungern, weshalb man auch einzig in Instagram hin und wieder Bilder von uns sehen kann. „Uns“, das ist meine Frau Silke, mit der ich das Hobby schon sehr viele Jahre teile und eben ich, Dirk. In irgendwelchen Videoformaten werdet ihr uns wahrscheinlich eher nicht sehen, wobei man ja niemals nie sagen sollte, oder wie war das nochmal?

Die SPIEL in Essen ist als größte Spielemesse der Welt ein absoluter Besuchermagnet. Auch wir sind dem Lockruf der Messe gefolgt und waren vom Donnerstag bis zum Samstag in den Messehallen unterwegs. Aufgrund der erwähnten Historie kommen wir glücklicherweise in den Genuss eines Pressezugangs zur Messe. Leider konnten wir aus beruflichen Gründen erst am Mittwoch anreisen, so dass wir es weder zur Pressekonferenz noch zur Neuheitenschau der Messe geschafft haben. In früheren Jahren war es noch so, dass man sich zumindest die Neuheitenschau auch nach dem Presse-Mittwoch in Ruhe anschauen konnte, ohne den großen Trubel, ohne die überhitzten Räume; leider wurde das abgeschafft, was wir sehr schade finden.

Da wir aus „Kofferraumgründen“ immer mit dem PKW anreisen, ist die Parkplatzsituation immer besonders spannend. Natürlich ist es mit dem Presseparkplatz meistens relativ chillig, aber auch dort gibt es immer mal Stau. Dieses Jahr war das alles recht überschaubar, allerdings sind wir auch immer recht früh vom Hotel losgefahren, welches wir aufgrund der wahnsinnigen Zimmerpreise an den Messetagen in Mülheim a.d.R. gebucht hatten.

Organisatorisch ändert sich ja jedes Jahr etwas an der Messe. In diesem Jahr gab es beispielsweise keine Dauertickets mehr, sondern die Besucher mussten sich für jeden Tag ein separates Ticket kaufen. Das treibt natürlich den Gesamtpreis des Messebesuchs in die Höhe, aber es hatte den positiven Nebeneffekt, was vermutlich auch der Hauptgrund für diese Einführung war, dass das Besucherlimit auch weitestgehend ausgenutzt wurde. Hatte man früher ein Dauerticket und kam dann aber am Sonntag nicht, dann war dies quasi ein leerer Platz, den andere Besucher aber leider nicht nutzen konnten. War die Besucherzahl letztes Jahr noch auf insgesamt 200.000 Besucher beschränkt, wurde die Anzahl für 2025 durch die Aufnahme der Halle 7 auf 220.000 Besucher erweitert.

Am Donnerstag war der Zugang über die leere Halle 8 etwas ungünstig organisiert. Im Vorjahr noch wurden die Aussteller oder die Leute mit Pressetickets durch einen separaten Eingang geführt. Dieses Mal war der Einlass dort recht unklar. Letztlich warteten alle Personen im selben Bereich, was nicht wirklich ein Thema ist. Aber als dann „Tom Werneck“ im Anzug und seinem Rollkoffer durchgehen wollte, wurde er vom strengen Ordner, der ihn mit Sicherheit nicht kannte, streng und bestimmend in die Menschenmenge zurückgeschickt. Herr Werneck ist schon 86 Jahre alt und hat mit über 80 Jahren noch eine Doktorarbeit zum Thema „Brettspiele“ geschrieben. Auf solche Special-Guests hätte man vorbereitet sein müssen. Man kann den Ordnern sicherlich nicht den Vorwurf machen, nicht jede Persönlichkeit aus der Szene zu kennen, aber das war eine wirklich unschöne Situation. An den weiteren Tagen war es etwas besser geregelt.

Insgesamt ist das Hallenkonzept aber wieder aufgegangen. Die neu hinzugenommene Halle 7 hat das ganze Gedränge etwas entzerrt, so unser Gefühl. Klar, die Halle 3 war wieder zu jedem Zeitpunkt recht voll, aber man kam trotzdem immer noch halbwegs gut durch, ohne, dass man von einem Brettspielrucksack oder einem Bollerwagen angerempelt oder angefahren wurde. Wie im Vorjahr auch, waren die Hallen 4 bis 6 für mich die Interessantesten. Natürlich habe ich auch in Halle 3 viel angeschaut und auch einiges mitgenommen, aber in den kleineren Hallen findet man immer wieder etwas, das man so gar nicht auf dem Schirm hatte… und genau das ist ja so cool an der Messe.

Das kulinarische Angebot war auch dieses Jahr sehr abwechslungsreich. Es gab sowohl in der Galeria als auch in verschiedenen Freigeländen und auch direkt in den Hallen viele verschiedene Food Trucks, da sollte für jeden etwas dabei gewesen sein. Auch die Schlangen vor den Trucks hielten sich in Grenzen. Wir hatten nach jeweils 5 Minuten unseren Snack in den Händen. Natürlich waren die Preise auch dieses Jahr weit entfernt von günstig. Eine 0,5-Flasche Cola für über 5 Euro grenzt schon an Frechheit, was aber leider bei Messen mittlerweile gang und gäbe ist. Auch Mineralwasser ist teuer, weshalb wir immer mit Getränkeflaschen in den Taschen herumgerannt sind. Das Essen selbst ist auch recht hochpreisig. Die Preise lagen sicherlich wegen der hohen Standgebühren in einem Bereich, zu dem Preis man in manchen Regionen auch ein Mittagsmenü im Restaurant (mit Getränk) bekommen kann. Auch das ist happig. Vergleicht man das Essensangebot aber mit dem Angebot früherer Jahre, ist zumindest die Auswahl und die Qualität wirklich viel besser. Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt wie im letzten Jahr. Im Vorjahr saßen wir bei Sonnenschein und mit Sonnenbrillen im Außenbereich, was als Pause wirklich toll war. Dieses Jahr war es eher regnerisch und stürmisch, was das Ganze für die Trucks – zumindest im Außenbereich – recht ungünstig machte.

Gespielt haben wir dieses Jahr tatsächlich recht viel auf der Messe. Trotz des Lärms und den vielen Leuten konnten wir immer recht gut abschalten und uns auf die Spiele konzentrieren, das funktioniert überraschend gut, wenn man sich darauf einlässt. In der Regel spielen wir natürlich eher einfachere Spiele und dann ja auch nicht immer zu Ende. Man sollte sich einfach den nächsten freien Tisch schnappen und auch mal Spiele ausprobieren, die man so gar nicht auf dem Sender hatte. Gespielt haben wir beispielsweise „Kokeshi“, „Burgle Bros Blackjack“, „Postcards“, „Driving me crazy“, „12 Rivers“ und mehr. Manches davon haben wir dann tatsächlich auch gekauft, obwohl es vorher gar nicht auf der Liste war. Das strapaziert zwar das Budget, aber es birgt auch einige Überraschungen. So war einer der Überraschungshits für uns „La Cuenta“ von „2Tomatoes Games“. Die Testpartie haben wir zu 6t gespielt. Es geht darum, dass wir im Restaurant sind, immer wieder Essen nachbestellen und wir uns möglichst um die Rechnung herummogeln möchten. Wichtig ist also: es soll jemand anderes bezahlen. So kann man sich mit einer Karte bis zur nächsten Runde auf der Toilette verstecken, oder man muss nicht bezahlen, weil man Geburtstag hat. Das Spiel hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht, also auch uns… direkt eingepackt.

Da wir von der hohen Anzahl an Spielen in unserer Sammlung runterkommen möchten, nutze ich auch jede Möglichkeit, Spiele wieder ausziehen zu lassen. Also habe ich auch dieses Jahr bei der „No-Shipping-Auction“ von BGG teilgenommen und dabei 10 Spiele verkauft. Der übliche Übergabepunkt ist ja täglich um ca. 15:00 Uhr am vereinbarten Platz. Diese Veranstaltung schaut für „normale“ Besucher etwas komisch aus. Es stehen hunderte Spielefans mit großen Schildern, bunten Mützen und großen Bollerwagen in der Halle 8 herum und versuchen, ihre jeweiligen Geschäftspartner in dieser Menschenmenge zu finden. Ich sah wohl besonders „auskunftsfreudig“ aus, denn ich wurde ganze viermal von Leuten gefragt, was denn hier los sei. Ich habe dann natürlich erklärt, was der Hintergrund dieses Menschenauflaufs ist und die Fragenden waren immer sehr erstaunt darüber.

Da wir uns – wie eingangs erwähnt – recht unsichtbar in der Szene bewegen, können wir uns ganz chillig auf der Messe bewegen. Trotzdem hatten wir die Gelegenheit, verschiedene Leute zu treffen und oft auch zu sprechen, die wir von Podcasts, YouTube oder Instagram her kennen. Auch das fanden wir immer sehr nett.

Es muss an unserem Alter liegen, aber jeder Tag wurde zunehmend anstrengender. Waren wir am Donnerstag bis abends recht fit, waren wir am Freitag schon deutlich erschöpfter und am Samstag haben wir es dann auch nicht bis zum Abend geschafft, sondern sind schon etwas früher gegangen. Immerhin haben wir keinen grippalen Infekt und auch keine Erkältung aufgeschnappt.

Mit den eingangs erwähnten 220.000 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern übertraf die SPIEL den bisherigen Besucherrekord von 2019. Durch die hinzugenommene Halle 7 ist natürlich auch die Ausstellungsfläche größer als bisher. 948 Aussteller aus 50 Nationen zeigten mehr als 1.700 Neuheiten in den Messehallen. Dazu wurde am Freitag sogar noch der Weltrekord für das größte CATAN-Spiel erreicht, ein krasses Event. Was noch neu war: der Bühnenbereich für die verschiedenen Vorträge befand sich jetzt in der Halle 4. Obwohl der Bereich mitten im Trubel war (ok, in einer etwas ruhigeren Ecke der Halle 4), fanden wir diese Lösung wirklich gelungen. Vielleicht waren nicht immer alle Leute, die sich dort aufhielten, wirklich am Programm interessiert, sondern machten einfach nur mal ne kurze Pause, aber die drei Programmpunkte, die wir uns angesehen haben, fanden wir wirklich gut… und die Störgeräusche durch die restliche Halle hielten sich überraschenderweise in Grenzen.

Üblicherweise werden am Pressetag (Messe-Mittwoch) auch die Platzierungen der drei ersten Plätze des Deutschen Spielepreises bekannt gegeben. Die anderen Plätze wurden schon im Vorfeld veröffentlicht, aber bei der Rangfolge der ersten drei Plätze blieb es bis zur Messe spannend. Der Deutsche Spielepreis ist ein Community-Preis, das heißt Spieler(innen) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können selbst abstimmen. Deshalb ist dieser Preis für viele Spieler(innen) ebenso bedeutend wie der Kritikerpreis „Spiel des Jahres“. Platz 1 ging dieses Jahr an „SETI: Auf der Suche nach außerirdischem Leben“. Platz 2 erhielt „Endeavor: Die Tiefsee“. Platz 3 belegt „Bomb Busters“, was ja auch schon den Kritikerpreis gewonnen hat. „SETI: Auf der Suche nach außerirdischem Leben“ gehört auch bei uns zu den absoluten Lieblingsspielen.

Nach drei schönen – aber auch anstrengenden – Tagen in den Messehallen, sind wir sehr zufrieden; wir sind also am Sonntag mit einem recht vollen Kofferraum wieder zurück in den Süden gefahren und jetzt heißt es: Spielen, Spielen, Spielen!

(c)2025 Dirk Trefzger

SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen SPIEL 2025 in Essen

Rezension „Suna Valo“

25. März 2025 um 20:06
  • Verlag: The Game Builders
  • Autor: Andreas Odendahl
  • Spieleranzahl: 2 Spieler
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Dauer: ca. 60 - 75 Minuten
  • Jahrgang: 2024
Suna Valo (The Game Builders)

„Suna Valo“ ist ein reines 2-Personen-Kennerspiel. Neben dem Regelheft findet man in der mittelgroßen Box einen Spielplan, 2 Hof-Tableaus, 125 Ressourcen-Würfel, diverse Holzfiguren in den beiden Spielerfarben, einen Wertungsblock, diverse Plättchen und 125 Karten (Hofkarten, Charaktere, Dorffest, Schiffsaufträge, Öffentliche Lieferaufträge). Die Gestaltung des Material gefällt mir sehr gut. Ein Teil des Materials ist aus Holz, die Kartonteile sind sehr stabil und die Karten sind auch hübsch gestaltet. Etwas abschreckend wirkt erst einmal das Regelheft mit satten 40 Seiten Umfang. Das könnte den einen oder anderen schon etwas abschrecken. Tatsächlich ist das Regelwerk nicht wirklich schlecht, hätte man aber bestimmt auch kürzer und übersichtlicher machen können.

Jeder Spieler hat ein Hoftableau vor sich liegen. Auf das Tableau kommen diverse Holzteile in der jeweiligen Spielerfarbe (weiß oder schwarz). Der Spielplan kommt in die Tischmitte, zwischen die beiden Spieler(innen). Die Öffentlichen Lieferaufträge und die Schiffsaufträge werden vorbereitet. Auf dem Spielplan gibt es eine Kartenauslage. Diverse Plättchen liegen auf dem Spielplan bereit und das restliche Zeugs wird neben dem Spielplan ausgelegt. Die Hofkarten werden in die drei Ären (Äras?…wie auch immer) unterteilt. Die Karten jeder Ära werden bereit gelegt. Zuerst braucht man natürlich die Karten der Ära 1. Als Startkapital erhält jeder Spieler noch eine Ressource jeder Art, die er auf seinem Tableau einlagert. Das Tableau und auch die Karten später zeigen Lagerkisten, auf die dann die Ressourcenwürfel gelegt werden. In einer Vorbereitungsrunde platzieren die Spieler noch drei Karten oben ans Spielertableau an und legen jeweils einen Ressourcenwürfel als Kosten auf die Karte.

Kurz was zu den Hoftableaus der Spieler: überall stehen ja Holzteile auf dem Tableau. Durch das Erfüllen der Aufträge darf man solche Holzteile versetzen. Dadurch werden auf dem Tableau Vorteile frei, die dem Spieler im weiteren Spielverlauf zugute kommen. Rundeneinkommen, günstigere Tauschkurse, Platz auf den Botleisten… und und und. Karten, die man später kauft, platziert man „innerhalb“ des Tableaus. Dort hat man Platz für 6 Kartenreihen. Jede Kartenfarbe hat so seine charakteristischen Möglichkeiten. „grün“, „blau“ und „braun“ bringen im wesentlichen die notwendigen Rohstoffe. „orange“ bringt Energie und Schritte auf der Botleiste. „grau“ ermöglicht Lieferungen und „beige“ ist die Spalte für private Aufträge.

Die Frage ist nun: „wie kommt man an diese Karten?“

Ist man an der Reihe, hat man zwei grundlegende Möglichkeiten. Entweder man kauft eine Karte oder man erfüllt einen Schiffsauftrag. Egal, wo man die Karte kauft, am Ende des Zugs wird immer eine Karte nachgelegt. Erfüllt man einen Schiffsauftrag, wird eine der ausliegenden Karten abgeworfen und ebenso nachgelegt. Kaufen kann man eine Karte aus der Auslage auf dem Spielplan, aus der Kartenauslage des Gegners oder aus der eigenen Kartenauslage. Kauft man eine Karte vom Spielplan, werden die restlichen Karten verschoben und eine neue Karte aufgedeckt. Kauft man eine Karte aus der eigenen Auslage, dann muss man die Lücke mit einer Karte aus der zentralen Auslage füllen; dazu muss man dann auch den Mindestpreis in Ressourcen auf die Karte legen. Kauft man aber eine Karte von der Auslage des Gegners, dann füllt dieser die Lücke mit der zentralen Auslage und bestimmt dann für die neue Karte den Ressourcenpreis.

Erhaltene Karten werden in die passende Spalte des eigenen Spielertableaus gelegt. Das löst dann die Effekte der ganzen Spalte aus. So erhält man Ressourcen, bekommt Schritte auf der Botleiste, liefert Ressourcen auf verschiedene Auftragskarten. Wie schön erwähnt, spielt man sich mit dem Erfüllen von Aufträgen Effekte auf dem Tableau frei, was für eine gute Punktzahl unerlässlich ist.

So wird gespielt, bis der Kartenstapel der jeweiligen Ära durch ist. Dazu befinden sich in den letzten Karten des Stapels zwei spezielle Karten, die vorgeben, dass die nächsten Aufträge aufgedeckt werden müssen. Nach der dritten und letzten Ära werden die erreichten Punkte addiert und es gewinnt natürlich der Spieler mit den meisten Punkten.

Was anfangs etwas verwirrend ist, ist das Kartenmanagement. Die Ära-Karten müssen vorbereitet werden. Es liegen Dorffest-Karten bereit, falls eine entsprechende Karte aus dem Stapel aufgedeckt wird. Es liegen Aufträge bereit, die nach und nach ins Spiel kommen. Dazu eben die Tatsache, dass man Karten aus verschiedenen Quellen kaufen kann. Das fühlt sich anfangs etwas komisch und unübersichtlich an. Nach 1 – 2 Partien ist das aber kein Problem mehr; dann geht das alles leicht von der Hand und man kann sich auf das wirklich gute Spiel konzentrieren. Was mir sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass man immer die ganze Spalte aktiviert. Gut wirtschaften muss man mit seinem Lagerplatz. Erhält man durch Effekte Ressourcen, hat aber gar keinen Platz für diese Ressourcen, dann sind diese verschwendet… also immer gut im Blick haben, was man noch lagern kann. Oder man schaltet halt bei den drei „linken“ Spalten das Endloslager frei. Sehr praktisch.

Klettert man mit den Zahnrädern die Botleisten nach oben, erhält man zum einen Botplättchen, die auch Vorteile im weiteren Spiel bringen, zum anderen gibt das aber bei Spielende auch Punkte. Dazu werden die Punkte der beiden Leisten multipliziert; nicht zu verachten.

Während der Spielvorbereitung erhält man noch zwei Charakterkarten, sucht sich davon eine Karte aus und legt die andere Karte ab. Dieser Charakter bringt dem Spieler exklusive Vorteile während des Spiels.

Die Spieldauer ist vom Hersteller mit 75 Minuten angegeben, mit etwas Übung klappt das aber schon mit ca. ner Stunde, was für diese Art von Spiel recht angenehm ist, finde ich. Nachdem mich das Kartenhandling anfangs etwas genervt hat, konnte mich das Spiel in den weiteren Partien doch überzeugen. Optisch wie spielerisch finde ich es gut gelungen und es wird definitiv in meiner Sammlung bleiben. Spielt man gerne zu zweit, muss man sich „Suna Valo“ unbedingt anschauen.

(c)2025 Dirk Trefzger

Material

Regeln

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Spielreiz

Suna Valo (The Game Builders) Suna Valo (The Game Builders) Suna Valo (The Game Builders) Suna Valo (The Game Builders) Suna Valo (The Game Builders) Suna Valo (The Game Builders)

Rezension „Conservas“

18. März 2025 um 19:01
  • Verlag: Salt & Pepper Games / Frosted Games
  • Autor: Scott Almes
  • Spieleranzahl: 1 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: ca. 25 - 40 Minuten
  • Jahrgang: 2024
Conservas

Ich habe das Spiel in der englischen/spanischen Version von der SPIEL 2024 in Essen mitgebracht. Tatsächlich bin ich eigentlich gar nicht so der Solo-Spieler. Wenn ich solo spiele, dann doch eher elektronisch. Trotzdem hat mich „Conservas“ sehr gereizt und nach vielen Partien kann ich sagen: es hat sich gelohnt, das Spiel einzupacken.

Bei „Conservas“ geht man mit seinen Schiffen auf Fischfang und verarbeitet den Fang (Fische, Muscheln, etc.) zu Konserven, die man dann am Markt verkauft. Hört sich langweilig an, ist aber wirklich ganz interessant. Das Spiel erfordert einige interessante Entscheidungen. die sogar mich – als Nicht-Solo-Spieler – überzeugt haben.

In der recht kleinen Box findet man ein Märkte-Buch, 18 Bootskarten, eine Karte „offenes Meer“, 27 Upgrade-Karten (in der englischen/spanischen Version sind beide Sprachen als Kartendeck enthalten), 116 Holzscheiben (davon 96 Meerestiere: Sardinen, Miesmuscheln, Kammmuscheln und Tintenfische und 20 Wasserscheiben), 1 Tagesmarker, Geldplättchen, ein Stoffbeutel und die Anleitung. Zwischenzeitlich ist auch eine deutsche Version bei Frosted Games erhältlich. Das Material ist sehr gelungen. Die Karten sind schön groß und auch sehr hübsch gestaltet. Das Märkte-Buch dient quasi als Spielplan. Man sucht sich ein Monat aus, was dann als Szenario für diese Partie gilt. Man findet dann jeweils unterschiedliche Siegbedingungen, Startbedingungen, etc. vor, was das Spiel abwechslungsreich macht.

Vor dem Start nimmt man sich eine Bootskarte und legt diese offen neben die Karte „offenes Meer“. Die Upgrade-Karten werden gemischt und es werden davon drei offene Karten als Auslage ausgelegt. Das Szenario des Märkte-Buchs gibt vor, wie viele Scheiben von welcher Sorte in den Beutel kommen. Der Tagesmarker kommt auf Tag 1, man erhält das Startkapital an Geld… und schon kann es losgehen. 

Man spielt so lange, bis man mit dem Tagesmarker das Ende der Leiste erreicht hat. Eine Runde durchläuft genau drei Phasen:

1: ZUR SEE: man zieht für jede ausliegende Karte (eigene Schiffe und auch für die „offenes Meer“-Karte) jeweils 5 Scheiben aus dem Beutel. Man entscheidet dann bei jeden Schiff, welche der gezogenen Scheiben man auf das Schiff legt und welche der Scheiben man unten ins Meer legt. Jedes Schiff hat eine bestimmte Kapazität. Die Scheiben, die man dann für das „offene Meer“ zieht, kommen dort alle ins Meer.

2: AN LAND: nun wandelt man die gefangenen Meerstiere in Konserven um und verkauft diese am Markt oder tauscht diese in Upgrade-Karten, die dann Vorteile im weiteren Spiel bringen. Mit Geld kann man nun auch Boote kaufen, aber Achtung: diese kosten am Rundenende immer Unterhalt.

3: ENDE DES TAGES: in dieser Phase zahlt man den Unterhalt der Schiffe. Ein Schiff, welches gerade erst gekauft wurde, verursacht erst im darauf folgenden Zug Kosten. Am Ende dieser Phase vermehren sich nun di Meerestiere, die man nicht gefangen hat. Dafür sind also alle Meerestiere relevant, die im Meer liegen, sowohl auf der Karte „offenes Meer“ als auch bei den Schiffen, unterhalb der Boote. Liegen da beispielsweise drei Muscheln, kommen zwei zusätzliche Muscheln zurück in den Beutel.

Nach dem letzten Tag des Szenarios überprüft man, ob man die Siegbedingungen erfüllt hat. So muss man z.B. beim Szenario „Januar“ 40 Geld vorweisen können und von den Muscheln und Fischen müssen mindestens jeweils 5 Stück im Beutel sein. Man muss also immer darauf achten, dass man das Meer nicht überfischt und plötzlich keine passenden Meerestiere mehr übrig sind. Genau das ist es, was „Conservas“ ausmacht. Jedes Mal, wenn man die 5 Scheiben aus dem Beutel zieht, muss man gut überlegen, was man damit macht. Packt man sie ins Meer, oder packt man sie auf das Boot?… kauft man sich davon Upgrades oder verkauft man die Konserven am Markt… sehr interessanter Mechanismus und auch nach vielen Partien immer noch spannend.

Fazit: interessantes und auch hübsches Solo-Spiel, welches definitiv in unserer Sammlung bleiben wird.

(c)2025 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

Rezension „Tic Tac Town“

24. November 2024 um 19:23
  • Verlag: moses Verlag
  • Autor: Ignasi Ferré
  • Spieleranzahl: 2 - 4 Spiele
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 10 - 20 Minuten
  • Jahrgang: 2022
Tic Tac Town (moses)

Ehrlich gesagt reizt die Box von „Tic Tac Town“ nicht wirklich, das Spiel auf den Tisch zu bekommen. Die Optik ist insgesamt eher zweckmäßig ausgefallen… hübsch ist anders. Aber Schönheit ist ja nun mal nicht alles, wie man ja weiß. In der relativ kleinen Box findet man 72 Aufgabenkarten, ein doppelseitiges Tableau (also der kleine Spielplan), 12 Würfel in 4 Farben und die kurze Spielanleitung.

Erstmals haben wir „Tic Tac Town“ in Berlin bei der BrettspielCon gespielt. Ohne das Spiel vorher groß im Visier zu haben, waren grad zwei Plätze frei und wir haben uns dazu gesetzt und mitgespielt… und da hat uns das Spiel tatsächlich überrascht.

In der Tischmitte liegt der kleine Spielplan. Er besteht aus einem 4 x 4 Raster (bei 2 Spielern aus einem 3 x 3 Raster). Das Raster bietet Ablageplätze für die Würfel. Die Aufgabenkarten werden nach ihren Rückseiten gemischt und bereit gelegt. Die Rückseite gibt die Schwierigkeitsstufe vor… wie schwierig also diese Aufgabe zu erfüllen ist. Jeder Spieler zieht eine Karte von jedem Stapel und zusätzlich noch eine Karte von einem beliebigen Stapel. Die Aufgabenkarten legt jede(r) Spieler/Spielerin verdeckt vor sich ab. Man kann die Karten aber jederzeit selbst anschauen. Diese Aufgaben gilt es nun zu erfüllen.

Der Startspieler würfelt alle 12 Würfel (einmalig darf er alle 12 Würfel nochmals werfen). Dann schauen alle Spieler ihre Aufgaben und die vorhandenen Würfel genau an. Der aktive Spieler entscheidet sich für einen Würfel, nimmt diesen Würfel aus der Auslage und platziert ihn auf ein beliebiges freies Feld des Tableaus. Dann prüft man, ob man eine der Aufgabenkarten erfüllt hat. Auch in einem fremden Zug kann eine Aufgabe erfüllt sein, auch dann darf man seine Aufgabenkarte aufdecken und vor sich offen sammeln. So geht es reihum weiter, bis alle Würfel platziert wurden. Dann werden alle Würfel vom Spielplan entfernt, jeder zieht wieder auf 4 verdeckte Aufgabenkarten auf, dann geht es weiter. Wieder werden die Würfel geworfen und reihum Würfel platziert und möglichst viele Aufgaben erfüllt. Nach dem zweiten Durchgang gewinnt die höchste Punktzahl (= Summe der erfüllten Aufgabenkarten).

Im 1er Stapel sind Aufgaben enthalten, bei denen es um die Farben der Würfel geht. Beim 2er Stapel geht es um Summenkarten. Hier muss man die angegebene Würfelsumme erreichen. Beim 3er Stapel geht es um Gleichungen. Hier muss man die angezeigte Gleichung erfüllen, um die Karten zu punkten.

Der Einstieg in „Tic Tac Town“ ist wirklich sehr easy. In 5 Minuten hat man das Spiel an neue Spieler erklärt. Auch Wenigspieler haben hier einen leichten Einstieg. Wie oben schon erwähnt, finde ich das Material nicht wirklich hübsch, was aber dem Spielspaß nicht schadet. Es sind halt Würfel und Karten, was erwartet man da denn sonst? Bezüglich des Spielspaßes bin ich etwas zwiegespalten. Zu dritt und zu viert, mit dem 4 x 4 Spielfeld, finde ich das Spiel wirklich sehr gut. Da liegt der Spielspaß sogar bei einer guten „5“. Zu zweit dagegen (und wir spielen halt oft zu zweit) und dem 3 x 3 Spielfeld sind der Spielspaß für mich deutlich. Deshalb gibt es in Summe „nur“ eine „4“, was ja immer noch recht gut ist.

Fazit: optisch unscheinbar, spielerisch gut (zumindest zu dritt oder viert)

(c)2024 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

Rezension „Die Stunde der Maus“

15. November 2024 um 14:09
  • Verlag: Plaid Hat Games
  • Autor: Sawyer West
  • Spieleranzahl: 1 - 4 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Dauer: ca. 60 - 120 Minuten
  • Jahrgang: 2023
Die Stund der Maus (Plaid Hat Games)

Tatsächlich habe ich „Die Stunde der Maus“ als Schnapper von ner Messe mitgenommen. Ich hatte mich davor nicht großartig mit dem Spiel beschäftigt. Um so mehr war ich überrascht, als ich das Material gesehen habe. Das ist nämlich wirklich sehr schön. Der Spielplan ist eine Kuckucksuhr. Diverse Tafeln werden seitlich unten auch unten angelegt. Sogar das Pendel unterhalb der Uhr hat eine spieltechnische Funktion. Auch die Plastikzeiger sind wichtig für das Spiel. Die Trophäentafeln, die jeder Spieler erhält sind Double-Layer, die Spielsteine sind aus Kunststoff, aber hübsch anzuschauen. Außerdem hat jeder Spieler noch verschiedene Mausbögen, um die Trophäen zwischenzulagern. Dann gibt es noch diverse Karten (Gunstkarten, Questkarten) sowie Aktionsfeldplättchen, die um das Ziffernblatt herum angeordnet werden. Die Mausfiguren, die es in den Spielerfarben gibt, sind auch ganz niedlich. Es gibt pro Spielerfarbe fünf Figuren: Schlaumaus, Springmaus, Guckmaus, Beutelmaus und das Klettemäuschen. Jede Figur hat ein eigenes Aussehen. Das ist wirklich alles ganz hübsch gemacht, wie das bei Plaid Hat Games oft der Fall ist. Das Material erhält von mir schon mal die Höchstnote, das ist direkt schon klar.

Es werden fünf Runden (Stundenzeiger von 7 Uhr bis 12 Uhr) gespielt. In jeder Runde bewegt man den Minutenzeiger in 5-Minuten-Schritten. Das wird „Ticktack“ genannt. Nacheinander werden dann alle Mäuse aktiviert, die auf dem Minutenzeiger stehen, die vorderste Maus beginnt. Nacheinander aktiviert man dann alle Mäuse, die auf dem aktuellen Innenfeld stehen. Die Reihenfolge wird auf der Zusatztafel vorgegeben. Man kann mit einer Maus auch auf den Minutenzeiger aufspringen, um dann später wieder an einer anderen Stelle abzuspringen. Auf dem Außenfeld des aktiven Bereichs kann man einen Spielstein einsammeln und auf das entsprechende Maustableau packen. Es gibt dann immer unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten. Man kann Objekte für Punkte abliefern, man kann Spielsteine tauschen, man kann stöbern (aus dem Beutel ziehen), man kann die Schlaumaus rufen, man kann den Kaufladen der kleinen Spinne besuchen, man kann das Klettermäuschen am Pendel hochklettern lassen… und und und.

Die Mäuse haben unterschiedliche Fähigkeiten… hier mal ein kurzer Überblick, um ein Gefühl dafür zu bekommen:

Beutelmaus: kann mehr Objekte tragen
Springmaus: hat beim Abspringen mehr Möglichkeiten, bis zu zwei Felder nach vorne
Guckmaus: hat beim Ziehen von Objekten aus dem Beutel mehr Möglichkeiten
Schlaumaus: kann mit einer Aktion zu einem beliebigen Feld springen
Klettermäuschen: dient nur als Marker auf dem Pendel

Punkte bekommt man für erfüllte Quests, für Reihen und Spalten, die man beim Trophäentableaus füllen konnte, für Kletterleistungen auf dem Pendel, für Objekte, die man beim Kuckuck abliefern konnte. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt das Spiel.

Der Mechanismus mit der Uhr, den Zeigern und den Mäusen, die dann beim passenden Aktionsfeld abspringen, ist wirklich sehr cool und macht auch direkt Lust auf das Spiel. Das war auch das, was ich auf der Rückseite der Box gesehen hatte, bevor ich mir das Spiel gekauft habe. Im Spiel selbst, zeigte sich dann aber, dass diese Idee das Spiel insgesamt nicht ganz tragen kann. Ja, es funktioniert schon und es macht auch Spaß. Insgesamt empfand ich dann die Partien aber zunehmend langweiliger, weil man letztlich immer das Gleiche gemacht hat. Natürlich ist das schade, da mir das Material so gut gefällt und eben auch die Idee erst mal Lust auf das Spiel macht. Aber es ist so, nach wenigen Partien war bei uns schon die Luft raus und aktuell liegt das Spiel auf meinem Verkaufsstapel.

Fazit: tolles Material, witziger Uhrenmechanismus, Spiel selbst kann da nicht ganz mithalten.

(c)2024 Dirk Trefzger

Material

Regeln

Idee

Spielreiz

Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games) Die Stund der Maus (Plaid Hat Games)
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