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Archäologie trifft Algorithmus: KI entschlüsselt römisches Brettspiel

16. Februar 2026 um 14:46
Ein römischer Kalkstein gab Archäologinnen und Archäologen lange Rätsel auf. Nun hat eine künstliche Intelligenz die mutmaßlichen Regeln des antiken Brettspiels entschlüsselt. Alles begann mit einem weißen Kalkstein aus der römischen Siedlung Coriovallum, dem heutigen Heerlen in den Niederlanden. Der Archäologe Walter Crist entdeckte ihn 2020 in der Sammlung des Thermenmuseums. Die etwa 21 mal 14,5 Zentimeter große Steinplatte zeigt ein geometrisches Liniendiagramm und wurde vor rund 1.500 bis 1.700 Jahren bearbeitet. „Das Aussehen und die Abnutzung deuteten auf ein Spiel hin, aber ich kannte das Muster nicht von anderen antiken Spielen“, sagte Crist laut der Universität Leiden. Unter dem

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Vergessene Spiele: Für immer verloren oder noch zu retten?

09. November 2025 um 16:25
Auch in der Steinzeit, der Antike und im Mittelalter wurde gespielt. Nach welchen Regeln, wissen wir nicht immer. Das hat gleich mehrere Gründe. Dieser Beitrag stammt aus „Null Ouvert – Magazin für analoge Spielkultur“. Mehr Informationen zu dem Heft findet ihr in diesem Beitrag. Nehmen wir einmal an, in ferner Zukunft würden Archäologinnen und Archäologen ein vollständiges Mensch ärgere Dich nicht ausgraben, mitsamt Würfel und allen Spielsteinen, nur leider fehlte die Spielregel. Wäre es möglich, diese anhand des Materials zu rekonstruieren? Die Antwort ist nein, oder zumindest nicht vollständig. Man wird anhand der Zeichen auf dem Spielbrett sicher ermitteln können,

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