Lese-Ansicht

Mehr als Würfelglück: Wie drei Visionäre die Brettspielwelt revolutionierten

Die moderne Brettspielkultur, wie wir sie heute kennen, wäre ohne bestimmte Wegbereiter nicht denkbar. In den 1970er und 1980er Jahren prägten drei Autoren die Branche maßgeblich: Alex Randolph, Sid Sackson und Rudi Hoffmann. Alle drei einte nicht nur der Gewinn des Spiels des Jahres in den 1980er Jahren, sondern auch ihr Pioniergeist. In einer Zeit, in der die Industrie Spiele als reine Produkte ohne namentliche Urheber verkaufen wollte, kämpften diese drei vehement darum, als Autoren auf den Schachteln genannt zu werden. Sie ebneten den Weg für die heutige professionelle Autorenzunft, die heute auf Augenhöhe mit den Verlagen agiert, und legten den Grundstein für anspruchsvollere Spiele abseits reiner Würfel- und Laufspiele.

  •  

Nie wieder Planungschaos! Wie die neue App „Spielatus“ deine Brettspielrunden revolutionieren kann

Noch nie war die Organisation eigener Brettspielrunde so einfach wie heute. Spielatus ist eine neu entwickelte App von „Pascal Amberg“, die er Anfang April 2026 für Android und iOS veröffentlichte.

Die App kann kostenlos heruntergeladen und ohne Werbung genutzt werden. Lediglich eine Anmeldung über einen kostenlosen Account ist beim ersten Start nötig.

  •  

Der Crowdfunding-Burnout: Warum die Flut an Brettspiel-Kampagnen Fans erschöpft

vgwortDie anfängliche Begeisterung für Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter hat bei vielen Brettspiel-Enthusiasten einer tiefen Ernüchterung Platz gemacht. Eine lange Reddit-Diskussion zeigt wo der Grund dafür liegt.  Dieser liege nicht nur in einzelnen enttäuschenden Projekten, sondern in einem systematischen Problem: Crowdfunding wird zunehmend als Vorbestellplattform für unfertige Produkte genutzt, so die Meinung im Forum. Backer tragen die Risiken – während Verlage die Gewinne einstreichen.

  •  

Rating-Bomben auf BGG: Sind Brettspiel-Bewertungen überhaupt noch glaubwürdig?

vgwortEnde März kochten die Gemüter auf BoardGameGeek.com hoch. Der User Alex hatte seinen Unmut kundgetan, nachdem auch Brass: Pittsburgh fast 100 Ein- bis Zweisterne-Bewertungen erhalten hatte – als Protest gegen die Preispolitik von Roxley, dem verantwortlichen Verlag. Ähnliches war zuletzt bei mehreren Spielen passiert, was deutlich macht, dass es sich hier um ein grundlegendes Problem handelt. 

  •  

Neue Müllverordnung erhöht Kosten für Brettspiele drastisch - jetzt ist Zeit für Protest!

Ab Juli 2026 sollen Brettspiele in Deutschland unter das Label „Grüner Punkt“ fallen, weil die Verordnung über die Rücknahme und Verwertung von Plastikspielzubehör überarbeitet wurde. Die Überarbeitung des Gesetzes, die sich im Bundestag unter der sogenannten Drucksachennummer BR-Drucksache 187/26 versteckt, bedeutet für uns alle gravierende Änderungen.vgwort

  •  

Mensch vs. Maschine: Wie ChatGPT & Co. das Game Design verändern – und wo die roten Linien verlaufen

Die Nutzung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in der Brettspielbranche hatte in den letzten 12 Monaten immer wieder eine kontroverse Debatte ausgelöst, die sich zwischen pragmatischen Anwendungsmöglichkeiten und grundsätzlichen ethischen Bedenken bewegt. Eine aktuelle Umfrage der Tabletop Game Designers Association (TTGDA) unter ihren Mitgliedern zeigt, dass die Haltung der Spieleentwickler zu KI stark von der jeweiligen Anwendung abhängt – und dass die Branche in dieser Frage tief gespalten ist.vgwort

  •  

Ist das das schlechtestes Spiel aller Zeiten? Wurden Regeln mit KI geschrieben?

Im September 2024 startete die Kampagne zu dem Spiel Roborover 2077 auf Kickstarter. Trotz des hohen Preises wurde das Spiel von mehr als 600 Menschen supportet und viele waren sehr gespannt. Das Herzstück des Spiels ist neben einer APP ein Gebäude mit Funktionen. Motoren und Beleuchtung sollen dazu dienen ein „intensives, immersives und technologisch modernes Spielerlebnis zu erleben – eine Mischung aus dramatischer Überlebensgeschichte, strategischer Herausforderung und interaktivem High-Tech-Gameplay“. 

  •  

West End Games: Eine Odyssee zwischen Genie, Pleiten und unsterblichem Erbe

Als die Würfel die Galaxis regierten: Stell dir vor, es ist das Jahr 1987. Die Star Wars-Filme sind längst Kult, aber das Expanded Universe existiert noch nicht. Dann erscheint ein schmales, schwarzes Buch mit dem Titel Star Wars: The Roleplaying Game – und plötzlich erwacht eine ganze Galaxis zum Leben. Plötzlich haben Hammerheads einen Namen (Ithorianer), Bib Fortuna eine Spezies (Twi’lek), und Greedo ist nicht mehr nur ein namenloser Kopfgeldjäger, sondern ein Rodianer mit einer Geschichte. Dieses Buch, veröffentlicht von West End Games (WEG), sollte nicht nur ein Rollenspiel sein – es wurde zur Bibel des Star Wars-Universums.

  •  

Cozy Stickerville durchgespielt - Wie schlägt sich das Legacy-Spiel ohne Spielmechanik?

"Cozy Stickerville" ist so ziemlich das konsequenteste Legacy-Spiel, das meines Erachtens nach bisher entwickelt wurde. Es ist laut Verpackung für 1–6 Personen, wenn man ehrlich ist, aber nur für 1–2 Personen ab 8 Jahren spielbar. Ein Kapitel dauert ungefähr 30–45 Minuten, was einer Gesamtspieldauer von gut 2 × 6 Stunden entspricht. (Man kann es zweimal spielen.)

  •  
❌