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Published — 13. April 2026 Verlage und Verbände

Swantjes Sexismus-Tagebuch — Eintrag 1

Von: Swantje
13. April 2026 um 11:10

Im ersten Eintrag habe ich beschrieben, wie ein scheinbar harmloser Satz — „du bist zu hübsch für …“ — mich in einer beruflichen Situation nicht nur verwirrt, sondern auch wütend gemacht hat. Er hat die Aufmerksamkeit von meiner Arbeit weg auf meinen Körper gelenkt, Rollen verschoben und unterschwellige Bewertungen sichtbar gemacht. Ich schrieb dort, dass so ein Spruch weder harmlos noch charmant und auch nicht nett ist.

Seitdem hat mich ein Kommentar nicht losgelassen: Jemand schrieb, das sei nicht nur doof, sondern verletzend, weil zugleich andere Frauen* abgewertet würden. Das hat mich getroffen! Nicht nur persönlich, sondern weil ich in diese Richtung gar nicht gedacht hatte. Ich brauchte eine Weile, um zu begreifen, warum mich das so beschäftigt. Ich bin zu dem Schluss gekommen: Hier schimmern mehrere Machtmechanismen durch, die ich genauer anschauen will.

„Swantje, bist du nicht viel zu hübsch für Blood on the Clocktower?“

Warum ist es für die kommentierende Person überhaupt wichtig, hübsch gefunden zu werden? Welche sozialen, emotionalen und normativen Kräfte wirken hier zusammen?

Wenn jemand sagt „du bist zu hübsch für dieses Spiel“ oder „zu hübsch für diese Rolle“, passiert eine Umschichtung sozialer Aufmerksamkeit: Blicke, Gespräche und Erwartungen verändern sich. Äußerungen sind also nicht bloß Komplimente, sondern oft Handlungen, die ein soziales Urteil fällen. Wer das Urteil ausspricht, beansprucht Deutungshoheit.

Und da haben wir’s: Noch mehr Wut bei mir — und eine komplexere Sicht für euch. Mir hilft es, zu verstehen, warum scheinbar kleine Situationen sich so groß anfühlen. Ich möchte euch exemplarisch drei Denker*innen vorstellen, die soziale Macht auf unterschiedliche Weise betrachten. Es lohnt sich, sich damit zu befassen. Nicht nur, weil man dann schlaue Dinge sagen kann, sondern auch, weil man sein eigenes Erleben besser versteht.

Michel Foucault — Normen als Mikro-Macht

Foucault würde den Spruch als kleine Praxis lesen, durch die Macht im Alltag wirkt. Macht wirkt nicht nur in Gesetzen, sie wirkt in Blicken, Urteilen und Gewohnheiten. Ein „Kompliment“ kann so zur Disziplinarmaßnahme werden: Es markiert, was „normal“ oder „erwartet“ ist, und trainiert uns, uns daran auszurichten. Indem eine Person die Bewertung „hübsch“ verteilt, reproduziert sie eine Norm — und vermittelt gleichzeitig, dass andere davon abweichen. Für Foucault ist das kein bloßer Zufall oder nur ein unhöflicher Typ, sondern ein sozialer Mechanismus: Wiederholung schafft Normalität. Und das, was wir für „normal“ halten, beeinflusst unser Denken und Handeln.

Eva Illouz — Attraktivität als emotionales Kapital

Illouz würde fragen: Was zählt hier als Ressource? In unserer Kultur ist Attraktivität eine Art soziales Kapital: Sie generiert Aufmerksamkeit, öffnet Türen und verschafft manchmal Autorität. Wenn eine Person einzelne Frauen* hervorhebt und andere abwertet, ordnet sie Menschen nach wahrgenommenem Wert. Das ist eine Verteilung von ökonomisch anmutenden Gütern — nur dass die Güter hier Anerkennung, Netzwerke und Zugang sind. Der Kommentar ist damit auch eine kleine ökonomische Handlung: Er entscheidet, wo emotionale und soziale Investitionen hingehen.

Pretty Privilege: Was ist das?

Pretty Privilege bezeichnet die gesellschaftlichen Vorteile, die Menschen aufgrund einer als „hübsch“ gelesenen Erscheinung erhalten — mehr Aufmerksamkeit, Vertrauen, bessere Chancen oder ein Nachsehen bei Fehlverhalten. Es ist keine bloße Nettigkeit, sondern soziales Kapital.

Wie es praktisch wirkt:
Pretty Privilege zeigt sich bei Personalentscheidungen, Gehalt, Sichtbarkeit und Behandlung im Alltag. Die direkten Vorteile, die die Zuschreibung „hübsch“ mit sich bringen, lassen sich sogar messen.

Was Eva Illouz dazu sagt:
Illouz analysiert, wie Liebe, Begehren und Emotionen durch Konsum- und Marktlogiken geformt werden: Attraktivität wird zu einem kulturellen/ökonomischen Phänomen.

Wo sich die Konzepte decken:
Beide sehen, dass Aussehen Kapital ist: Attraktivität produziert soziale/ökonomische Vorteile und wird durch kulturelle Bilder, Märkte und Institutionen verstärkt.

Wo sie anders funktionieren:

  • Pretty Privilege betont kurzfristige Vorteile und Bias auf individueller Ebene (Wer wird bevorzugt behandelt?).
  • Illouz geht tiefer in die kulturelle/ökonomische Vermittlung: wie Medien, Märkte und Diskurse das Begehren formen und so Attraktivität langfristig als „Wert“ produzieren — also eher eine systemische Analyse.

Pretty Privilege beschreibt das sichtbare Ergebnis (wer profitiert), Illouz erklärt die tieferliegenden Strukturen dahinter.

Judith Butler — Performanz und normativer Zwang

Butler würde betonen, dass solche Zuschreibungen nicht nur beschreiben, sondern herstellen. Gender und Schönheit sind Performanzen, also wiederholt ausgeführte Handlungen, die Normen stabilisieren. Wer sagt „du bist hübsch“, vollzieht die Rolle des Bewertenden mit Blick und Urteil. Die wiederholte Performanz macht Normen real, nicht weil sie objektiv wären, sondern weil sie sprachlich und praktisch immer wieder erzeugt werden. Das kann zur normativen Gewalt werden: nicht unbedingt körperlich, aber wirksam.

Was mir das zeigt — und was euch das sagen könnte

Diese Perspektiven zeigen: Der Kommentar ist nicht nur Geschmack. Er ist:

  • Normstabilisierend (Foucault): Er bestätigt, welche Erscheinungen erwünscht sind.
  • Ressourcenzuteilend (Illouz): Er verteilt Aufmerksamkeit und Zugang.
  • Performativer Zwang (Butler): Er reproduziert Rollen und Machtpositionen.

 

Intentionsfrage: Nett gemeint, reicht das?
Intention und Wirkung sind zwei Paar Schuhe. Natürlich kann jemand etwas nett meinen. Aber nette Intentionen sind keine Impfung gegen das Reproduzieren von Normen — und Normen können Schaden anrichten. Ein Kompliment, das andere abwertet, wird schnell ein Instrument sozialer Ordnung. Deshalb reicht ein entschuldigendes „war doch nur nett gemeint“ nicht, wenn der Effekt Exklusion oder Entwertung fördert. (Na, habt ihr auch das altbekannte „Man darf doch wohl noch Komplimente machen!“ im Ohr?)

Es gibt kein Recht auf Komplimente

Wer sind die Gewinner*innen solcher Komplimente? Die, denen Attraktivität als Kapital zugeschrieben wird — mehr Sichtbarkeit, leichterer Zugang zu Ressourcen.
Und die Verlierer*innen? Jene, die nicht in dieses enge, von Menschen (meistens endo cis* Männern) gemachte Bild von „hübsch“ passen. Sie werden unsichtbar, entwertet oder auf sekundäre Rollen reduziert. Und das passiert vor allem Frauen*. Das lässt schon der Duden-Eintrag zum Wort „hübsch“ vermuten. Es gibt dort eine Begriffswolke zu typischen Verbindungen. Dort findet man keine männlich gelesenen Begriffe, dafür aber Blondine, Mädel, Mädchen, Frau und Sängerin.

Was konkret in der Interaktion passiert

Wenn ein solches „Kompliment“ fällt:

  • Die Sprecher*in beansprucht Deutungshoheit: „Ich bestimme, wie du gesehen wirst.“
  • Die Gruppe übernimmt die Markierung oft stillschweigend: Andere sehen dich nun durch diese Linse.
  • Die markierte Person muss sich erklären, verteidigen oder anpassen, ihr Handeln wird beeinflusst.

Zuschreibungen ohne Einverständnis haben reale Konsequenzen. Nicht jede Bewertung ist ein Übergriff. Aber Bewertungen, die Rollen und Chancen verschieben, sind es. Übergriff ist hier nicht nur physische Grenzverletzung; es ist die Besitznahme der Interpretation über Körper und Rolle. Also ja, man darf noch Komplimente machen. Man sollte nur vorher nachdenken.

"Ja, man darf noch Komplimente machen. Man sollte nur vorher nachdenken."

Ein Mikro-Instrument der Macht

Die Zuschreibung, wer „hübsch“ ist und wer nicht, ist ein Mikro-Instrument der Macht: klein, beiläufig, aber sehr wirksam. Sie zeigt, wie Normen, Gefühle und Performanzen eng miteinander verknüpft sind. Wenn ich verstehen will, warum mich der Kommentar unter meinem letzten Eintrag so beschäftigt hat, muss ich diese Verknüpfungen sehen und benennen.

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(Mach das, Wissen ist Macht!)

Der Beitrag Swantjes Sexismus-Tagebuch — Eintrag 1 erschien zuerst auf flintastisch.de.

Published — 31. August 2025 Verlage und Verbände

Swantjes Sexismus-Tagebuch — Eintrag 0

Von: Swantje
31. August 2025 um 11:02

Ich arbeite in einem kleinen, liebevoll geführten Brettspielverlag. Als einzige Frau. Lange Zeit habe ich gedacht wie meine Kollegen: „Das Geschlecht ist doch egal. Wir sind alle ein Team.“ Das stimmt — aber eben nicht ganz.

Worin der Unterschied liegt

Ich liebe meine Kollegen — ABER

Meine Kollegen kennen nicht die Angst, abends allein im Dunkeln nach Hause gehen zu müssen. Sie werden nicht beim Joggen angehupt, niemand kommentiert ihren Körper auf offener Straße, und ihre Aussagen werden oft ernster genommen.

Ich erlebe das anders. Einmal hat ein fremder Mann im Bus neben mir angefangen, seinen Penis zu reiben. Ja, ernsthaft! Dazu hat niemand etwas gesagt — aber das Thema behalte ich für ein anderes Mal.

In diesem Tagebuch will ich erklären, warum ich mich als Frau in überwiegend männlichen Umfeldern oft unsicher und unwohl fühle. Ich schreibe aus meiner Perspektive: subjektiv, als Swantje. Ich  kann nicht für alle FLINTA*s sprechen – nur aus meiner Perspektive als weiße cis-Frau. Vielleicht hast du selbst ein Tagebuch? Oder fängst jetzt eines an? Ich würde mich freuen, davon zu lesen.

Ehrlich: Ich mag meine Kollegen. Manche mehr als andere, aber im Großen und Ganzen sind sie großartig. Trotzdem fühle ich mich nicht immer komplett dazugehörig. Es gibt Situationen bei der Arbeit und auf Messen, in denen deutlich wird, dass die Erfahrungswelt einer Frau anders ist als die eines Mannes. Und das macht einen Unterschied.

Ich möchte erzählen: davon, wie es ist, wenn mein Hintern wichtiger scheint als meine Worte. Wie es ist, wenn mein Körper öffentlich kommentiert wird. Wie es ist, abends im Park vor jedem Mann auf der Hut zu sein. Vielleicht wird so klarer, warum Dinge, die für meine Kollegen kaum merkbar sind, für mich einen großen Einfluss haben.

Berlin Brettspiel Con —
und das Kompliment, das keins war

Bei der Berlin Brettspiel Con haben wir als Verlag Spielrunden von Blood on the Clocktower betreut — organisatorisch, damit die Runden nicht überlaufen. Ich habe regelmäßig neue Gruppen hereingelassen. Irgendwann kommt ein Mann auf mich zu — schwarzes T-Shirt, kurze Haare, etwas älter als ich — und sagt: „Na, bist du nicht viel zu hübsch für Blood on the Clocktower?“

Vielleicht hat er sich charmant gefühlt? Man weiß es nicht. Ich fand es nicht charmant und habe ihn gebeten, zu gehen und nie wieder zu kommen. Er fand das übertrieben. „Ich habe dir doch nur ein Kompliment gemacht.“ Standardantwort. Kenne ich.

Mit etwas Abstand bin ich nicht mehr wütend, eher genervt. Perfekt, um zu erklären, warum er mit meiner Reaktion leben muss. Ich bin nicht dafür da, dass er sich gut fühlt.

Warum das kein harmloses Kompliment war

  1. Arbeitskontext: Ich bin in meinem beruflichen Umfeld, trage ein Namensschild und arbeite. Wie ich aussehe, ist irrelevant. Mein Aussehen ist nicht dafür da, andere zu erfreuen — schon gar nicht ungefragt kommentiert zu werden. Wenn du wirklich etwas Nettes sagen willst: Frag vorher. Ein einfaches „Ist es okay, wenn ich dir ein Kompliment mache?“ — das tut nicht weh und respektiert Grenzen.  Das bedeutet aber auch, dass du mit einem Nein leben können musst.
  2. Kein Anspruch auf Zustimmung: Es gibt kein Grundrecht auf Komplimente. Du darfst meine Optik bewerten — aber ich bin nicht verpflichtet, das zu akzeptieren oder mich darüber zu freuen. Deine Aufmerksamkeit ist kein Ritterschlag.
  3. Aussehen vs. Kompetenz: Mein Aussehen hindert mich nicht daran, komplex zu denken oder Spiele zu spielen. Es gibt keine Attraktivitäts-Türsteher*innen, die mich abhalten. Ich erledige meine Arbeit — trotz der Bürde des Aussehens. 
  4. Die eigentliche Kränkung: Viel problematischer ist, dass Menschen offenbar glauben, mein Aussehen mache mich weniger fähig. Das Verhalten hinter dem „Kompliment“ war Ausdruck von Arroganz und fehlender Empathie: Er hat mich nicht als Vertreterin eines Verlags gesehen, sondern als hübsches Ding, das seiner Aufmerksamkeit würdig ist.

Gesellschaftliche Muster: Warum so ein Spruch mehr sagt als er vorgibt

Wenn mir jemand auf einer Con ins Gesicht sagt: „Du bist viel zu hübsch für dieses Spiel“, dann klingt das auf den ersten Blick vielleicht wie ein netter Versuch, ein Gespräch zu beginnen. Ist es aber nicht. Und ich habe dann auch keine Lust auf ein Gespräch. Solche Sätze packen mich in eine Schublade: zuerst Körper, dann Persönlichkeit, Kompetenz und Erfahrung kommen an zweiter Stelle — wenn überhaupt. Dieser Satz ist nicht in seinem singulären Auftreten verletzend. Das Problem ist, dass das kein Einzelfall ist: Das ist Alltag. Unsere Gesellschaft misst Frauen häufig mehr am Aussehen als an dem, was sie tun oder können. Unter dem Deckmantel von Höflichkeit wird so beiläufig abgesprochen, dass Frauen in Bereichen wie Beruf, Hobby oder Öffentlichkeit gleichwertig mit Männern agieren können.

Kurz: Das „Kompliment“ reduziert. Es entzieht mir die berufliche Identität im Moment, in dem es fällt — und das ist verletzend, weil es nicht meine Realität trifft. (Diese Muster sind nicht neu in der Forschung: Alltagssexismus, Objektifizierung und die Reduktion von Frauen auf Erscheinung werden vielfach dokumentiert.)

In der Brettspielszene: Wie sich die Muster konkret zeigen

Und ja — diese gesellschaftlichen Muster finden sich auch in der Brettspielwelt. FLINTA*s sind in Design, Entwicklung und auf den großen Preislisten deutlich unterrepräsentiert; das hat z. B. Elizabeth Hargrave thematisiert und mit Zahlen belegt. Es sind nicht nur Einzelfälle, es ist ein Muster: wenige Autor*innen, wenige Sichtbarkeits- und Förderstrukturen, und dadurch ein Pipeline-Problem, das auf allen Ebenen wirkt.

Gleichzeitig tauchen in Spielen Illustrationen, Klischees und Mechaniken auf, die stereotype Bilder bestärken — das wurde zuletzt bei Veröffentlichungen und Kontroversen deutlich diskutiert. In Community- und Vereinsstrukturen gibt es immer wieder Gatekeeping-Momente: „Das ist eher was für Jungs“ (Kotz!) oder unterschwellige Annahmen, dass FLINTA*s weniger wissen und sich dadurch länger beweisen müssen. All das sorgt dafür, dass FLINTA*s öfter aus gesellschaftlichen Räumen gedrängt oder aufgrund ihres Aussehens kommentiert werden —anstatt als vollwertige Mitspieler*innen und Kolleg*innen wahrgenommen zu werden.

"Das Problem ist, dass das kein Einzelfall ist: Das ist Alltag. "

Wie beide Ebenen zusammenwirken

Gesellschaftliche Rollenbilder und die Strukturen in der Szene befeuern sich gegenseitig. Wenn die allgemeine Erwartung lautet, Frauen seien „zuerst Körper“, dann werden Verlage, Jurys,  Communitys und Illustrator*innen unbewusst nach diesen Kategorien handeln — sei es bei der Auswahl von Autor*innen, beim Marketing oder bei gestalterischen Entscheidungen. Umgekehrt verstärken dann problematische Spiele, unreflektierte Community-Statements und fehlende Sichtbarkeit von FLINTA*s genau das gesellschaftliche Narrativ, dass FLINTA*s „nicht richtig“ in Fachrollen sehen will.

Deshalb ist ein einzelner Spruch wie „zu hübsch für…“ nicht harmlos. Auch nicht charmant. Auch nicht nett. Er sitzt an der Nahtstelle zwischen individuellem Verhalten und struktureller Erwartung — und ist deshalb symptomatisch für etwas Größeres: ein System, das FLINTA*s weniger Raum zur Teilhabe und weniger Anerkennung ihrer Kompetenzen zugesteht.

Wo du dich weiter informieren kannst

(Mach das, Wissen ist Macht!)

1. Elizabeth Hargrave – Threads & Interviews

Hargrave hat das Problem der Unterrepräsentanz in sichtbareren Zahlen benannt (z.B. zu Spiel des Jahres-Nominierungen). Gut zum Verstehen, wie ein Branchen-Insider das Pipeline-Problem erklärt.

Mollie Russell: Wingspan creator highlights lack of diversity in board game award.

Elizabeth Hargrave: Women & Nonbinary Board Game Designers.

2. Wissenschaftliche Artikel/Studien zu Sexismus in Tabletop-Kulturen

Forschung wie „Sexism, Stereotypes and Subcultural Capital in Board Gaming“ erklärt das Phänomen systematisch — also nicht nur Einzelfälle, sondern Mechanismen. Hervorragend, wenn du tiefer in Theorien und Studienergebnisse einsteigen willst.

Ryan Scoats & Marcus Maloney: ’Oh you’re really good for a girl’: Sexism, Stereotypes and Subcultural Capital in Board Gaming.

PDF-Version: Ryan Scoats & Marcus Maloney: ’Oh you’re really good for a girl’: Sexism, Stereotypes and Subcultural Capital in Board Gaming.

3. Spielpunkt.net – Debatten & Beispiele aus der Szene (DE)

Für deutschsprachige Fälle und Diskussionen ist Spielpunkt eine gute Quelle, weil sie Kontroversen dokumentiert und Verlagssicht sowie Community-Reaktionen zusammenbringt.

André Volkmann: Stereotype Brettspiele? Tukdatu löst Rassismus-Diskussion aus. (Spielpunkt.net)

4. Community-Plattformen & Diskussionsforen (BoardGameGeek, FLINTA*stisch, wo auch immer du dich rumtreibst!)

Für Stimmen aus der Szene selbst (Erfahrungsberichte, Beispiele, Debattenverlauf) sind BGG-Threads und spezialisierte Foren unschlagbar. Dort siehst du, wie Diskussionen wirklich laufen — und kannst auch aktiv teilnehmen.

BoardGameGeek Community: Women and Gaming – Active | Forums (BoardGameGeek).

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