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Published — 15. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Wenn die Öko-Tüte zerfällt: Stonemaires Nachhaltigkeitsexperiment und seine Lehren

Wenn die Öko-Tüte zerfällt: Stonemaires Nachhaltigkeitsexperiment und seine Lehren

Ein Verlag wollte Tüten, die von selbst verschwinden, und scheiterte am Material, nicht an der Absicht: Das Reddit-Foto einer zerfallenen Charterstone-Box ist die späte Quittung für ein Experiment aus dem Jahr 2021.

Am 6. September 2026 postete u/William_Knott auf Reddit ein Foto aus einer Charterstone-Box: keine der kleinen Tüten war ganz geblieben. „I can see why Stonemaier gave up on the environmentally-friendly bags" heißt der Titel des Posts, und er klingt nach frischer Meldung, obwohl die Geschichte drei Jahre alt ist. Der Abschied von den biologisch abbaubaren Beuteln fiel schon Ende 2023. Der späte Post taugt trotzdem als Rückblick, denn er führt zu einem ehrlichen Versuch, einem ungeeigneten Material und einer deutschen Entsorgungsrealität, in der diese Tüten selbst intakt falsch gewesen wären.

Stonemaier-Tüten
2021
offizieller Umstieg auf abbaubare Beutel
9.11.2023
öffentliche Stopp-Bestätigung im Blog
über 1 %
Kunststoffanteil, ab dem Kompost nicht mehr als verwertbar gilt (Stand 2025)
6.9.2026
Reddit-Foto der zerfallenen Box
VerlagStonemaier Games
PersonenJamey Stegmaier (antwortet seit 2023 persönlich auf Nutzerberichte), u/William_Knott (Reddit-Foto vom 6. September 2026)
DatenUmstellung angekündigt 2.9. und 8.11.2021 · Stopp bestätigt 9.11.2023 · Normalplastik formal 3.12.2023 · Begründungsartikel 15.1.2024
Betroffen laut NutzerberichtenWingspan, Tapestry, Viticulture: Essential Edition, Rolling Realms, Scythe; Charterstone nur als Foto-Befund
Nach dem StoppNormalplastik in reduzierter Menge, Papier-Umwicklung für Karten; als Einweg-Relikt bleibt die Außen-Schrumpffolie
Deutsche Entsorgungslageabbaubare Plastikbeutel nicht in die Biotonne, Kompostieranlagen können sie nicht von normalem Plastik unterscheiden (UBA)
Regelndie Norm EN 13432 gilt nur unter Industrie-Kompost-Bedingungen (DUH), die EU-Verpackungsverordnung ist seit 12.8.2026 verbindlich
Mechaniken: Branche Nachhaltigkeit Material Wingspan Stonemaier Games

Das Versprechen: Tüten, die nicht zerfallen

Begonnen hat die Geschichte im Stonemaier-Blog. In der Reihe „Are Our Games Eco-Friendly?" arbeitete sich der Verlag 2021 durch sein Material. Teil 1 vom 2. September kündigte an, für Aufbewahrung nur noch abbaubaren Kunststoff zu verwenden. Teil 2 vom 8. November machte daraus eine Umstellung: Alle neuen Spiele und alle Wiederauflagen ersetzten ihre Plastikbeutel durch biologisch abbaubare. Die Änderung, heißt es dort, sei „surprisingly expensive" gewesen, also überraschend teuer; darum wurde gleich die Zahl der Beutel reduziert. Über die Haltbarkeit schreibt Jamey Stegmaier im Blog:

"These bags are fully functional - they're not going to disintegrate or get all goopy." [Übersetzung: Diese Beutel sind voll funktional - sie werden sich nicht auflösen oder ganz schmierig werden.]

Genau das trat ein, bloß andersherum. Was in den Beuteln steckt, blieb lange vage: Erst der Begründungsartikel von 2024 lieferte die Materialinfo: Die Beutel seien „typically sourced from corn", stammten also meist aus Mais. Von PLA, dem üblichen Kunststoff aus Stärke, war offiziell nie die Rede. Die ersten Zweifel meldete der Verlag selbst: Am 2. August 2023 räumte Stegmaier im Kommentarfeld des Blogeintrags „Word of Mouth" für Expeditions ein, dass die Beutel „tend to tear at the top", also oben einreißen. Sie seien „a component we've used for a few years" - wann genau die ersten Spiele sie bekamen, ist bis heute undokumentiert.

Der Stopp: Ende 2023, mit Ansage

Zum offenen Bruch kam es im November 2023. Unter dem Blogeintrag über Wingspans Öko-Umbau meldete Kourt Bacon, die Tüten eines frisch gekauften Wingspan seien „tattered beyond use", unbrauchbar zerfetzt. Darauf schreibt Stegmaier am 9. November 2023 auf dem Blog:

"We switched to biodegradable bags for a while, but many of them don't seem to have any durability. The good news is that games (and our lives) are full of plastic bags to use instead, and we've stopped making that type of bag until we can find a better eco-friendly option." [Übersetzung: Wir haben eine Zeit lang biologisch abbaubare Beutel genutzt, aber viele von ihnen scheinen keinerlei Haltbarkeit zu haben. Die gute Nachricht ist, dass Spiele (und unser Leben) voller Plastikbeutel sind, die man stattdessen nehmen kann, und wir haben aufgehört, diese Art Beutel herzustellen, bis wir eine bessere umweltfreundliche Möglichkeit finden.]

Am 3. Dezember 2023 stand dieselbe Erkenntnis als Update im Beitrag selbst: Die Haltbarkeit habe „not been up to our standards", man sei auf „regular plastic bags (but only a necessary quantity)" umgestiegen, also Normalplastik, immerhin in verkleinerter Menge. Der Artikel vom 15. Januar 2024 machte daraus eine Materialdiagnose: maisbasierte Beutel seien „much less durable and much easier to tear, rendering them useless", schlicht unbrauchbar. Auf BGG ergänzte Stegmaier am 10. Juni 2024 die Szene: Die Beutel seien „falling apart way too fast, often before the customer even opened the box"; man suche weiter nach Alternativen.

Die Meldungen rissen danach nicht ab. Seit 2023 berichten Spielende auf BoardGameGeek und Reddit über zerfallende Beutel bei Wingspan, Tapestry, Viticulture: Essential Edition, Rolling Realms und Scythe, oft bei Neuware, nicht nur bei alten Boxen. Auf der Wingspan-Produktseite verwies der Verlag am 1. August 2024 auf den Bestand: „recently switched to normal plastic bags"; als Ersatz tauge, wörtlich, „any spare plastic bag will do just fine". Als ein Nutzer im Juli 2025 die zerfaserten Zip-Beutel seiner Viticulture-Box meldete, antwortet Jamey Stegmaier auf BGG:

"This is common. For about a year we tried using biodegradable bags...and then this started happening. We stopped using them around 2 years ago." [Übersetzung: Das ist üblich. Etwa ein Jahr lang haben wir biologisch abbaubare Beutel genutzt ... und dann fing das an. Wir nutzen sie seit etwa zwei Jahren nicht mehr.]

Als Faktor gilt Feuchtigkeit. Wie unterschiedlich die Beutel überstanden, schreibt eine Kommentierende unter dem Reddit-Post:

"My Charterstone bags held up fine for years, but a friend in a more humid climate opened his copy and they basically crumbled the same way." [Übersetzung: Meine Charterstone-Beutel hielten jahrelang einwandfrei, aber ein Freund in einem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit öffnete sein Exemplar, und sie fielen im Grunde genauso auseinander.]

Ganz öko war auch die Zeit nach dem Stopp nicht: Karten werden seit Dezember 2024 mit Papier umwickelt, und als einziges nicht abbaubares Einwegprodukt, so Stegmaier am 25. Dezember 2024, bleibe die Schrumpffolie außen an der Box. Ob in einer bestimmten Box je Eco-Beutel steckten, hat der Verlag nie dokumentiert. Auch das Charterstone-Foto bleibt damit ein Nutzerbefund, kein Verlagsnachweis.

 

Der deutsche Dreh: selbst intakte Tüten wären verbrannt worden

Wichtig für die deutsche Debatte: Selbst funktionierende Beutel wären hierzulande im System gescheitert. Das Umweltbundesamt hält fest: Abbaubare Plastikbeutel gehören nicht in die Biotonne, weil Kompostieranlagen sie nicht von normalem Plastik unterscheiden können; sie werden aussortiert und verbrannt. Das Bundesumweltministerium nennt kompostierbare Verpackungen in seiner FAQ keine gute Alternative, denn Kunststoffreste im Kompost ließen sich nicht sicher ausschließen. Die Deutsche Umwelthilfe zeigte im Produktecheck: Als kompostierbar gilt ein Material nach Norm EN 13432 nur unter Idealbedingungen industrieller Kompostierung. Und seit Mai 2025 gilt nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe die aktualisierte Bioabfallverordnung: Enthalten Bioabfälle mehr als ein Prozent Kunststoff, gilt der gewonnene Kompost nicht mehr als verwertbar. Die Öko-Tüte war damit doppelt am falschen Ort: im Regal zu fragil, in der Tonne fehl am Platz.

Solche Zielkonflikte sind kein Stonemaier-Problem allein. Roger Lewin analysierte am 14. August 2026 auf Teilzeithelden die Nachhaltigkeit der Tabletop-Produktion, nannte den Stonemaier-Umstieg ausdrücklich und warnte: „Das FSC-Zeichen auf einem Spiel garantiert nicht, dass jeder Papierbestandteil zertifiziert ist." Seit dem 12. August 2026 ist zudem die EU-Verpackungsverordnung verbindlich. Bemerkenswert bleibt an Stonemaier vor allem die offene Dokumentation: Der eigene Begründungsartikel von 2024 ist offener als viele Nachhaltigkeitsbroschüren der Branche. Massenfertigung, heißt es dort, sei prinzipiell nicht nachhaltig; Öko-Komponenten kosten mehr, ohne dass die Preise stiegen; und eine eigene, von außen ungeprüfte Kundschaftsbefragung habe ergeben, dass über 90 Prozent der Kundschaft grüne Bemühungen honorieren.

Wer heute über Öko-Verpackungen für Spiele entscheidet, muss deshalb zwei Fragen beantworten: Halt das Material ein Spieleleben lang? Und kommt es in den Tonnen der Länder an, in denen die Spiele landen? Die zerfallene Charterstone-Box von 2026 ist weniger eine Spottmeldung als ein Lehrstück über Materialien, die beiden Anforderungen nicht standhielten.

Quellen

Des einen Müll ist des anderen Schatz

Schnick Schnack & Schmuck

Ich habe im Juni einen Artikel über ein zu der Zeit laufendes Projekt der Spieleschmiede geschrieben und mich damit schwer getan, eine Übersetzung für “Trinket Trove” vorherzusagen. Das Team von Mirakulus hat, wie ich finde, mit “Schnick Schnack & Schmuck” einen sehr eingängigen und passenden Titel gefunden.

Es kann nur einen geben, aber dafür in verschiedenen Versionen

Excalibur

Die B-Rex-Tage 2026 in Merseburg boten mir die Möglichkeit, ein Spiel auszuprobieren, bei dessen Kampagne in der Spieleschmiede ich durchaus versucht war, aber mich dann doch gegen eine Unterstützung entschied. Mir ist kein Spiel bekannt, was besser dorthin gepasst hätte, schließlich wurden für die Collector’s Edition gleich drei 20 cm lange Schwerter aus Metall “geschmiedet”.

Published — 14. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Magic als Rentenplan? Was alte Kartons plötzlich wert sind

Magic als Rentenplan? Was alte Kartons plötzlich wert sind

Auf BoardGameGeek durchwühlen ehemalige Magic-Spielende alte Kartons und finden kleine Vermögen; die Redaktion prüft sie gegen echte Zahlen, Euro-Preise und das Finanzamt.

Rund fünfundzwanzig Jahre hatte MWChapel2 kein Magic mehr gespielt. Als ihn sein Sohn bat, aus einer alten 5th-Edition-Box ein Geschenkdeck für dessen besten Freund zu bauen, hielt der Vater eine Karte für 2,49 Dollar. Vom Sohn kam ein klares: NO, Two hundred and forty nine dollars. Bei dutzenden Karten stand am Ende ein Geschenkdeck für rund 200 Dollar. Und eine Frage, die seitdem durch den Thread geistert: Wie viele alte Kartons sind eigentlich ein Sparkonto mit Wartezeit?

Fakten
249 USD
Dollar kostete die Karte, die MWChapel2 für 2,49 Dollar hielt (BGG-Thread)
+62 %
Tabletop-Wachstum im Hasbro-Geschäftsjahr 2025
56.100 €
Black Lotus (Alpha), günstigstes Angebot auf Cardmarket, Stand 3. Juli 2026
76 %
der ausgereiften Sets mit Wertzuwachs in 90 Tagen (TCGIndex, Einzelquelle)
Mechaniken: Branche Community Sammelkarten

Fundstücke: Vom Dachboden in die Preisliste

MWChapel2 hatte dem Kind sein 200-Dollar-Deck gebaut und wollte nur noch wissen, was in seinen eigenen Kisten liegt; beschriftet mit dem Hinweis 'IN CASE OF FIRE, SAVE ME'. Die Antwort der Community: womöglich deutlich mehr als erwartet. schreibt MWChapel2 auf der BGG-Plattform:

"I mean, Jesus...what the hell is going on with MtG? And I haven't even cracked open my earlier boxes of Magic." [Übersetzung: Ich meine, Jesus ... was zur Hölle ist hier mit Magic los? Und meine früheren Kartons habe ich noch gar nicht geöffnet.]

Deutlicher wird es nur bei craw-daddy. Er verkaufte vor einigen Jahren die Sammlung seiner Frau und die eigene: rund 10.000 Karten, meist einzeln, der Rest als Bundles. Nach Auktionsgebühren, Versand und Versicherung blieben etwa 43.000 Dollar. schreibt craw-daddy auf der BGG-Plattform:

"Not exactly retirement money, but I never had any of the “Power 9”, and only had a few Unlimited cards" [Übersetzung: Nicht gerade Rentengeld, aber ich hatte nie eine der „Power 9“, und nur ein paar Unlimited-Karten.]

Und dann ist da noch acehawkster1973. schreibt acehawkster1973 auf der BGG-Plattform:

"I sold my dual lands to pay towards my eldest daughters wedding." [Übersetzung: Ich habe meine Dual Lands verkauft, um die Hochzeit meiner ältesten Tochter mit zu finanzieren.]

Dazu liefert acehawkster1973 gleich den nüchternsten Satz des Threads: Für eine Karte, die online mit über 2.000 Pfund notierte, bekam er 700 Pfund, denn beim Onlineverkauf gewinnt meist der Schnellste. Listenpreis ist nicht Verkaufspreis. adel9591 erinnert außerdem daran, dass aus der Alpha-Edition inzwischen selbst einfache Länder über 50 Dollar kosten; sein Rat, teure Stücke über einen Nachtrag zur Hausratversicherung abzusichern, stammt aus der Community, nicht von uns. Und ja, durch den Thread zieht sich der Running Gag vom Banana Stand, dem Versteck der alten Kisten: „In case the Banana Stand ever burns down“, sprich: Diebe und Brandstifter mögen das Sparschwein verschonen.

 

Warum alte Karten plötzlich Geld wert sind

Wer den Thread liest, bekommt die Markterklärung gleich mitgeliefert - schreibt asmallcat auf der BGG-Plattform:

"it's magic's list of cards never to be reprinted that is really the cause of older cards being absurdly expensive" [Übersetzung: Es ist Magics Liste der Karten, die nie nachgedruckt werden, die ältere Karten absurd teuer macht.]

Gemeint ist die Reserved List: die Zusage von Wizards of the Coast, die Karten auf dieser Liste nie in funktional gleicher Form neu aufzulegen. Sie wurde 1996 verkündet, zuletzt 2010 überarbeitet; an der Liste selbst stand 2002 die letzte Änderung. Die These, Wizards habe die Liste 2024 umdefiniert, trägt keine belastbare Quelle. Viele der geschützten Karten stammen aus den ersten Jahren nach 1993, und sie sind im populären Format Commander erlaubt, das praktisch die ganze Magic-Historie zulässt. toadheart führt die Preise im Thread außerdem auf die endlosen Spielvarianten und eine Kultur, Sammelkarten als Spekulationsanlage zu behandeln; beides nehme seit der Pandemie Fahrt auf. asmallcat ergänzt im Thread: Spekulanten nutzten die Verknappung der Reserved-List-Karten gezielt aus und kauften große Mengen auf.

Dass dahinter kein Flohmarkt mehr steht, zeigen die Firmenzahlen. Im Geschäftsjahr 2025 kam das Segment Wizards of the Coast auf 2.186,9 Millionen Dollar Umsatz, 45 Prozent mehr als im Vorjahr; das Tabletop-Geschäft wuchs um 62 Prozent, wie BoardGameWire am 11. Februar 2026 über die Hasbro-Bilanz berichtete. Die Marke Magic bezifferte Hasbro in der Telefonkonferenz auf rund 1,72 Milliarden Dollar Jahresumsatz (plus 59 Prozent), rund 37 Prozent des Konzerngeschäfts; diese Zahl ist eine Hasbro-Angabe aus dem Earnings Call, belegt über die Presse. Im ersten Quartal 2026 wuchs das Segment um 25,9 Prozent auf 582 Millionen Dollar, und Finanzchefin Gina Goetter zufolge trägt Wizards den Rest des Konzerns praktisch allein.

Wie geordnet sich die Preise bewegen, hat die Preisdienst-Seite TCGIndex gemessen (Stand 10. Juli 2026, eine Einzelquelle): Von 394 ausgewerteten Sets galten 300 als ausgereift; 76 Prozent davon legten in 90 Tagen zu, im Schnitt 8 Prozent pro Set. Die Entwicklung sei breit und stabil, kein Hype. Nur die Produktionsjahre um die Jahrtausendwende kommen nicht mit, die Analyse nennt sie einen „value graveyard“, einen Wertefriedhof. Einen Nachfrage-Booster liefert der Hersteller selbst: Das Fan-Format Pre-Modern, 2012 für Karten vor dem Rahmenwechsel von 2003 erfunden, ist seit dem 25. Februar 2026 offiziell auf Magic Online. Und laut ICv2 vom 24. Oktober 2025 lagen die Backlist-Umsätze, also die mit älteren Sets, bereits im dritten Quartal 2025 um 70 Prozent über dem gesamten Vorjahr.

Wer jetzt nur Chance liest, sollte die andere Hälfte der Berichterstattung kennen. Das Wall Street Journal schrieb im September 2025 über Sammelkarten als 'risky speculation', freilich über Pokémon, nicht über Magic; die Parallele ist unübersehbar. CNBC warnte am 29. März 2026, bei Sammelkarten könnte es ein 'Beanie Baby-Ding' werden, also ein Wertvergnügen wie die Plüschtiere der Neunziger, deren Preise einst über Nacht verdampften. Dazu kommen die Risiken des Handelsalltags: Nachdruck, Bann, Fälschungen. Und wer nicht selbst verkauft, sondern an Ankaufsdienste gibt, bekommt laut dem deutschsprachigen Guide des Ankaufhändlers Big O Cards (22. Juli 2025) meist nur 70 bis 75 Prozent des Listenwerts; Preise aus Scanner-Apps gibt der Markt ohnehin selten her.

 

Deutschland: Euro-Preise, Warentest, Finanzamt

In Deutschland läuft der Handel über Cardmarket: 2007 von dem damals 20-jährigen Magic-Spieler Luis Torres gegründet, heute Europas größte TCG-Handelsplattform mit Sitz in Berlin. Das Transaktionsvolumen gab Geschäftsführer Robert Giel 2026 im Forbes-Interview mit 417 Millionen Euro an, dazu 735.000 aktive Kaufende und 115 Mitarbeitende. Das ist der Bruttowarenwert aller Verkäufe, nicht der Umsatz der Firma.

Was die Klassiker in Euro kosten, zeigt eine Preislisten-Auswertung von Three for One Trading (Stand 3. Juli 2026, günstigstes Angebot): Black Lotus aus der Alpha-Edition ab 56.100 Euro, die Beta-Fassung ab 21.000 Euro, Unlimited ab 10.995 Euro. Ein seriell nummerierter Elven-Sol Ring aus Der Herr der Ringe stand bei bis zu 108.243,94 Euro.

Dass Preisliste und Verkaufserlös zwei Welten sind, erlebte acehawkster1973 mit seinen 700 Pfund; das deutsche Beispiel liefert Das Investment mit der Karte Platinum Angel: Angebote zwischen 900 und 3.000 Euro, letzter realer Verkauf 550 Euro. Auf dem deutschen Magic-Forum formuliert Moderator Nekrataal die Regel dahinter pointierter - schreibt Nekrataal auf mtg-forum.de:

„Wer Non Reserved List Karten als langfristiges Anlageobjekt versteht, hat den Markt nicht verstanden."

Und die Verbraucherschützer? Stiftung Warentest, deren Ratschlag am 28. Juli 2026 auch bei n-tv stand - sagt Philip Chorzelewski bei n-tv:

„Als Geldanlage empfehlen wir den Handel mit Sammelkarten nicht, da es ein rein spekulatives Geschäft ist."

Genannte Risiken: Nachdruck, Bann, Fälschungen, manipulierte Booster. Und falls trotz allem ein Verkauf läuft, interessiert das Finanzamt: Liegen zwischen Kauf und Verkauf weniger als ein Jahr, muss der Gewinn versteuert werden (Paragraf 23 EStG); danach ist er meist steuerfrei. Die 1.000 Euro pro Jahr sind eine Freigrenze, kein Freibetrag, einmal überschritten zählt der ganze Gewinn. Wer regelmäßig und groß handelt, rutscht in die Gewerblichkeit. Das ist ein Hinweis auf die Rechtslage nach Angaben der Kanzlei Herfurtner vom 18. November 2024, keine Rechtsberatung.

Der Thread selbst hat die bessere Bilanzzeile schon geschrieben, kurz vor dem Ende - schreibt TimTam232 auf der BGG-Plattform:

"There are no pockets on a funeral shroud." [Übersetzung: Am Leichentuch gibt es keine Taschen.]

 

Quellen

Published — 13. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Bruno Faidutti und die Box-Öffner: Was Unboxing-Videos wirklich leisten

Bruno Faidutti und die Box-Öffner: Was Unboxing-Videos wirklich leisten

Der Autor von Citadels fragt auf BoardGameGeek, wozu Videos vom Auspacken und Sortieren neuer Spiele gut sein sollen: Die Community kontert mit Betrugscheck, Versionsvergleich und Medienkritik.

Auf BoardGameGeek (BGG), dem Forum der Szene, hat am 10. September der Account faidutti gefragt, warum immer mehr Menschen dabei filmen, wie sie ein Spiel auspacken und die Teile sortieren. Hinter dem Account steht Bruno Faidutti, der Autor von Citadels - ein Name der ersten Stunde, das gibt der Frage Gewicht. Das Forum antwortet ausführlich: 91 Beiträge sind zusammengekommen, und ein großer Teil davon verteidigt die Videos. Mit praktischen Argumenten. Und mit ein paar Stimmen, die über die Frage selbst hinausgehen.

Published — 12. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Bohnanza zurück auf Platz 41 der BGG-Hotness - warum ausgerechnet jetzt?

Bohnanza zurück auf Platz 41 der BGG-Hotness - warum ausgerechnet jetzt?

Ein 29 Jahre altes Kartenspiel kehrt in die Top 50 der BGG-Hotness zurück. Der Auslöser ist eine frische US-Ausgabe, in der aus Bohnen Chilis werden.

Auf der BGG-Hotness-Liste dominiert die Frischware: Die Top 3 heißen Cola Wars, Timespan und Lionwake. Und trotzdem steht am 11. September 2026 ein Kartenspiel von 1997 in den Top 50: Bohnanza, auf Rang 41. Nach Ticket to Ride (2004, Rang 12) ist Uwe Rosenbergs Klassiker der einzige Vor-2005-Titel der Liste und der einzige aus den 90er-Jahren. Warum steigt ein 29 Jahre altes Kartenspiel wieder in die Top 50 auf?

Steamforged Games: Löschungsankündigung im britischen Handelsregister, fünf Tage später zurückgenommen

Steamforged Games: Löschungsankündigung im britischen Handelsregister, fünf Tage später zurückgenommen

Anfang September kündigte das britische Handelsregister die Zwangslöschung von Steamforged Games an, fünf Tage später war das Verfahren eingestellt. Der Jahresabschluss ist weiter überfällig, und über den Büchern liegen Crowdfunding-Zusagen von über 15 Millionen Pfund.

Registerdaten am 11.09.2026 direkt beim UK-Handelsregister abgerufen; Firmen-Statement im Original zitiert, Übersetzungen eigenständig.

An einem Dienstag Anfang September stand für Steamforged Games im britischen Handelsregister die erste Bekanntmachung der Zwangslöschung. Fünf Tage später vermerkte die Behörde, dass das Verfahren eingestellt ist. Das Unternehmen führt sich weiter als "Active", doch der Jahresabschluss liegt seit Juni im Verzug, die Belegschaft ist nach zwei Entlassungswellen kleiner, und sieben Crowdfunding-Kampagnen mit Millionenvolumen sind noch nicht ausgeliefert. Auf der einen Seite ein Statement, das auf eine saubere Weste verweist. Auf der anderen Seite eine Community, die in der Registerakte nachliest.

Published — 11. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Cola Wars: Warum steht ein 4,4-bewertetes Spiel auf Platz 1 der BGG-Hotness?

Cola Wars: Warum steht ein 4,4-bewertetes Spiel auf Platz 1 der BGG-Hotness?

Die BGG-Hotness misst Aktivität, nicht Qualität: Cola Wars liegt wegen einer KI-Kunst-Kontroverse um seine laufende Crowdfunding-Kampagne ganz oben - bei einer Bewertung von nur 4,4 von 10.

Cola Wars thront aktuell auf Platz 1 der Hotness-Liste von BoardGameGeek (BGG). Das ist auf den ersten Blick erstaunlich, denn die durchschnittliche Bewertung des Spiels liegt bei mageren 4,4 von 10 Punkten. Wer beide Zahlen nebeneinanderlegt, wundert sich zu Recht. Die Erklärung steckt weniger im Spiel selbst als in einer Kontroverse, die vor wenigen Tagen durch die Community fegte: dem Vorwurf, die Kampagne nutze unerklärte KI-generierte Kunst.

Ein Schaf gab mir den Auftrag, die Farbe im Wald aufzufrischen

Quest GmbH & Co. KG

Und wenn dieser Titel dich noch nicht verschreckt hat, gehörst du sicherlich zum Zielpublikum von “Quest GmbH & Co. KG”, dem humorvollen Fantasy-Auktionsspiel, bei dem man als ungewöhnlicher Charakter ungewöhnliche Aufträge von ungewöhnlichen Auftraggebern erhält und erfüllt.

Published — 10. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Wenn der Kobold friert - Expedition als Schiebepuzzle

Borealis

Die Bischofsburg in Schkopau am Morgen des zweiten Tages der B-Rex Spieltage: Wir lassen uns “Borealis: Expeditionen in die Arktis” erklären, um es anschließend zu spielen. Die Erklärung war so gut, dass ich mitten in der folgenden Nacht noch in der Lage war,  trotz vieler anderer dazwischen liegenden Neuheiten, die ich dazwischen gespielt habe, es selbst der nächsten Gruppe beizubringen. Vielen Dank an dieser Stelle an Izy stellvertretend für alle anderen Erklärbären, ohne die solche Events nicht möglich wären. Gewonnen habe ich keine der beiden Partien.

Published — 08. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Das Spiel mit dem merkwürdigen Namen, dessen Bedeutung ich erst googlen musste

Yonder

“Wenn ich den Oger nun bei dir Erz sammeln lasse, muss ich mich nicht um seine Verpflegung kümmern und bei dir verhungert ein Zwerg” und ähnliche Gedanken hatte ich beim Spielen von Yonder, einem Arbeiter-Einsetz Spiel mit Arbeitern, die aus einem typischen Fantasy-Setting stammen.

Published — 07. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Crowdfunding-Horror: The Crypto Plug - ein Brettspiel über Krypto, das mit 40 von 50.000 Dollar kämpft

Crowdfunding-Horror: The Crypto Plug - ein Brettspiel über Krypto, das mit 40 von 50.000 Dollar kämpft

Auf Kickstarter hofft The Crypto Plug darauf, 50.000 US-Dollar einzusammeln - ein Brettspiel, das Krypto und Finanzen vermitteln soll. Bislang sind es 40 US-Dollar von zwei Backern, und ein vergessener ChatGPT-Prompt im Storytext hat die Community auf den Plan gerufen.

Das Projekt „The Crypto Plug - The Board Game That Teaches Money" (Das Brettspiel, das Geld erklärt) stammt von Andrew Pick, der auf Kickstarter unter dem Namen „apinvations" auftritt. Versprochen wird ein kompetitives Strategiespiel für zwei bis sechs Personen mit 60 bis 90 Minuten Spielzeit ab 12 Jahren, das Finanz- und Kryptowissen vermitteln will: „Build your crypto empire, dodge Rug Pulls, survive Crypto Winter, and race to the Cold Vault." (Auf Deutsch: „Baue dein Krypto-Imperium, weiche Rug Pulls aus, überlebe den Krypto-Winter und renne zum Cold Vault.") Die Kampagne läuft 60 Tage, startete Ende August oder Anfang September 2026 und endet am 31. Oktober 2026. Zum Stand vom 04. September 2026 sind von den 50.000 US-Dollar Ziel erst 40 US-Dollar eingegangen, gesammelt von zwei Backern. Das sind 0,08 Prozent des Ziels. Die Kampagne ist faktisch gescheitert, auch wenn sie noch bis Ende Oktober weiterläuft.

Was ist gutes Spiel? Die Community streitet über einen philosophischen Essay

Was ist gutes Spiel? Die Community streitet über einen philosophischen Essay

Ein Thread auf BoardGameGeek entzündet sich an einem philosophischen Essay über unstrukturiertes Spiel. Während einige die These als absurd ablehnen, sehen andere darin einen wichtigen Gegenentwurf zum Alltag der Erwachsenen.

An einem ganz gewöhnlichen Dienstag hat Nutzer lorax21 auf BoardGameGeek einen Link geteilt. Darunter: ein Essay der Plattform Aeon mit dem Titel "Play is doing its work" (sinngemäß: "Spiel erledigt seine Arbeit") von Justin Neuman, Englisch-Professor an der The New School in New York. Lorax21 schrieb dazu, er wisse nicht, wie viel er davon teile - aber zum Nachdenken bringe es ihn. Viel mehr braucht es offenbar nicht: Der Thread wuchs auf 20 Beiträge an und entwickelte sich zur wohl tiefsten philosophischen Debatte des Tages in der Community - mit mehreren Verästelungen, die weit über den ursprünglichen Essay hinausgehen.

Published — 03. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Zerstören Promo-Karten das Gleichgewicht? Die Community streitet

Zerstören Promo-Karten das Gleichgewicht? Die Community streitet

Eine Space-Base-Promo-Karte von der GenCon wirft eine alte Frage neu auf: Machen Promo-Karten Spiele kaputt, oder ist genau das ihr Zweck? Die BGG-Community ist sich uneinig.

Die folgenden Zitate stammen aus Diskussionen der Community auf BoardGameGeek.

Nutzer ShakinBlake84 war kürzlich auf der US-Spielemesse GenCon, als ein Verlag ihm eine kleine Karte in die Hand drückte. Verlag AEG verteilte dort eine Promo-Karte für das Spiel Space Base. Der Blick auf das Kärtchen ließ ihn stutzen: Mit einer einzigen Wurfhandlung, sagte er, könne man beinahe jede Karte auf dem eigenen Brett an einen besseren Platz verschieben, was sich "fast wie Spiele zerlegend" anfühle. Er kündigte an, die Karte wegzuwerfen. Daraus entstand ein Thread mit 37 Beiträgen, der mitten ins Herz einer alten Hobby-Debatte sticht: Sind Promo-Karten ein Segen, ein Ärgernis oder ein Risiko für das Gleichgewicht?

Published — 02. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Hilft gute Aufbewahrung, Spiele öfter auf den Tisch zu bringen?

Hilft gute Aufbewahrung, Spiele öfter auf den Tisch zu bringen?

Ein Thread auf BoardGameGeek fragt, ob eine bessere Aufbewahrung wirklich dafür sorgt, dass Spiele öfter gespielt werden. Die Antworten reichen von "ganz klar ja" bis zu "ich schaue gar nicht erst auf meine Sammlung".

Die häufigste Entschuldigung für ungespielte Spiele ist mangelnde Zeit. Doch wer genau hinschaut, merkt schnell: Es ist oft gar nicht die Zeit - es ist die Frage, ob ein Spiel überhaupt in Sicht- und Griffweite liegt. Nutzer Raeinspires hat auf BoardGameGeek genau diese Frage aufgeworfen und damit einen Thread mit 21 Beiträgen angestoßen: Macht eine bessere Aufbewahrung einen Unterschied dabei, was am Ende auf dem Tisch landet?

Published — 01. September 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

BGG-Monatsrückblick: August 2026 - Gunsen-Launch, Crowdfunding-Rekorde & Gen-Con-Nachlese

BGG-Monatsrückblick: August 2026 - Gunsen-Launch, Crowdfunding-Rekorde & Gen-Con-Nachlese

Jeden Monat: Die BGG-Highlights

Der August 2026 war der Monat, in dem sich die Gen-Con-Welle aus dem Juli in den Handel ergoss. Mit Gunsen: The Battle for Toshi Ranbo kam pünktlich zum Monatsende ein heiß erwartetes Legend-of-the-Five-Rings-Spiel in die Läden, Drillers von Czech Games Edition wurde zum Deckbau-Liebling, und Wingspan Pocket brachte Vogel-Aufbauen im Taschenformat in die Geschäfte. Dazu meldete sich Crowdfunding mit einem Rekord zurück: Die Brettspiel-Umsetzung des Erfolgsspiels Cult of the Lamb sammelte Millionen ein.

Published — 31. August 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Sticker statt Schrumpffolie: Die große Verpackungsdebatte auf BoardGameGeek

 Sticker statt Schrumpffolie: Die große Verpackungsdebatte auf BoardGameGeek

Immer mehr Verlage verschließen ihre Brettspiel-Schachteln mit einem Sticker statt mit Folie. Auf BoardGameGeek lieferte sich die Community darüber eine 168 Antworten lange Debatte - über zerissene Deckel, klebrige Ränder und die Frage, ob das wirklich der Umwelt hilft.

Wer in den letzten Monaten ein Brettspiel gekauft hat, kennt das neue Ritual: Statt der Schrumpffolie hält jetzt ein einzelner Sticker den Deckel auf der Schachtel. Der User black_daveth hat dafür kein gutes Wort übrig. "Ich hasse sie", schreibt er auf BoardGameGeek. "Lästig zu entfernen, hinterlassen im besten Fall klebrige Rückstände, reißen im schlimmsten Fall die Schachtel auf." Sein Rant zündete die wohl hitzigste Verpackungsdebatte der Woche: 168 Antworten, in denen sich Praktiker, Öko-Befürworter und Plastik-Skeptiker einen argumentativen Schlagabtausch liefern.

Published — 30. August 2026 Brettspiel-News.de - Magazin für Brettspieler

Auto-Battler: Die Community versucht, ein Genre zu definieren

Knapp vier Wochen und 147 Beiträge lang ringt die BoardGameGeek-Community um eine Frage, die sperriger ist als gedacht: Was genau ist eigentlich ein Auto-Battler? Die Debatte zeigt, wie sehr der Name in die Irre führt und wie schwer sich eine Online-Plattform tut, ein Genre zu fassen, das aus Videospielen herübergewandert ist.

Auf den ersten Blick klingt die Frage harmlos: Was ist ein Auto-Battler? Doch wer denkt, das sei ein Spiel, in dem die Kämpfe einfach von selbst ablaufen, liegt daneben, wie eine knapp vier Wochen währende Diskussion auf BoardGameGeek gerade eindrucksvoll zeigt. Auslöser ist ein Vorhaben: Der Nutzer pizza4breakfast will auf der Plattform eine neue Spiel-Familie anlegen, um gleichartige Titel bündelbar zu machen. Dafür braucht es eine Definition, und die entpuppt sich als hartnäckiges Rätsel, an dem sich Forschende, Designer und Spielende die Zähne ausbeißen.

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