Willkür beim Import: Das Drama um „Dark Blood“ und die Zensur in den Vereinigten Arabischen Emiraten
![]()
Dubai / Abu Dhabi: Stellen dir vor: du unterstützt ein Brettspiel auf einer Crowdfunding-Plattform, wartest monatelang auf die Lieferung, verfolgst gespannt die Tracking-Nummer – und dann klingelt nicht der Paketbote, sondern die Zollbehörde eines theokratischen Staates. Das Spiel sei eine „kulturelle Gefahr" („cultural hazard"), sagen sie. Es enthalte satanische Symbole. Du hättest das Gesetz gebrochen. Dreißig Tage Zeit für eine Genehmigung des Kulturministeriums, die es gar nicht gibt. Und dann: Vernichtung. Keine Entschädigung. Kein Einspruch. Der Beamte, der alles entschied, ist nicht erreichbar.















