Der neue Jahrgang ist in vollem Gange, Zeit also für ein neues spielerisches Quartett. Wieder treffen sich drei Jurymitglieder und ein Gast, um über vier aktuelle Spiele zu sprechen.
In dieser Folge sind aus der Jury Spiel des Jahres mit dabei: Der stellvertretende Vorsitzende Christoph Schlewinski, Johanna France und Michaela Poignée. Als Gastkritikerin ist Elisabetta Lange eingeladen, die seit einigen Jahren zusammen mit ihrem Mann (und manchmal mit ihrem Sohn) den Youtube-Kanal „Spiele-Bombe“ betreibt und dort regelmäßig Spiele bespricht.
Die Runde wird moderiert von Christoph Schlewinski.
Besprochen werden: „Faraway“ von Johannes Goupy und Corentin Lebrat, erschienen bei Kosmos, „Fairy Ring“ von Laurence Grenier und Fabien Tanguy, erschienen bei Repos Production, „Kronologic: Paris 1920“ von Fabien Gridel und Yoann Levet, erschienen bei Pegasus Spiele und „3 Chapters“ von Joe Hout, erschienen bei Amigo.
Da die Bekanntgabe der Long- und Shortlist zum Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres und Kinderspiel des Jahres am Mittwoch, 11. Juni, ins Haus steht, gibt es ein letztes Quartett für diesen Jahrgang.
In dieser Folge sind aus der Jury Spiel des Jahres mit dabei: Harald Schrapers, Karsten Grosser und Nico Wagner. Als Gastkritikerin ist Alexandra Kemmerer eingeladen. Sie berichtet als eine von drei Brettspielhamstern auf Instagram, TikTok und YouTube von der artenreichen Welt der Spiele. Sie war auch schon auf dem YouTube-Kanal „Spiel doch mal…“ zu Gast.
Die Runde wird moderiert vom Jury-Vorsitzenden Harald Schrapers.
Besprochen werden „Comet“ von Peter Prinz, erschienen bei Funtails, „E-Mission“ von Matt Leacock und Matteo Menapace, erschienen bei Schmidt, „Ritual“ von Tomás Tarragón, erschienen bei Strohmann Games und „Harmonies“ von Johan Benvenuto, erschienen bei Lillelud.
Wieder stecken in unserer aktuellen Ausgabe des spielerischen Quartetts vier kluge Menschen ihre Köpfe zusammen, um über vier aktuelle Spiele zu sprechen. Aus der Jury Spiel des Jahres sind dabei: Manuel Fritsch, Stephan Kessler und Tobias Franke. Als Gastkritikerin ist Alexandra Gosch eingeladen, die in ihrem Youtube-Kanal „Boardgame Pirates“ in der weiten See der Spieleneuerscheinungen nach Schätzen Ausschau hält. Die Runde wird moderiert von Manuel Fritsch.
Besprochen werden in dieser Ausgabe: „Sky Team“ von Luc Rémon, erschienen bei Kosmos und Scorpion Masqué, „Trekking“ von Charlie Bink, erschienen bei Game Factory, „Surfosaurus Max“ von Ikhwan Kwon, erschienen bei Loosey Goosey Games, und „Jekyll and Hyde vs. Scotland Yard“ von Olivier Cipière und Geonil, erschienen bei Nice Game und Mandoo Games.
Im März diesen Jahres fand in Mannheim zum dritten Mal der Tag der Brettspielkritik statt. Das vom Verein Spiel des Jahres organisierte Treffen ist ein Wochenende für Menschen, die sich mit der Kritik von analogen Spielen befassen: 75 Podcaster:innen, Youtuber:innen und Schreiber:innen waren gekommen. Das Programm umfasste Arbeitsgruppen, Podiumsdiskussionen und – selbstverständlich – auch ausgedehnte Spiele-Abende. Ziel war für die Teilnehmenden, das eigene journalistische Handwerk zu reflektieren und im Austausch miteinander zu verbessern. Und dabei auch den Blick über den Tellerrand zu wagen.
Lino Wirag (oekotest.de/utopia.de) möchte, dass Brettspiele gelesen und interpretiert werden.
Drei der Vortragenden haben wir in dieser Folge unseres Podcast eingeladen, um den Tag der Brettspielkritik noch einmal Revue passieren zu lassen.
Der Kulturwissenschaftler Lino Wirag plädierte in einem Impulsvortrag dafür, Brettspiele als Kulturgut in größeren kulturellen Kontexten zu betrachten. „Der geisteswissenschaftliche Ansatz fragt: Was sagt uns dieses oder jenes kulturelle Produkt eigentlich über unsere Kultur, über uns selber, über die Psychologie, über das Spielen selber?“, erklärt Wirag im Podcast. Diesen Denkstil könne man lernen und üben.
Wiebke Waburg, Professorin an der Universität Koblenz, leitete eine Diskussionsgruppe zum Thema Diversität und Brettspiele und erzählt: „Der Diskurs über Diversität in der Gesellschaft ist ganz aktuell, der wird schon über Jahre führt, aber aktuell wird er vermehrt geführt.“ In Ihrem Vortrag konnten die Teilnehmenden in Mannheim lernen, dass eine diversitätssensible Auseinandersetzung mit Spielen auf vielen Ebenen möglich ist.
Was macht das Spiel mit den Menschen? Valentin Köberlein und Sarah Klöfer (Uni Konstanz) sowie Tobias Franke (fjelfras.de), Wiebke Waburg (Uni Koblenz) und André Maack (Ravensburger) sprechen über Realität und Theater, Diversität und Kolonialismus.
Der SWR-Journalist Fabian Ziehe, der auch als Autor in der „Spiel doch!“ und der „Spielbox“ aktiv ist, leitete eine Arbeitsgruppe zum Thema „Kurz, lebendig und verständlich formulieren“. In siebeneinhalb Punkten für gutes Texten – wie zum Beispiel starker Verben statt protziger Adjektive zu benutzen – vermittelte er Handwerkszeug. Im Podcast erklärt er: „Die bessere Lesbarkeit eines Textes sorgt dafür, dass die Lesbarkeit für viele Gruppen erhöht wird.“
Vier kluge Köpfe haben sich in dieser neuen Ausgabe des spielerischen Quartetts wieder zusammengefunden, um über vier aktuelle Spiele zu reden und, ein wenig, zu streiten. Vom Verein Spiel des Jahres sind dabei: Maren Hoffmann, Martina Fuchs und Jo France.
Als Gastkritikerin ist Jenny Konrad eingeladen, die – wenn sie nicht gerade Eier gestaltet – zusammen mit Jurymitglied Tobias Franke im Podcast „Cocktails for Meeples“ über Spiele spricht. Die Runde wird moderiert von Maren Hoffmann.
Besprochen werden in dieser Ausgabe: „Kuhfstein“ von Rita Modl, erschienen bei Schmidt, „Auf den Wegen von Darwin“ von Grégory Grard und Matthieu Verdier, erschienen bei Sorry We Are French, „’ne Tüte Chips“ von Matthieu Aubert und Théo Rivière, erschienen bei Huch, und „Mischwald“ von Kosch, erschienen bei Lookout Spiele.
Eine neue Folge des spielerischen Quartetts. Und wieder besprechen vier Kritiker:innen vier aktuelle Spieleneuheiten. Vom Verein Spiel des Jahres sind dessen stellvertretender Vorsitzender Christoph Schlewinski, Michaela Pognée und Karsten Grosser dabei, die Runde wird von Schlewinski moderiert.
Als Gastkritikerin ist Julia Schneider eingeladen, die auf ihrem Youtube-Kanal als Meeple Queen Spiele bespricht.
Besprochen werden „Schätz it if you can!“ von Ralf zur Linde, erschienen bei Moses, „District Noir“ von Nao Shimamura und Nobutake Dogen, erschienen bei Game Factory, „The Same Game“ von Wolfgang Warsch, erschienen bei Edition Spielwiese und Pegasus Spiele und „Passt nicht!“ von Thomas Weber, erschienen bei Schmidt.
2023 hat der Spiel des Jahres e.V. eine Rekordfördersumme ausgeschüttet: 140.000 Euro gingen an 206 spielerische Projekte. Auch für das nächste Jahr gibt es wieder ein Förderprogramm. Einreichnungen sind schon seit einigen Wochen und noch bis zum 1. Februar möglich.
Vom Spiel des Jahres e.V. gefördert: der Verein „anderes Festival“
Um das Förderprogramm des Spiel des Jahres e.V. geht es auch in dieser Folge unseres Podcast. Die Jurymitglieder Martina Fuchs und Stephan Kessler erklären darin zusammen mit Spiel des Jahres-Geschäftsführer Guido Heinecke, auf was bei der Antragsstellung zu achten ist. Außerdem sprechen wir mit zwei Menschen, deren Projekte finanziert wurden: Jasmin Bauer möchte an ihrer Kölner Schule ein Wahlpflichtfach „Brettspielen“ einführen. Und Lucas Haasis baut an der Universität Oldenburg ein Gamelab für Studierende und Lehrkräfte auf.
In diesem Jahr feierte die SPIEL in Essen 40-jähriges Jubiläum. Von den Anfängen 1983 als Deutsche Spielertage in den Gängen einer Volkshochschule mit 2000 Besucher:innen bis zur weltgrößten Spielemesse mit gut 200.000 Besucher:innen ist selbstverständlich einiges passiert. Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, um einmal ein wenig die Geschichte der Messe zu beleuchten – und ihre, zumindest anfänglich, engen Verbindung zum Spiel des Jahres e.V.
Der Stand des Spiel des Jahres e.V. in Essen 2023
In dieser Folge unseres Podcast gibt es einen Ausschnitt aus einem Vortrag des Historikers und Spielewissenschaftlers Lukas Boch zur Geschichte der SPIEL, den er auf der Messe im Rahmen eines Panels zum Jubiläum gehalten hat. Der komplette Vortrag kann auf ➔ Youtube angesehen werden. Außerdem sprechen wir mit Spiel-des-Jahres-Gründungsmitglied Jürgen Herz, der bei den ersten Spielertagen dabei war – und nicht ganz unschuldig daran, dass die SPIEL in Essen stattfindet.
Zum Abschluss gibt es noch ein Gespräch mit der Geschäftsführerin Carol Rapp, die 2023 ihre erste SPIEL organisiert hat, über Gegenwart und Zukunft der Messe.
Zum ersten Mal in diesem Jahrgang – und schon zum neunzehnten Mal in unserem Podcast: Im spielerischen Quartett gibt es wieder vier Neuheiten für euch, besprochen von drei Jurymitgliedern und einer Gastkritikerin.
Als Moderator führt der Juryvorsitzenden Harald Schrapers durch die Folge. Aus der Jury Spiel des Jahres sind Tobias Franke und Udo Bartsch dabei. Als Gastkritikerin macht die Hörfunkjournalistin Nicola Balkenhol mit, die als Leiterin Multimedia beim Deutschlandradio arbeitet. Bereits seit sehr vielen Jahren schreibt sie Spielekritiken für das Fachmagazin Spielbox.
Besprochen werden „Ghost Writer“ von Mary Flanagan und Max Seidmann, erschienen bei Pegasus Spiele, „Sides“ von Cédrick Caumont und François Romain, erschienen bei Captain Games, „Mycelia“ von Daniel Greiner, erschienen bei Ravensburger und „Die Gilde der fahrenden Händler“ von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert, erschienen bei Skellig Games und AEG.
Der Spiel des Jahres e.V. ist nicht nur auf der SPIEL in Essen jährlich mit einem Stand vertreten. Tatsächlich reisen die Jurymitglieder oft quer durch die Weltgeschichte der Gesellschaftsspiele. Und weil Reisende auch immer viel zu erzählen haben, haben wir nachgefragt, wie es eigentlich so war.
Der Stand des Vereins Spiel des Jahres inklusive Jurymitglied Stephan Kessler (Mitte) auf der gamescom
Herausgekommen ist ein zweigeteilter Podcast, der von den ganz unterschiedlichen Atmosphären der Messen und Veranstaltungen erzählt – und vom vielfältigen Engagement des Spiel des Jahres e.V. abseits von Jurysitzungen und Preisverleihungen.
In diesem zweiten Teil geht es auf die BGG Spring Con nach Dallas (USA). Außerdem war der Spiel des Jahres e.V. in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Gamescom in Köln vertreten. Auch darum geht es in dieser Folge.
Zeitung, Lupe, Rollschuh, Spiegelei und Monitor – sich ein paar dieser Dinge zu merken kann ja nicht so schwer sein. Oder? „That’s Not a Hat“ (Kasper Lapp, erschienen bei Ravensburger) stellt diese Ansage in einem verwirrenden Hin- und Hergetausche auf die Probe.
Nico Wagner hat sich näher mit dem Spiel von der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres beschäftigt – und sich die Mühe gemacht, einmal ganz tief in sich und seine Gedanken während das Spiels hinein zu lauschen. Nein, ein Hut ist es wahrscheinlich nicht. Vielleicht ein Monitor. Aber auf jeden Fall: Ein lustiges Hörspiel.
Der Spiel des Jahres e.V. ist nicht nur auf der SPIEL in Essen jährlich mit einem Stand vertreten. Tatsächlich reisen die Jurymitglieder oft quer durch die Weltgeschichte der Gesellschaftsspiele. Und weil Reisende auch immer viel zu erzählen haben, haben wir nachgefragt, wie es eigentlich so war.
Nico Wagner, Johanna France und Manuel Fritsch (mit Tamburin) auf der Gen Con in Indianapolis
Herausgekommen ist ein zweigeteilter Podcast, der die Atmosphären ganz unterschiedlicher Messen und Veranstaltungen einfängt – und vom vielfältigen Engagement des Spiel des Jahres e.V. abseits von Jurysitzungen und Preisverleihungen erzählt.
Martina Fuchs (ganz links) auf einer Diskussion im Rahmen des evangelischen Kirchentags
Im ersten Teil geht es auf die Gen Con in Indianapolis (USA), die UK Games Expo in Birmingham (England) und auf den Evangelischen Kirchentag in Nürnberg.
Bloß raus aus dem Zoo! Aber wie? In „Kuzooka“ (Leo Colovini, Pegasus Spiele) improvisieren die Tiere. Mit Hilfe von Ballons, Löffeln, Schals und Popcorn planen sie ihren Ausbruch. Und müssen sich außerdem darauf einigen, mit welchem der ungewöhnlichen Werkzeuge nun die Flucht gelingen soll.
Jurymitglied Julia Zerlik hat zusammen mit Stephan Zerlik für das Spiel ein unterhaltsames Kurzhörspiel produziert und geschrieben: wenn Löwe, Adler und Faultier sich treffen, dann wird es konspirativ. Und am Ende steht – vielleicht – der Ausbruch des Jahrhunderts.
Gleich drei Bücher zu ausgezeichneten Spielen sind im vergangenen Jahr im Kosmos-Verlag erschienen. Die Graphic Novel „Varkurs Erwachen“, die auf einer Figur aus „Die Legenden von Andor“ (Kennerspiel des Jahres 2013) basiert, „Die Crew – Rückkehr zum 9. Planeten“ (basiert auf „Die Crew“, Kennerspiel des Jahres 2013) und der erste Band der „Catan“-Trilogie von Klaus Teuber, basierend auf dem gleichnamigen Spiel des Jahres 1995.
Grund genug zu fragen, wie ein Spiel eigentlich zu einem Buch wird. Dafür haben wir mit Jens Baumeister und Timo Grubing, Autor und Zeichner von „Varkurs Erwachen“ sowie mit Andreas Ulich, Autor vom Buch „Die Crew – Rückkehr zum 9. Planeten“ gesprochen. Außerdem zu hören ist ein Gespräch mit dem Programmleiter Spielwaren und Buch bei Kosmos, Heiko Windfelder. Hier ging es um Klaus Teubers „Catan“-Trilogie und die Frage, aus welchen Spielen ein gutes Buch werden kann.
Aktuelle Spiele für euch: Das spielerische Quartett ist wieder zusammengetreten, um sich vier Spiele ganz genau anzuschauen.
Als Moderator führt Jurymitglied Manuel Fritsch durch die Folge. Außerdem sind die Juroren Nico Wagner und Stephan Kessler dabei. Die eingeladene Gastkritikerin ist Jennifer Cho, die regelmäßig in ihrem Podcast Pile of Happiness zu hören ist. Hier bespricht sie Spiele zusammen mit ihrer Podcast-Kollegin Tina Kasten.
Folgende Spiele sind dabei: „Pacifica“ von Matthias Prinz und Martin Kallenborn, erschienen bei Kosmos, „Kunterpunkt“ von Julia Thiemann und Christoph Waage, erschienen bei Topp, „Planet Unknown“ von Ryan Lambert und Adam Rehberg, erschienen bei Strohmann Games und Adam’s Apple Games, sowie „Sea, Salt & Paper“ von Bruno Cathala und Théo Rivière, erschienen bei MM-Spiele.
Zeit für aktuelle Spiele: Das Spielerische Quartett ist wieder einmal zusammengekommen und hat vier Spiele dieses Jahrgangs genauer unter die Lupe genommen.
Mit dabei sind der Jurysprecher Bernhard Löhlein sowie die Jurymitglieder Stephan Kessler und Martina Fuchs. Als Gastkritikerin ist Jasmin Bauer eingeladen, die im Youtube-Kanal „abgewürfelt“ zusammen mit Marko Bauer regelmäßig über Spiele spricht und außerdem im Bürger:innenfernsehen NRWision zu sehen ist. Besprochen werden: „That’s Not a Hat“ von Kaspar Lapp, erschienen bei Ravensburger, „Challengers“ von Johannes Krenner und Markus Slawitscheck, erschienen bei 1 More Time Games und Z-Man Games, „Unlock: Game Adventures“ von Cyril Demaegd, erschienen bei Space Cowboys, und „ChronoCops: Einsteins Relativitätskrise“ von Matthias Prinz und Martin Kellenborn, erschienen bei Pegasus Spiele.
Vier aktuelle Spiele und vier Menschen, die darüber diskutieren: Unser spielerisches Quartett geht mit dieser Folge in Runde 16.
Mit dabei sind die Jurymitglieder Manuel Fritsch und Karsten Grosser sowie der Geschäftsführer des Vereins Spiel des Jahres, Guido Heinecke. Als Gast ist Pamela Lampe eingeladen, die auf YouTube als eine Hälfte der Brettspielgarde über Spiele spricht und berichtet.
Besprochen werden in dieser Ausgabe: „Dorfromantik“ von Lukas Zach und Michael Palm, erschienen bei Pegasus Spiele, „Hunch“ von Nomas Kurnia, erschienen bei Nice Game, „QE“ von Gavin Birnbaum, erschienen bei BoardGameTables.com und Strohmann Games, sowie „Hitster“, erschienen bei Jumbo.
Vier Neuerscheinungen, die unser Quartett in alle Welt führen: Die 15. Ausgabe unseres spielerischen Quartetts führt von Griechenland über die USA bis nach London.
In dieser Folge diskutieren Jurysprecher Bernhard Löhlein, Juror Nico Wagner, Kinderspiel-Juror Christoph Schlewinski und Gastkritikerin Sandra Pesavento, die für die Zeitschrift „Fairplay“ über Spiele schreibt und außerdem im Podcast Doppelbrett zu hören ist.
Besprochen werden: „Swindler“ von Matthias Cramer, erschienen bei Edition Spielwiese und Pegasus Spiele, „Caldera Park“ von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, erschienen bei Deep Print Games und Pegasus Spiele, „Akropolis“ von Jules Messaud, erschienen bei Gigamic und Kobold Spieleverlag sowie „Next Station London“ von Matthew Dunstan, erschienen bei HCM Kinzel.
Für Freund:innen der wohlsortierten Spielepackungen war eine Wette der ZDF-Spielshow „Wetten dass…?“ am Samstag möglicherweise ein kleiner Alptraum. Holger Siebnich, Redakteur der „Badischen Neuesten Nachrichten“, ließ während der Sendung von seinem Wettpartner André Blickensdorf Spiele auskippen. Ganz absichtlich. Warum? Siebnich war mit einer Wette in der Show angetreten: Er wollte alle mit dem Preis Spiel des Jahres ausgezeichneten Spiele am Auskippgeräusch erkennen – von „Hase und Igel“ bis „Cascadia“ sind das bis jetzt 44 Stück.
Holger Siebnich (links) und sein Kompagnon André Blickensdorf auf der Wetten dass…?-Couch
„Das war so ein bisschen schleichend“, erzählt Siebnich im Podcast, „wir spielen recht viel, auch Spiele des Jahres, da ist mir aufgefallen: Unterschiedliche Materialen, unterschiedliche Austattung, etcetera. Könnte man da nicht was draus machen?“ Als Kind der 80er, sagt er, sei er mit der Sendung groß geworden. „Mich hat gereizt, das Ganze auch mitzuerleben.“ Als Wettpate musste der britische Sänger und Entertainer Robbie Williams tippen, ob Siebnich sein Vorhaben gelingen könnte oder nicht. „Ich stehe voll hinter dir“, sagte Williams während der Sendung.
Hinter den Kulissen
Fünf Versuche hatte Siebnich in der Sendung zum Erkennen der Spiele. Vier davon mussten richtig sein. „Gerade in den letzten Minuten, bevor wir dann rausmussten und man die Gespräche von Robbie, Tommy und Michelle gehört hat, da war die Nervosität schon unfassbar“, erzählt Siebnich. Zehn Millionen Zuschauer:innen haben ihm und Blickensdorf bei der ungewöhnlichen Wette zugeschaut. Aber zumindest äußerlich wirkte Siebnich während der Sendung ruhig.
Bei der Probe
Ruhig eben auch dank akribischer Vorbereitung – zwischen September und November zwei bis dreimal wöchentlich im Spielekeller, aber auch während der Fahrradfahrt zur Arbeit, während der er immer wieder aufgenommene Spielkippgeräusche anhörte. Wobei Blickensdorf und er die Spiele in Kategorien wie „Prassler“ und „Rassler“ eingeteilt hätten. Schwierig sei das Erkennen der Spiele ab „Siedler von Catan“: „Ab 1995, da kamen dann ein paar, die zumindest von der Ausstattung her sehr, sehr ähnlich sind.“ Siebnich gewann am Ende seine Wette fehlerfrei. Und weil die Wette so schön war, hat der Verein Spiel des Jahres Siebnich auch gleich zur Preisverleihung im nächsten Jahr nach Berlin eingeladen.
Nach einigen Monaten Pause ist das Spielerisches Quartett zurück – denn es gibt wieder zahlreiche Neuerscheinungen zu besprechen.
In dieser Folge sprechen der Juryvorsitzende Harald Schrapers mit den Jurymitgliedern Maren Hoffmann und Martina Fuchs sowie mit Gastkritikerin Sabine Wiele, die im Magazin „Fairplay“ über aktuelle Spiele schreibt.
Besprochen werden: „KuZOOka“ von Leo Colovini, erschienen bei Pegasus Spiele, „The Deadlies“ von Paul Saxberg, erschienen bei Smirk & Dagger / Iello, „[kosmopoli:t]“ von Florent Toscano und Julien Prothière, erschienen bei Jeux Opla und Huch, sowie „Inside Job“ von Tanner Simmons, erschienen bei Kosmos.