In dieser Folge unseres spielerischen Quartetts dreht sich alles um Kinderspiele. Vier aktuelle Spiele – besprochen von vier Expert:innen.
Aus der Jury Kinderspiel des Jahres sind dieses Mal Christoph Schlewinski, Johanna France und Stefan Gohlisch dabei.
Als Gast ist Jürgen Karla eingeladen, der unter anderem bei spielbar.com über Spiele schreibt und podcastet.
Besprochen werden „Mondscheinhelden“ von Wilfried und Marie Fort, erschienen bei Haba, „Unlock! Kids“ von Cyril Demaegd, für Kinder adapatiert von Wilfried und Marie Fort, erschienen bei Space Cow, „Mit Quacks & Co. nach Quedlinburg“ von Wolfgang Warsch, erschienen bei Schmidt Spiele und „Zauberberg“ von Jens-Peter Schliemann und Bernhard Weber, erschienen bei Amigo.
Vier Köpfe, vier Spiele, 16 Meinungen: Ein neues spielerisches Quartett. Drei Mitglieder der Jury Spiel des Jahres und ein Gast diskutieren aktuelle Spieleneuerscheinungen.
Mit dabei sind in dieser Folge Manuel Fritsch, Martina Fuchs und Nico Wagner.
Als Gast ist Tina Kasten eingeladen, die eine Hälfte des dynamischen Podcastduos „Pile of Hapiness“ ist.
Besprochen werden „Wonder Book“ von Martino Chiacchiera und Michele Piccolini, erschienen bei dV Games und Abacusspiele, „Heuschreckenpoker“ von Jacques Zeimet, erscheinen bei Drei Magier, „Trek 12: Himalaja“ von Bruno Cathala und Corentin Lebrat, erschienen bei Lumberjacks Studio, und „Honey Buzz“ von Paul Salomon, erschienen bei Elf Creek und Skellig Games.
Auch in der mittlerweile schon 11. Ausgabe unseres Spielerischen Quartetts sprechen wieder drei Jurymitglieder und eine Gastkritikerin über vier aktuelle Spieleneuerscheinungen.
Mit dabei sind der Vorsitzende des Vereins Spiel des Jahres, Harald Schrapers, und Jurymitglied Nico Wagner und der Koordinator der Jury Kinderspiel des Jahres, Christoph Schlewinski.
Als Gastkritikerin ist Diana Doert eingeladen, Redaktionsassistentin beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Außerdem schreibt sie für spiegel.de regelmäßig Spielekritiken.
Besprochen werden in dieser Ausgabe „Dungeons, Dice & Danger“ (Richard Garfield bei Alea), „Jekyll vs. Hyde“ (Geonil bei Nice Game / Mandoo Games), „Fabula Rasa“ (Nico Böhnke bei Huch!) und „Scout“ (Kei Kajino bei Oink Games).
Weltwunder, alte Götter, Ritterburgen, Klöster und die industrielle Revolution: Wer sich in einem Spieleladen umschaut, wird schnell feststellen: Ohne Geschichte geht es nicht. Aber was vermitteln Spiele mit einem solchen Hintergrund eigentlich über Vergangenheit? Wenn es nach Lukas Boch und Anna Klara Falke geht, ist das gar nicht so leicht zu beantworten. Denn natürlich ersetzten populäre Spiele kaum den Geschichtsunterricht und wollen das auch gar nicht – das heißt aber nicht, dass es sich für Historiker:innen nicht lohnen würde, mal einen Blick auf diese Spiele zu werfen.
Preisverleihung 2001: Klaus-Jürgen Wrede in höfischer Gesellschaft: Mittelalter und so
Denn Spiele sind Kulturgut – und wie jedes anderes Kulturgut erzählen sie damit etwas über den Zeitgeist, in dem sie entstanden sind. Darüber, wie die damaligen Autor:innen und Spieler:innen sich die Antike oder das Mittelalter vorstellten. Wie sich dieses Bild im Laufe der Jahre geändert hat. Und, weil nicht nur Spiele Kulturgut sind, sondern eben auch das Spielen selbst: Welche neue Geschichten sich die Spieler:innen vor dem alten Hintergrund erzählen lassen oder gerne selbst erzählen möchten.
Historiker:innen vor historischen Wänden: Anna Klara Falke und Lukas Boch
Die Forschung dazu steht noch am Anfang. Unter dem Namen „Board Game Historian“ sammeln die Gründungsmitglieder des Blogs, Boch und Falke, seit November 2020 wissenschaftliche Publikationen dazu, organisieren Ausstellungen, sind im Radio, Fernsehen sowie auf Twitter und Instagram. Das Projekt ist seitdem stark gewachsen – mittlerweile ist es ein Zusammenschluss von über 30 Forschenden unterschiedlichster Disziplinen, die sich austauschen und gemeinsam publizieren.
Um uns das Projekt einmal näher zu erklären – und auch, was das Spiel des Jahres für ihre Forschung bedeutet – haben wir sie in unseren Podcast zum Gespräch geladen.
Unser spielerisches Quartett geht in die zehnte Runde. Auch in dieser Folge diskutieren wieder vier Menschen über vier aktuelle Spieleneuerscheinungen. Und zwar drei Jurymitglieder und eine Gastkritikerin.
Als Gastkritikerin ist Tanja Hausmann eingeladen, die zusammen mit ihrem Mann auf dem YouTube-Kanal Die Hausis über Spiele und Mittelaltermärkte spricht und in einer regelmäßigen Fernsehsendung bei NRWision Spiele vorstellt.
Die besprochenen Spiele sind „Voll verplant“ (Hisashi Hayashi bei Schmidt), „7 Wonders Architects“ (Antoine Bauza bei Repos Production), „My Gold Mine“ (Michael Loth, Christof Schilling und Hans-Joachim Höh bei Kosmos) und „Savannah Park“ (Wolfgang Kramer und Michael Kiesling bei Deep Print Games / Pegasus Spiele).
In diesem Jahr hat die Uni Konstanz zwei vom Spiel des Jahres e.V. finanzierte Promotionsstellen eingerichtet, deren Thema die Entwicklung der Brettspielkultur in den letzten 50 Jahren ist. „Die Erforschung des Kritikerpreises Spiel des Jahres und seiner Geschichte soll Forschungsfragen einer veränderten Wissenschaft des Spielens eröffnen, die sich zum Beispiel damit beschäftigen, wie sich mit den immer wieder neu zusammengestellten und gestalteten Spielmaterialien auch Spielhandlungen, Spielweisen und die Zusammensetzung von Spielgruppen mitentwickelt und weltweit verändert haben“, heißt es in der Ausschreibung.
Jurymitglied Stefan Gohlisch, Kulturredakteur bei der Neuen Presse, hat mit Steffen Bogen, Professor für Kunstgeschichte an der Uni Konstanz und Spieleautor (ausgezeichnet für „Schnappt Hubi!“ und „Camel Up“), im Literarischen Salon Hannover über Brettspiele gesprochen. Zwar sollte es primär um den nach wie vor andauernden Boom bei den Verkäufen von Gesellschaftsspielen gehen, aber die Veranstaltung griff auch viele andere Themen auf.
„Was mich am Spielen reizt“, sagte Steffen Bogen, „ist nicht das Gewinnen, sondern den Prozess in der Gruppe zu pflegen.“ Stefan Gohlisch meinte, die relativ einförmige Spieleszene müsse diverser werden, Inhalte müssten überdacht werden – und würden es teilweise schon. „Vielleicht ist das der Weg“, sagte er, „dass die Fairness, die wir am Spieletisch erwarten, sich auch in den Inhalten transportiert.“
In dieser Folge unseres Podcast gibt es einen leicht gekürzten Audiomitschnitt der Diskussion, in der auch die Fragen des Publikums nicht zu kurz kommen. Zusätzlich gibt es ein Interview mit einem der Veranstalter des Literarischen Salons, Joachim Otte, zu der Frage, was Literatur und Spiele eigentlich miteinander zu tun haben. Der komplette Mitschnitt ist auf der Website des Literarischen Salon oder den Accounts des Salons bei Spotify oder YouTube zu hören.
Es ist wieder Zeit für ein spielerisches Quartett. Je ein Spiel bringen die Diskutierenden mit, je eine Meinung haben sie alle dazu. Vier Spiele und 16 Meinungen also – in nur einem Podcast.
Auch dieses Mal sprechen wieder drei Jurymitglieder und ein Gast über die Spiele.
Als Gastkritikerin ist Marie Poenisch eingeladen, die sich auf dem YouTube-Kanal nordsprech mit Spielen beschäftigt und auch in anderen Videokanälen und Podcasts regelmäßig zu hören ist. Sie ist zudem Autorin für das Fachmagazin spielbox.
Die besprochenen Spiele sind „Top Ten“ (Aurélien Picolet bei Cocktail Games), „So Kleever“ (François Romain bei Repos Production), „Project L“ (Michal Mikeš, Jan Soukal und Adam Spanel bei Boardcubator) und „Witchstone“ (Reiner Knizia und Martino Chiacchiera bei R&R Games und Huch).
Ein wenig Seelenheil darf sein: „Chakra“ (Luka Krleža bei Game Factory) ist ein Spiel, dass die indische Lehre der sieben Energiezentren mit einem spannenden, strategischen Puzzlespiel in Harmonie bringt.
Manuel Fritsch stellt das Spiel von der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres näher vor.
Als Gast ist Jasmin Dotzlaw dabei, die als eine Hälfte der Brettspielerunde in Schrift, Ton und – seit neuestem – auch in Bewegtbild über Spiele spricht.
Die besprochenen Spiele in der Folge sind „Echoes: Die Tänzerin“ (Matthew Dunstan und Dave Neale bei Ravensburger), „Dune“ (Paul Dennen bei Dire Wolf), „Space Dragons“ (Richi Haarhoff bei Edition Spielwiese / Pegasus) und „Cryptid“ (Hal Duncan und Ruth Veevers bei Osprey Games / Skellig Games).
Die Preisverleihung zum Spiel des Jahres und zum Kennerspiel des Jahres ist einer der Höhepunkte im Spielejahr – so auch, selbstverständlich, in diesem Jahr, auch wenn die Preisverleihung wieder unter besonderen Pandemie-Bedingungen stattfinden musste.
Aber selbstverständlich gilt auch: Nach der Preisverleihung ist vor der Preisverleihung. Es gilt aber auch: Nach der Preisverleihung ist nach der Preisverleihung. Was die Streams nicht mehr übertragen sind die Interviews, die Gespräche, das geschäftige Surren, das sich um die frisch gekürten Preisträger:innen entwickelt.
Johannes Sich im Interview
In diesem Jahr waren das die beiden Autoren Johannes Sich und Peter Rustemeyer, die für ihre Spiele „MicroMacro: Crime City“ und „Paleo“ ausgezeichnet wurden. In dieser Folge gibt es nicht nur einen – ganz kurzen – Blick hinter die Kulissen der Preisverleihung. Wir haben auch, etwas anderthalb Monate nach der Preisverleihung, einmal bei den beiden Preisträgern nachgefragt: Wie ist es, da plötzlich im Mittepunkt des Interesses zu stehen? Wie fühlt sich es sich an, mit der Siegerauszeichnung das Treppchen zur Bühne wieder hinunterzusteigen? Was macht man eigentlich danach?
Autor von „Paleo“: Peter Rustemeyer
Tatsächlich haben die beiden Autoren mehr gemeinsam, als man denkt: Beide schwanken – nach wie vor – zwischen Unglauben und Alltag, beide haben gerade erst Erweiterungen ihrer Spiele auf den Weg gebracht und arbeiten an mehr. Allerdings hat bis jetzt nur einer der beiden das Spiel des anderen gespielt. Wer das ist und um welches Spiel es sich handelt, klärt diese Folge selbstverständlich auch.
Grauenvolle Erzfeinde, das letzte Gefecht und mächtige Magier:innen: „Aeon’s End“ (Kevin Riley bei Indie Boards & Cards / Frosted Games / Pegasus Spiele) ist ein spannendes, kooperatives Kartenabenteuer, bei dem es strategisch zugeht – und immer denkbar knapp.
Bernhard Löhlein stellt das Spiel von der Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres näher vor.
„Gloomhaven: Die Pranken des Löwen“ (Isaac Childres bei Cephalofair Games / Feuerland) nimmt die Spieler:innen an die Hand und führt sie behutsam in eine actionreiche Kampagne mit zunehmender Regelkomplexität ein. Ein kooperatives Spiel, das in einem spannenden Fantasy-Setting allerlei Gefahren bereit hält, die mit Hilfe eines innovativem Kartenmechanismus gemeinsam überwunden werden müssen.
Martina Fuchs und Stephan Kessler stellen das Spiel, über das sie sich kennengelernt haben und einen beeindruckten Erstspieler davon vor.
Jedes Spiel ein spannender Wettkampf: Das in seinen Regeln sehr einfache Kartenspiel zieht seine taktische Tiefe aus den unterschiedlichen Fähigkeiten der zehn Elementare, von denen uns jeweils nur vier pro Partie zur Verfügung stehen. Aus den vielen möglichen Kombinationen erwächst die Motivation, immer wieder neue Zusammensetzungen auszuprobieren. „Riftforce“ (Carlo Bortolini bei 1 More Time Games) ist ein schneller Schlagabtausch, bei dem das richtige Timing und die clevere Positionierung am Riss über Sieg und Niederlage entscheiden.
Nico Wagner stellt das Spiel auf der Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2021 vor.
In dieser Folge unseres Podcast gehen wir wieder in die Vergangenheit – 20 Jahre, um genau zu sein: In das Jahr 2001. Spiel des Jahres wurde damals „Carcassonne“ des Autors Klaus-Jürgen Wrede. Aber es war ein Jahrgang, in dem sich viele historisierende Spiele tummelten – „Babel“, „Capitol“, „Die Händler von Genua“ und noch einige mehr.
Preisverleihung 2001: Klaus-Jürgen Wrede und „Carcasonne“ in höfischer Gesellschaft
Zwischen all diesen Spielen, die sich – mehr oder weniger – mit historischen Themen befassen, sticht eines besonders heraus: „Troia“, ein Spiel des Autors Thomas Fackler, in dem die Spieler:innen als Archäologen die Ruinen der Stadt Troja ausgraben. Und zwar nicht, um an ihre Schätze zu kommen – sondern in einem Rennen um wissenschaftliche Publikationen und Grabungslizenzen. Für das Spiel erhielt Fackler 2001 den Sonderpreis „Geschichte im Spiel“.
Troia von oben
In dieser Folge unseres Podcast haben wir uns selbst als Archäologen betätigt und ein wenig gegraben. Denn die Geschichte von „Troia“ ist eine ungewöhnliche, nicht nur, weil das Spiel versucht, tatsächliche wissenschaftliche Arbeit zu vermitteln. Im Gespräch mit Synes Ernst, dem damaligen Juryvorsitzenden, Anna Klara Falke, die zur Zeit als Archäologin promoviert und Mitglied des Teams von Boardgame Historian ist, und selbstverständlich mit dem Autor Thomas Fackler selbst vollziehen wir die Geschichte des Spieles nach.
Im Januar diesen Jahres begann die Brettspielszene, ausgelöst von einem Facebook-Post des Spieleautors Daniele Tascini, über Rassismus in Spielen zu diskutieren.
Wir wollen in dieser Folge diesen Fall nicht noch einmal aufrollen – sondern stattdessen ein wenig tiefer blicken: Wie rassistisch können Gesellschaftsspiele sein? Wieviel an problematischen, kolonialistischen Ideen kann darin stecken? Wieviel an möglicherweise erst einmal unsichtbarer, systemischer Benachteiligung kann in analogen Spielen stecken oder reproduziert werden? Wie werden überhaupt Minderheiten in Spielen repräsentiert?
Die Jury Spiel des Jahres schaut nicht erst seit Januar auf solche Fragen – denn die von ihr ausgezeichneten Spiele landen schließlich weltweit auf den Spieletischen. Da lohnt sich ein genauerer Blick auch auf problematische Aspekte. Wie genau schauen also die Jurymitglieder? Wie diskutieren sie problematische Spiele? Was tun sie, um die Welt der Spiele ein wenig diverser zu gestalten?
Ein Spiel geht ja immer noch. Und vier sowieso. In unserem neuesten spielerischen Quartett wird jedenfalls wieder eifrig diskutiert – drei Jurymitglieder und ein Gast bringen jeweils eine aktuelle Spiele-Neuerscheinung mit in die Runde.
Besprochen werden: „Cantaloop“ von Friedemann Findeisen, erschienen bei Lookout Spiele, „Fantastische Reiche“ von Bruce Glassco, erschienen bei Strohmann Games, „Calico“ von Kevin Russ, erschienen bei AEG, Flatout Games und Ravensburger und „Switch & Signal“ von David Thompson, erschienen bei Kosmos.
Es ist wieder Zeit für ein spielerisches Quartett – und zwar schon das sechste. Drei Jurymitglieder und ein Gast bringen jeweils eine Spiele-Neuerscheinung mit in die Runde und richten ihre kritischen Augen darauf.
In dieser Runde treffen der Vorsitzende der Jury Spiel des Jahres, Harald Schrapers, Jurysprecher Bernhard Löhlein, der die Runde moderiert, Stefan Gohlisch sowie als Gast Melanie Marrandino aufeinander. Melanie Marrandino ist Teil der Spieledinos, die seit 2018 auf Youtube regelmäßig Spielerezensionen veröffentlichen.
Die in dieser Folge besprochenen Spiele sind: „Die Abenteuer des Robin Hood“ von Michael Menzel (auch Autor von „Die Legenden von Andor“), das bei Kosmos erschienen ist, „Sagani“ von Uwe Rosenberg (u.a. 2020 mit „Nova Luna“ auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres vertreten), erschienen bei Skellig Games, „Riftforce“ von Carlo Bortolini (2018 mit „Memoarrr“ auf der Empfehlungsliste Spiel des Jahres), erschienen bei 1 More Time Games, und „Chakra“ von Luka Krleža, erschienen bei Game Factory.
„Wir müssen sie kriegen, so lange sie jung sind“ – so das Credo von Jurymitglied Martina Fuchs, wenn es um die Frage geht, wann Kinder mit dem Spielen beginnen sollen. Und sie muss es wissen: Als Organisatorin zahlreicher Spielerunden in Schulen und einer Jugendstrafanstalt schöpft sie aus einem Quell an Erfahrungen. Auch der Koordinator der Jury zum Kinderspiel des Jahres, Christoph Schlewinski, spielt gerne schon mit den jüngsten – und besucht dafür seit vielen Jahren regelmäßig Kindergärten. Nur: Ganz einfach ist das nicht. Manchmal fehlen in den Einrichtungen Spiele, manchmal Strukturen, manchmal die Zeit. Was allerdings nie fehlt, ist der Spaß am Spielen, wenn die Kinder oder Jugendlichen die Möglichkeit dazu bekommen.
Spielen an der Pater-Alois-Grimm-Gemeinschaftsschule.
In dieser Folge unseres Podcast sprechen die beiden über ihre Erfahrungen mit Spiele-AGs, Spielerunden in Schulen und Kindergärten und beim Spielen mit Kindern. Dabei kommen auch die praktischen Tipps nicht zu kurz: Woher kommen die Spiele? Wo gibt es Unterstützung für so ein Vorhaben? Wie lässt sich eine Spiele-AG aufbauen? Welche Spiele sind für den Anfang geeignet? Wie geht man mit Störenfrieden in der Gruppe um? Und überhaupt: Was kann das Spielen den Kindern vermitteln? Praktisch für alle, die selber so eine Spielerunde aufbauen wollen – und interessant für Viel- und Gelegenheitsspieler sowieso.
Übrigens: Auch das Förderprogramm des Spiel des Jahres e.V. unterstützt unter anderem das Spielen an Schulen, Spielewochenenden und den Aufbau von Spielotheken.
Der Spiel-des-Jahres-Podcast feiert seine zehnte Folge – und damit auch das fünfte spielerische Quartett. Drei Jurymitglieder und ein Gast sprechen über vier Spiele. Und vier mal vier macht 16 – und zwar Meinungen zu diesen Spielen.
Die in dieser Folge besprochenen Spiele sind: „Yukon Airways“ von Al Leduc, erschienen bei Ludonova, „Die verlorenen Ruinen von Arnak“ von Michaela „Mín“ Štachová und Michal „Elwen“ Štach, erschienen bei CGE, „The Key“ von Thomas Sing, erschienen bei Haba und „My Farm Shop“ von Rüdiger Dorn, erschienen bei Pegasus.