Jedes Spiel ein spannender Wettkampf: Das in seinen Regeln sehr einfache Kartenspiel zieht seine taktische Tiefe aus den unterschiedlichen Fähigkeiten der zehn Elementare, von denen uns jeweils nur vier pro Partie zur Verfügung stehen. Aus den vielen möglichen Kombinationen erwächst die Motivation, immer wieder neue Zusammensetzungen auszuprobieren. „Riftforce“ (Carlo Bortolini bei 1 More Time Games) ist ein schneller Schlagabtausch, bei dem das richtige Timing und die clevere Positionierung am Riss über Sieg und Niederlage entscheiden.
Nico Wagner stellt das Spiel auf der Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2021 vor.
In dieser Folge unseres Podcast gehen wir wieder in die Vergangenheit – 20 Jahre, um genau zu sein: In das Jahr 2001. Spiel des Jahres wurde damals „Carcassonne“ des Autors Klaus-Jürgen Wrede. Aber es war ein Jahrgang, in dem sich viele historisierende Spiele tummelten – „Babel“, „Capitol“, „Die Händler von Genua“ und noch einige mehr.
Preisverleihung 2001: Klaus-Jürgen Wrede und „Carcasonne“ in höfischer Gesellschaft
Zwischen all diesen Spielen, die sich – mehr oder weniger – mit historischen Themen befassen, sticht eines besonders heraus: „Troia“, ein Spiel des Autors Thomas Fackler, in dem die Spieler:innen als Archäologen die Ruinen der Stadt Troja ausgraben. Und zwar nicht, um an ihre Schätze zu kommen – sondern in einem Rennen um wissenschaftliche Publikationen und Grabungslizenzen. Für das Spiel erhielt Fackler 2001 den Sonderpreis „Geschichte im Spiel“.
Troia von oben
In dieser Folge unseres Podcast haben wir uns selbst als Archäologen betätigt und ein wenig gegraben. Denn die Geschichte von „Troia“ ist eine ungewöhnliche, nicht nur, weil das Spiel versucht, tatsächliche wissenschaftliche Arbeit zu vermitteln. Im Gespräch mit Synes Ernst, dem damaligen Juryvorsitzenden, Anna Klara Falke, die zur Zeit als Archäologin promoviert und Mitglied des Teams von Boardgame Historian ist, und selbstverständlich mit dem Autor Thomas Fackler selbst vollziehen wir die Geschichte des Spieles nach.
Im Januar diesen Jahres begann die Brettspielszene, ausgelöst von einem Facebook-Post des Spieleautors Daniele Tascini, über Rassismus in Spielen zu diskutieren.
Wir wollen in dieser Folge diesen Fall nicht noch einmal aufrollen – sondern stattdessen ein wenig tiefer blicken: Wie rassistisch können Gesellschaftsspiele sein? Wieviel an problematischen, kolonialistischen Ideen kann darin stecken? Wieviel an möglicherweise erst einmal unsichtbarer, systemischer Benachteiligung kann in analogen Spielen stecken oder reproduziert werden? Wie werden überhaupt Minderheiten in Spielen repräsentiert?
Die Jury Spiel des Jahres schaut nicht erst seit Januar auf solche Fragen – denn die von ihr ausgezeichneten Spiele landen schließlich weltweit auf den Spieletischen. Da lohnt sich ein genauerer Blick auch auf problematische Aspekte. Wie genau schauen also die Jurymitglieder? Wie diskutieren sie problematische Spiele? Was tun sie, um die Welt der Spiele ein wenig diverser zu gestalten?
Ein Spiel geht ja immer noch. Und vier sowieso. In unserem neuesten spielerischen Quartett wird jedenfalls wieder eifrig diskutiert – drei Jurymitglieder und ein Gast bringen jeweils eine aktuelle Spiele-Neuerscheinung mit in die Runde.
Besprochen werden: „Cantaloop“ von Friedemann Findeisen, erschienen bei Lookout Spiele, „Fantastische Reiche“ von Bruce Glassco, erschienen bei Strohmann Games, „Calico“ von Kevin Russ, erschienen bei AEG, Flatout Games und Ravensburger und „Switch & Signal“ von David Thompson, erschienen bei Kosmos.
Es ist wieder Zeit für ein spielerisches Quartett – und zwar schon das sechste. Drei Jurymitglieder und ein Gast bringen jeweils eine Spiele-Neuerscheinung mit in die Runde und richten ihre kritischen Augen darauf.
In dieser Runde treffen der Vorsitzende der Jury Spiel des Jahres, Harald Schrapers, Jurysprecher Bernhard Löhlein, der die Runde moderiert, Stefan Gohlisch sowie als Gast Melanie Marrandino aufeinander. Melanie Marrandino ist Teil der Spieledinos, die seit 2018 auf Youtube regelmäßig Spielerezensionen veröffentlichen.
Die in dieser Folge besprochenen Spiele sind: „Die Abenteuer des Robin Hood“ von Michael Menzel (auch Autor von „Die Legenden von Andor“), das bei Kosmos erschienen ist, „Sagani“ von Uwe Rosenberg (u.a. 2020 mit „Nova Luna“ auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres vertreten), erschienen bei Skellig Games, „Riftforce“ von Carlo Bortolini (2018 mit „Memoarrr“ auf der Empfehlungsliste Spiel des Jahres), erschienen bei 1 More Time Games, und „Chakra“ von Luka Krleža, erschienen bei Game Factory.
„Wir müssen sie kriegen, so lange sie jung sind“ – so das Credo von Jurymitglied Martina Fuchs, wenn es um die Frage geht, wann Kinder mit dem Spielen beginnen sollen. Und sie muss es wissen: Als Organisatorin zahlreicher Spielerunden in Schulen und einer Jugendstrafanstalt schöpft sie aus einem Quell an Erfahrungen. Auch der Koordinator der Jury zum Kinderspiel des Jahres, Christoph Schlewinski, spielt gerne schon mit den jüngsten – und besucht dafür seit vielen Jahren regelmäßig Kindergärten. Nur: Ganz einfach ist das nicht. Manchmal fehlen in den Einrichtungen Spiele, manchmal Strukturen, manchmal die Zeit. Was allerdings nie fehlt, ist der Spaß am Spielen, wenn die Kinder oder Jugendlichen die Möglichkeit dazu bekommen.
Spielen an der Pater-Alois-Grimm-Gemeinschaftsschule.
In dieser Folge unseres Podcast sprechen die beiden über ihre Erfahrungen mit Spiele-AGs, Spielerunden in Schulen und Kindergärten und beim Spielen mit Kindern. Dabei kommen auch die praktischen Tipps nicht zu kurz: Woher kommen die Spiele? Wo gibt es Unterstützung für so ein Vorhaben? Wie lässt sich eine Spiele-AG aufbauen? Welche Spiele sind für den Anfang geeignet? Wie geht man mit Störenfrieden in der Gruppe um? Und überhaupt: Was kann das Spielen den Kindern vermitteln? Praktisch für alle, die selber so eine Spielerunde aufbauen wollen – und interessant für Viel- und Gelegenheitsspieler sowieso.
Übrigens: Auch das Förderprogramm des Spiel des Jahres e.V. unterstützt unter anderem das Spielen an Schulen, Spielewochenenden und den Aufbau von Spielotheken.
Der Spiel-des-Jahres-Podcast feiert seine zehnte Folge – und damit auch das fünfte spielerische Quartett. Drei Jurymitglieder und ein Gast sprechen über vier Spiele. Und vier mal vier macht 16 – und zwar Meinungen zu diesen Spielen.
Die in dieser Folge besprochenen Spiele sind: „Yukon Airways“ von Al Leduc, erschienen bei Ludonova, „Die verlorenen Ruinen von Arnak“ von Michaela „Mín“ Štachová und Michal „Elwen“ Štach, erschienen bei CGE, „The Key“ von Thomas Sing, erschienen bei Haba und „My Farm Shop“ von Rüdiger Dorn, erschienen bei Pegasus.
Vier Spiele, vier Köpfe, 16 Meinungen: In unserem spielerischen Quartett sprechen Jurymitglieder mit Gästen über aktuelle Neuerscheinungen. Diese Ausgabe unseres Podcast widmet sich dabei ganz den jüngsten Spielern und Spielerinnen: Vier Kinderspiele werden in dieser Folge besprochen.
Mit dabei sind Christoph Schlewinski, der Koordinator der Kinderspieljury, sowie, als Mitglied der Kinderspieljury, Stefan Gohlisch. Gäste sind Johanna France und Jürgen Karla.
Johanna France ist Spielepädagogin in Österreichs größter Spieleausleihe, der spielebox, und ist in dem Podcast „Spümaschin“ zu hören. Jürgen Karla ist unter anderem im Brettspielradio auf spielbar.com zu hören.
1980: Vor 40 Jahren wurde zum zweiten Mal der Preis Spiel des Jahres verliehen. Auch zwei Elektronikspiele befanden sich auf der Auswahlliste – „Galaxis“ und „Heisse Spur“. Dazu gab es zwei Sonderpreise – einen für den Zauberwürfel „Rubik’s Cube“ und einen für „Das Spiel“ des Künstlers und Spieleerfinders Reinhold Wittig.
1980: Preisverleihung mit Ernő Rubik, Intelli-Mitinhaber Gösta Thomsen, Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit Antje Huber (SPD), Reinhold Wittig und dem Essener Bürgermeister Helmut Karnath (SPD).
In dieser Folge unseres Podcast gehen wir auf eine kleine Zeitreise in das Jahr 1980. In diesem Jahr wurde der – immer noch viel gespielte – Klassiker „Rummikub“ Spiel des Jahres. Doch hauptsächlich geht es um die kleinen Skurrilitäten und Legenden des Spielejahrgangs 1980. Zu Wort kommen Jochen Corts, Gründungsmitglied des Vereins Spiel des Jahres, sowie der Spieleerfinder Reinhold Wittig. Außerdem der Computersammler, Experte für alte Elektronik und Betreiber von Harzretro, Axel Ehrich.
1980: Sternfahrt zur Preisverleihung nach Essen
„Es war dramatisch anders“, erinnert sich Jochen Corts an diese Frühzeit des Vereins. Nicht nur wegen der Sternfahrt nach Essen zur Preisverleihung, zu der Familien, die ein Preisausschreiben gewonnen hatten eingeladen wurden. Auch die Spielelandschaft sah anders aus. „Da haben wir an einem verlängerten Wochenende sämtliche ernstzunehmenden Neuheiten durchspielen können.“ Dennoch hätte es jedes Jahr Neuheiten und nennenswerte Spiele gegeben. 1980 zum Beispiel den Rubikwürfel. Und, natürlich, „Galaxis“, von dem Axel Ehrich sich im Gespräch beeindruckt zeigt: „Die Technik ist ein bisschen komplexer als ein Taschenrechner, aber ich finde es gerade bei dem Spiel ‚Galaxis‘ faszinierend“, sagt er.
Auch ein originalverpackter Rubikwürfel aus den 80ern gehört zu Ehrichs Schätzen
Einen „Geniestreich“ nennt Corts „Rubik’s Cube“ und freut sich, Ernő Rubik bei der Preisverleihung persönlich kennengelernt zu haben. Auch „Das Spiel“ lobt er: „Das passte zusammen. Die äußere Erscheinung und die spielerische Qualität.“ Den Erfinder dieses Spiels, den Künstler und verdienten Spieleautor Reinhold Wittig, haben wir für den Podcast besucht. Wittig erinnert sich gerne an seine Erfindung und die damit verbundene Spieleverlagsgründung der Edition Perlhuhn: „Und es wuchs. Und es wuchs. Weil es damals eigentlich so etwas nicht gab, so einen Kleinverlag, der auch auch noch der Zeitung erwähnt wurde.“
Aus Reinhold Wittigs Sammlung: „Das Spiel“ als alte Schachtel, aber eben nicht als alter Hut.
Die Mitglieder des Vereins Spiel des Jahres zahlten damals alle Kosten – auch die für die Preisverleihungsveranstaltung – aus eigener Tasche. Dass Verlage Lizenzgebühren für die Verwendung des Logos zahlen, damit der Verein seine Kosten decken kann: Diese Idee lag noch in weiter Ferne. Nur eines hat sich nicht geändert seit damals: „Das war gar nicht mit großem Tamtam“, erzählt Corts über die Preisverleihung, „es sollte hier demonstrativ gezeigt werden, was Spiele leisten können“.
Vier Köpfe, vier Spiele: In unserem Format „Spielerisches Quartett“ sprechen jeweils drei Jurymitglieder mit einem Gast über insgesamt vier Spiele – jeder und jede der Beteiligten bringt eines mit.
In dieser Ausgabe unterhalten sich die Jurymitglieder Manuel Fritsch, Martina Fuchs und Harald Schrapers (Vorsitzender des Spiel des Jahres e.V.) sowie die Gast-Kritikerin Michaela Poignée. Michaela Poignée ist seit 20 Jahren spielebegeistert – und teilt diese Begeisterung seit 2017 als ein Teil des Duos „Die Brettspieltester“ auf Youtube.
Besprochen werden „MicroMacro: Crime City (Johannes Sich bei Edition Spielwiese / Pegasus), „Paleo“ (Peter Rustemeyer bei Hans im Glück), „Fiesta Mexicana“ (Christian Fiore und Knut Happel bei HUCH!) und „Punktesalat“ (Molly Johnson, Robert Melvin und Shawn Stankewich bei AEG / Pegasus).
Vier Köpfe, vier Spiele: In unserem Format „Spielerisches Quartett“ sprechen jeweils drei Jurymitglieder mit einem Gast über insgesamt vier Spiele – jeder und jede der Beteiligten bringt eines mit.
In dieser zweiten Ausgabe unterhalten sich die Jurymitglieder Manuel Fritsch, Stephan Kessler und Nico Wagner mit der Gast-Rezensentin Astrid Diesen. Astrid Diesen ist langjährige Redakteurin der Spiele-Zeitschrift „Fairplay“.
Besprochen werden „Spirits of the Wild“, „The Castles of Tuscany“, „Killercruise“ und „Aeon’s End“.
Auch wenn sich die Zahlen in den letzten Jahren etwas angeglichen haben – Spielerinnen, Kritikerinnen, Autorinnen und Verlagsmitarbeiterinnen sind in der Spieleszene nach wie vor unterrepräsentiert. In dieser zweiteiligen Folge unseres Podcast haben wir uns auf die Suche nach Spielerinnen begeben, haben mit Frauen in Verlagen, mit Kritikerinnen und Autorinnen gesprochen.
Im zweiten Teil sprechen wir mit Yvette Vaessen, Commercial Director bei Asmodee Deutschland, und Jurymitglied Martina Fuchs.
Auch wenn sich die Zahlen in den letzten Jahren etwas angeglichen haben – Spielerinnen, Kritikerinnen, Autorinnen und Verlagsmitarbeiterinnen sind in der Spieleszene nach wie vor unterrepräsentiert. In dieser zweiteiligen Folge unseres Podcast haben wir uns auf die Suche nach Spielerinnen begeben, haben mit Frauen in Verlagen, mit Kritikerinnen und Autorinnen gesprochen.
Im ersten Teil gibt es einen Besuch im Spieleladen sowie Gespräche mit den Spieleautorinnen Sophia Wagner und Inka Brand.
Die Preisverleihung der Preise für das Kennerspiel des Jahres und das Spiel des Jahres sind Höhepunkte des Spielejahres – aber was genau passiert eigentlich vor und nach der Preisverleihung? Was passiert bei der finalen Jurysitzung? Wie wird abgestimmt? Wie geht es den Autoren und Autorinnen der ausgezeichneten Spiele während der Preisverleihung und wie geht es für sie danach weiter? Und vor allem: Wie funktioniert das überhaupt, so eine Veranstaltung im verflixten Jahr 2020?
Video-Schaltung zum Autor von „Der Kartograph“, Jordy Adan
In dieser Folge unseres Podcast begeben wir uns ein hinter die Kulissen der diesjährigen Preisverleihung um einige dieser Fragen zu beantworten. Mit dabei: Harald Schrapers, Vorsitzender des Vereins Spiel des Jahres, Manuel Fritsch, Jurymitglied und Moderator der Preisverleihung, Thomas Sing, Erfinder des Kennerspiels des Jahres „Die Crew“ und Daniela und Christian Stöhr, Erfinder des Spiels des Jahres „Pictures“.
Urzeitriesen, handlich verpackt: In „Draftosaurus“ (Antoine Bauza, Corentin Lebrat, Ludovic Maublanc und Théo Rivière bei Ankama/Board Game Box) werden alle Spielenden zur Leitung ihres eigenen, supermodernen Freizeitparks. Einer von der Art, wie wir sie aus Filmen wie „Jurassic Park“ kennen. Jurymitglied Bernhard Löhlein erzählt stimmungsvoll von diesem Spiel, das auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2020 steht.
Uwe Rosenberg ist sicherlich ein Ausnahmespieleautor – auch in diesem Jahr ist wieder eines seiner Spiele zum Spiel des Jahres nominiert – „Nova Luna“. So befasst sich unser Podcast in gleich zwei Folgen mit dem Schaffensprozess und den Ideen, die hinter den Spielen Rosenbergs stecken. In der ersten Folge des Gespräches mit Rosenberg ging es ums Spiele erfinden – in dieser zweiten Folge geht es um das Spielen selbst:
Wer ist man, wenn man spielt? Welche Spiele passen zu welcher Stimmung? Und: Wieviel Komplexität kann man Kindern und Erwachsenen überhaupt zumuten? Darüber sprechen wir nicht nur mit dem Spieleautor – denn der hat sich für das Gespräch auch noch Besuch eingeladen.
Uwe Rosenberg beim Vorabend der Preisverleihung 2015
SHOWNOTES
Mehr zu „Nova Luna“ (Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel, Nominierung Spiel des Jahres 2020)
Mehr zu „Agricola“ (Uwe Rosenberg, Sonderpreis Komplexes Spiel 2008)
Mehr zu „Ora et Labora“ (Uwe Rosenberg, Auf der Empfehlungsliste 2012)
Martin Klein über „Caverna“ (Uwe Rosenberg, 2017)
Vier Köpfe, vier Spiele: In unserem Format „Spielerisches Quartett“ sprechen jeweils drei Jurymitglieder mit einem Gast über insgesamt vier Spiele – jeder und jede der Beteiligten bringt eines mit.
In der ersten Ausgabe dieses Formats unterhalten sich die Jurymitglieder Bernhard Löhlein (Sprecher des Spiel des Jahres e.V.), Christoph Schlewinski und Julia Zerlik mit Gast-Podcasterin Martina Fuchs. Thema sind „Team3“, „Rune Stones“, „Pictures“ und „Palm Island“. Martina Fuchs ist ansonsten in ihrem Podcast „Fux und Bär“ zu hören, in dem sie über eine große Bandbreite an Spielen berichtet, sie kritisiert und erklärt.
Ein Podcast aus der Redaktion des Spiel des Jahres e.V.? Selbstverständlich. Denn zu den Preisträgern, zu den Kinder-und Kennerspielen, zu den Nomininierungs- und Empfehlungslisten gibt es noch viel mehr an Geschichten zu erzählen. In unserem Podcast-Format wollen wir einige dieser Geschichten aufgreifen, über Hintergründe berichten und den Blick über die Welt der Spiele ein wenig schweifen lassen.
Uwe Rosenberg am Rande der Spiel-des-Jahres-Preisverleihung 2015 in Berlin
Für die erste Folge haben wir den Spieleautor Uwe Rosenberg Ende Februar 2020 in seiner Werkstatt in Gütersloh besucht und mit ihm übers Spielen und über Spielemachen gesprochen, über seinen Schaffensprozess und die Ideen, die dahinter stehen. Und weil wir sehr lange mit ihm gesprochen haben, gibt es nicht nur eine Folge aus der Rosenberg’schen Werkstatt, sondern gleich zwei.
Aber hier möchten wir erst einmal die erste Folge präsentieren: „Gütersloher Prototypen“. Außerdem mit dabei: Manuel Fritsch und Bernhard Löhlein als Mitglieder der Jury Spiel des Jahres und der Geschäftsführer des Vereins, Guido Heinecke. Durch die Folge führt Jan Fischer.
SHOWNOTES
Mehr zu „Ora et Labora“ (Uwe Rosenberg, Empfehlung 2012).
Mehr zu „Caylus“ (William Attia, Sonderpreis komplexes Spiel 2006).
Mehr zu „Agricola“ (Uwe Rosenberg, Sonderpreis komplexes Spiel 2008).
Mehr zu „Arler Erde“ (Uwe Rosenberg, Empfehlungsliste 2015).
Mehr zu „Bohnanza“ (Uwe Rosenberg, Empfehlungsliste 1997).