In Folge 58 von 'Analyse Paralyse' sprechen wir über unsere Top 5 Brettspiele, die aus unserer Sicht zu viele Erweiterungen bekommen haben. Wann wird zusätzlicher Content eher zum Problem als zur Bereicherung? Außerdem berichten wir wie immer von unseren aktuellen Brettspiel-Highlights.
Das Brettspiel von Brettspielern für Brettspieler? Hört selbst!
Willkommen zur Folge 106!
In unserer Jubiläumsfolge kam der Wunsch auf, dass wir uns ein Brettspiel "bauen": Das setzen wir doch gerne gleich um und machen gleich einen Zwei-Teiler daraus! Den Anfang macht Basti gemeinsam mit Dennis von unseren lieben Podcastfreunden der The Boardgame Theory.
Sie haben dabei ordentlich vorgelegt! Hört rein, wie die 2 quasi "live" ihre Ideen zu einem Brettspiel machen!
Und nun die Frage an euch: Würdet ihr das Spiel zocken?
Demnächst gibt es dann den zweiten Teil mit Phil und Dirk - mit ihrem Gegenvorschlag!
Viel Spaß beim Hören!
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Über uns
Wir sind Basti und Phil von den Brettgesprächen und berichten für euch über die Bretter, die die Welt bedeuten.
In unserem Format "Ist das gut oder kann das weg?" nehmen wir uns in jeder Folge ein Spiel vor und beantworten diese Frage. Das kann ein altes Spiel sein, ein gehyptes Spiel oder auch ein Spiel zu dem es jetzt neue Erweiterungen gibt.
Wir stellen es euch kurz vor und diskutieren dann: Ist das gut oder kann das weg?
Wir freuen uns über eure Meinungen, Ideen, welches Spiel vielleicht besser in die Sammlung passen würde oder auch Vorschläge für Spiele, die wir mal besprechen sollten.
Was macht eine gute Open World aus – und warum scheitern so viele daran? In dieser Folge sprechen wir gemeinsam mit Level Cap Radio über das Design von Open World Spielen – von großen Videospielen bis hin zu Open World Brettspielen.
Wir gehen der Frage nach, was „Open World“ überhaupt bedeutet: Ist es echte Freiheit, eine lebendige Sandbox oder oft nur eine Illusion von Entscheidungsmöglichkeiten?
Dabei schauen wir uns zentrale Elemente wie Exploration, Entscheidungsfreiheit, Quest-Design, Story-Struktur und Spielsysteme an – und analysieren, warum viele Open Worlds zwar riesig sind, sich aber trotzdem leer oder repetitiv anfühlen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vergleich zwischen Videospielen und Brettspielen: Welche Designprinzipien funktionieren in beiden Welten – und wo liegen die fundamentalen Unterschiede?
Außerdem sprechen wir über typische Probleme von Open World Spielen:
fehlende Relevanz von Entscheidungen
repetitive Aufgaben und „Copy & Paste“-Content
Konflikt zwischen Story und Freiheit
mangelnde Systemtiefe trotz großer Spielwelt
Und natürlich geht es auch darum, was gute Open Worlds besser machen – und warum echte Freiheit im Game Design so schwer umzusetzen ist.
Schickt uns gerne euer Feedback und tretet mit uns in den Austausch – wir freuen uns auf jede Nachricht, euer Abo/Follower, Bewertungen und natürlich auf den direkten Kontakt mit euch!
In dieser Folge reden Martina und Christian über das Flip & Write Tend. Aber Tend ist kein klassisches Flip & Write: riesige Schachtel, Material für bis zu 12 Mitspielende, Stempelstifte, Rubbelkarten und ein entsprechend stolzer Preis. Lohnt sich das alles?
Außerdem gibt es bei Eins im Sinn kurze Eindrücke zu Carp City und Storyfolds – Wildwoods.
0:00:23 Intro
0:03:18 Eins im Sinn
0:03:28 Carp City
0:26:50 Storyfold - Wildwoods
0:45:29 Spiel der Folge - Tend
0:45:33 Fakten - Tend
0:47:58 Thema - Tend
0:50:18 Spielablauf - Tend
1:00:53 Vergleiche und Plays - Tend
1:03:09 Talking Points - Tend
1:03:21 Anzahl Spielende - Tend
1:09:17 Die Anleitung - Tend
1:13:49 Die Icons - Tend
1:19:04 Design und Illustrationen - Tend
1:20:34 Die Nachbarschaftskarten - Tend
1:25:22 Die Welt - Tend
1:26:55 Die Produktion - Tend
1:32:44 Die Stempelstifte - Tend
1:39:09 Die digitalen Tools - Tend
1:42:22 Die Kettenzüge - Tend
1:47:20 Die Aktionen und der Ressourceneinsatz - Tend
1:58:41 Das Fazit - Tend
2:09:25 Outro und Frage
In dieser Episode habe ich Pascal, den Entwickler der innovativen App Spielatus, eingeladen. Diese App zielt darauf ab, Brettspielrunden effizient und benutzerfreundlich zu organisieren.
Pascal erzählt von seiner Begeisterung für Brettspiele, die er seit 15 Jahren lebt. Obwohl er beruflich aus dem Controlling kommt, hat ihn die digitale Welt dazu inspiriert, ein Tool zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Brettspielgemeinschaft gerecht wird. Die App Spielatus ist nach dem berühmten Berg Pilatus in der Nähe seiner Heimat Luzern benannt und bietet eine Plattform, um Spielrunden einfach zu erstellen und zu organisieren. Ein zentrales Merkmal der App ist die Möglichkeit, verschiedene Gruppen zu verwalten und Spielrunden in diesen Gruppen zu veröffentlichen. Pascal erklärt, dass er die App aus Eigenbedarf entwickelt hat, als er feststellte, dass die Organisation von komplexeren Spielen häufig recht umständlich war.
Die App ermöglicht es den Nutzern, eine Runde zu planen und Teilnehmer über Push-Benachrichtigungen zu informieren, was die Koordination erheblich erleichtert.
Wir sprechen auch über die Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit der App, die in allen gängigen App-Stores erhältlich ist und heruntergeladen werden kann. Der Einstieg erfolgt über die Erstellung oder den Beitritt zu einer Gruppe. Darüber hinaus ermöglicht die App das Abstimmen über verschiedene Termine für eine Runde, was besonders hilfreich ist, um das passende Datum für alle Teilnehmer zu finden. Pascal betont, dass die App keine Werbung enthält und die gesammelten Daten sicher und privat bleiben. Ein weiteres spannendes Feature ist die Integration der App mit BoardGameGeek, einer bekannten Plattform in der Brettspiel-Community. Diese Integration ermöglicht es Nutzern, ihre Spielesammlungen einzufügen und zu sehen, welche Spiele in den Gruppen verfügbar sind.
Pascal beschreibt die Herausforderungen und automatisierten Prozesse bei der Implementierung dieser Funktion und teilt seine Überlegungen zur Einbindung von weiteren Erweiterungen, um die Nutzererfahrung zu optimieren. Pascal erzählt von den Entwicklungsphasen der App, die insgesamt etwa sechs Monate in Anspruch genommen hat. Dabei kam moderne Technologie zum Einsatz, einschließlich KI-gestützter Programmierung, um den Entwicklungsprozess zu unterstützen. Obwohl Pascal kein traditioneller Programmierer ist, hat er viel Zeit investiert und über 300 Stunden darauf verwendet, die App funktionsfähig zu machen.
All das geschieht im Rahmen eines Solo-Projekts, das er aus persönlichem Interesse und später als Beitrag zur Brettspiel-Community gestartet hat. Dabei gibt er an, dass die App kostenlos und werbefrei bleibt, um möglichst vielen Nutzern den Zugang zu ermöglichen. Zukünftige Updates sind ebenfalls in Planung, wobei er auf das Feedback der Community eingehen möchte.
Abschließend spricht Pascal über seine Vision für die App und wie sich Spielatus in der Brettspielwelt positionieren soll. Er möchte, dass sie ergänzend zu bestehenden Tools sein soll und weiterhin von den Anregungen der Nutzer geprägt wird. Das Engagement für die Community zählt für ihn und er ermutigt die Zuhörer, ihre Ideen und Wünsche direkt zu teilen, um die App weiter zu verbessern.